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FP7 INCO-Arbeitsprogr.2010, GIF, COST, Progr. Kultur, EIBURS-Progr.
erstellt am 13.07.2009, gütig bis 11.10.2009, Autor: Veronika Kauert
Übersicht:
- EU FP7: Vorankündigung Ausschreibung INCO-Arbeitsprogramm 2010
- EU: Interessenbekundung betreffend technische Unterstützung bei der Bewertung, Überwachung und Validierung von GMES-Projekten und –Dienstleistungen
- German-Israeli Foundation (GIF): 2009 Submission Cycle, Termin: 9.11.2009
- European Cooperation in the field of Scientific and Technical Research (COST), Termin: 25.09.2009
- Neue Europaseite zur internationalen Zusammenarbeit
- Europäische Kommission - Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen im Programm „Kultur“ (2007—2013), Termin: 1.10.2009
- Europäische Investitionsbank: Erweiterung der Aktion zur Förderung der Universitätsforschung (EIBURS-Programm) um zwei neue Forschungsschwerpunkte, Termin: 30.9.2009

Inhalt:
EU FP7: Vorankündigung Ausschreibung INCO-Arbeitsprogramm 2010
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/NKS/ Die EU-Kommission hat Ende Juni 2009 den Entwurf des Arbeitsprogramms 2010 vorgelegt. Ziel des Programms ist es, die Aktivitäten aus den Programmen 2008/09 fort zu führen und weiter zu entwickeln.

Geplante Maßnahmen:

1. Bi-regionale Projekte zur Koordinierung der Forschungskooperation (INCO-NET). Geplant ist
eine Fortführung und Ausweitung der laufenden INCO-Nets (Südostasien, Afrika,
Mittelmeerländer, Westbalkan).
2. Bilaterale FuE-Partnerschaften zur Ausgestaltung von WTZ-Abkommen (BILAT-Projekte).
Geplant ist ein weiteres BILAT-Projekt mit Zielland Algerien.
3. Maßnahmen zur Koordinierung nationaler Politiken und Aktivitäten der Mitgliedstaaten /
Assoziierten Staaten im Bereich der internationalen F&E-Zusammenarbeit (ERA-NET).
Zielländer/-regionen: Afrika, Brasilien, Kanada, China, Japan, USA.
4. Maßnahmen zur Integration der europäischen Nachbarländer in den Europäischen
Forschungsraum (ERA-WIDE Activities). Zielregionen: Osteuropa und Südkaukasus,
Mittelmeeranrainer.

Insgesamt steht ein Budget von knapp 19 Mio. € zur Verfügung. Es sind vier Ausschreibungen geplant (INCO-NETS: 4,0 Mio. €, BILAT: 0,5 Mio. €, ERA-Nets 6,0 Mio. € und ERA-WIDE Activities: 7,5 Mio. €). Darüber hinaus stehen 0,7 Mio. € für weitere Aktivitäten wie Monitoring und Evaluierung bereit.
Geplanter Veröffentlichungstermin für alle vier Ausschreibungen ist der 30. Juli 2009 (voraussichtliche Deadline ist der 19. Januar 2010).
Das Arbeitsprogramm und die geplanten Ausschreibungen werden demnächst auf der EU-Büro-Internetseite zur Internationalen Zusammenarbeit veröffentlicht. Bei konkreten Fragen zum Arbeitsprogramm und den geplanten Ausschreibungen wenden Sie sich bitte direkt an die Nationale Kontaktstelle INCO.
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EU: Interessenbekundung betreffend technische Unterstützung bei der Bewertung, Überwachung und Validierung von GMES-Projekten und –Dienstleistungen;
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Die Europäische Kommission hat einen Aufruf zur Interessenbekundung für Global Monitoring for the Environment and Security (GMES)- Expertinnen und Experten veröffentlicht. Auf Basis der Meldungen sollen zwei Listen mit Fachleuten erstellt werden, die Unterstützung bei der Evaluierung von GMES-Projekten, bzw. GMES-Produkten (Services) bieten können. Die Liste soll für 3 Jahre Gültigkeit behalten.
Aufgabe der Fachleute wird es sein, die Dienststellen der Kommission bei der Bewertung und Überwachung von Projekten im Rahmen der GMES-Initiative und/oder bei der Bewertung/Validierung der Produkte/Dienstleistungen, die aus diesen Projekten hervorgehen, zu unterstützen. Die betreffenden Projekte werden unter Nutzung von Erdbeobachtungsdaten, die in unterschiedlichen Stufen verarbeitet wurden, Mehrwertdienste und -produkte in folgenden Bereichen generieren:
(a) Landüberwachung;
(b) Überwachung der Weltmeere;
(c) Notfalldienste;
(d) Atmosphäre;
(e) Sicherheitsdienste;
(f) Klimawandel.
Die aus der vorliegenden Bekanntmachung resultierende Liste wird ausschließlich für folgende Auftragsarten des öffentlichen Beschaffungswesens verwendet:
— Dienstleistungsaufträge gemäß Anhang II A zur Richtlinie 2004/18/EG, ausgenommen Forschungs- und Entwicklungsaufträge gemäß Kategorie 8 dieses Anhangs, mit einem voraussichtlichen Auftragswert von weniger als 133 000 EUR,
— Forschungs- und Entwicklungsaufträge der Kategorie 8 des Anhangs II A zur Richtlinie 2004/18/EG mit einem voraussichtlichen Auftragswert von weniger als 206 000 EUR,
— Dienstleistungsaufträge gemäß Anhang II B zur Richtlinie 2004/18/EG, ohne Begrenzung des Wertes.
Es werden nur Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert, deren Bewerbungen gemäß den Bestimmungen eingereicht und abschließend bewertet wurden.
Die Liste potentieller Bewerber bleibt während eines Zeitraums von 3 Jahren ab dem Tag der Veröffentlichung der vorliegenden Bekanntmachung gültig. Bewerber können zu jedem Zeitpunkt der Geltungsdauer dieser Liste eine Bewerbung einreichen, mit Ausnahme der letzten 3 Monate.
Weitere Informationen:
http://ted.europa.eu/Exec;jsessionid=2DD71BD4998BA68B2394DC304AE703E2.instance_2?DataFlow=N_one_doc_access.dfl&Template=TED/N_one_result_detail_curr.htm&docnumber=129071-2009&docId=129071-2009&StatLang=DE
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German-Israeli Foundation (GIF): 2009 Submission Cycle, Termin: 9.11.2009
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/GIG/ In accordance with the goals and objectives established by its Board of Governors, the Foundation supports cooperative research projects of mutual interest to the Federal Republic of Germany and the State of Israel. The projects shall concern science and technology for peaceful purposes only. Both basic and applied research projects in all areas will be considered equally with no predetermined quotas.
GIF Board of Governors, during its meeting on 10 June 2009, reached the
following decisions:

Beginning in 2010, pre-proposal submission will be mandatory in all areas of
science, including the social sciences and humanities.

The alternating 2-year submission cycles will be replaced by a 4-year-cycle
(see “Submission Cycle”), with each listed field only coming up for
submission (and re-submission, as well) once every four years.

The fields:
In the Exact Sciences:
Physics, Chemistry, and Materials Science;

in the Humanities:
History, Archaeology and related fields, such as religious studies
(Christian, Jewish, Islam), history of science

Because of time pressure, we are also forced to skip the pre-proposal procedure this year (2009 only!). These proposals shall be dealt with by joint committees of German and Israeli GIF advisors, as before.

GIF’s current financial situation forces us to make some additional serious changes. As of this year, we have introduced the following criteria:

1. Grant budgets will be limited to EURO 200,000 per project for three research years.
2. Resubmissions will only be accepted if the previous proposal was graded R3 (excellent, but no funding) (see “Resubmission”)
3. Interdisciplinary proposals will also be subject to the 4-year submission cycle, like the regular proposals. This means that resubmission of a R3 graded interdisciplinary proposals will only be possible in the cycle in which it was submitted for the first time.
4. A team of researchers which has already submitted three or more times within the last ten years, without receiving a grant, will not be permitted to submit again this year.
5. GIF will be entitled to return interdisciplinary proposals for which its advisors are unable to find suitable reviewers. The applicants shall be informed at the earliest opportunity (within 4-5 weeks), in order to enable them to submit their proposal elsewhere.


Main Office: P.O.Box 7008
Jerusalem 91070
Tel. 02-6233814;
Fax: 02-6233769;
E-mail:
Gif office: gif-info@gif.org.il
Gif Director: a.barak@gif.org.il
Financial Department: gif-fin@gif.org.il

Weitere Informationen:
http://www.gifres.org.il/

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European Cooperation in the field of Scientific and Technical Research (COST), Termin: 25.09.2009
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COST unterstützt mit einer neuen Ausschreibung "European Cooperation in the field of Scientific and Technical Research" den Aufbau und die Koordinierung von innovativen und interdisziplinären wissenschaftlichen Netzwerken innerhalb Europas mit einer Förderung von bis zu 100.000 EUR pro Jahr über einen vierjährigen Zeitraum hinweg. Einreichungsfristen: 25. September 2009 und 26. März 2010
http://www.cost.esf.org/opencall
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Neue Europaseite zur internationalen Zusammenarbeit
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Informationen zur Drittstaatenkooperation mit einzelnen Ländern und Regionen, Publikationen und Projekte sowie aktuelle Meldungen.
http://ec.europa.eu/research/iscp/index.cfm
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Europäische Kommission - Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen — Programm „Kultur“ (2007—2013) Durchführung der Programmmaßnahmen: mehrjährige Kooperationsprojekte, Kooperations- maßnahmen, Sondermaßnahmen (Drittländer) sowie Unterstützung von auf europäischer Ebene tätigen kulturellen Einrichtungen, Erster Termin: 1.10.2009
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/Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der Europäsichen Kommission/
Das Programm strebt drei spezifische Ziele an:
• die Förderung der grenzüberschreitenden Mobilität von Menschen, die im Kultursektor arbeiten;
• die Unterstützung der grenzüberschreitenden Verbreitung von kulturellen und künstlerischen Werken und Erzeugnissen;
• die Förderung des interkulturellen Dialogs.

Die vorliegende Aufforderung bezieht sich auf folgende Aktionsbereiche des Programms „Kultur“:
1. Unterstützung kultureller Projekte (Aktionsbereich 1)
Kulturellen Einrichtungen wird Unterstützung für Projekte zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit
und zur Konzeption und Durchführung von kulturellen und künstlerischen Aktivitäten gewährt.
In diesem Aktionsbereich soll in erster Linie die Kooperation zwischen Einrichtungen wie z. B. Theatern, Museen, Berufsverbänden, Forschungszentren, Universitäten, Kulturinstituten und Behörden aus verschiedenen Teilnehmerländern des Programms „Kultur“ gefördert werden, damit verschiedene Bereiche mittels Zusammenarbeit ihre kulturelle und künstlerische Reichweite grenzüberschreitend ausweiten können.
Dieser Aktionsbereich gliedert sich in vier Kategorien, die im Folgenden ausführlicher beschrieben
werden.
- Aktionsbereich 1.1: Mehrjährige Kooperationsprojekte (Laufzeit 3 bis 5 Jahre)

Die erste Kategorie zielt auf die Förderung von mehrjährigen, grenzübergreifenden kulturellen Beziehungen, bei denen mindestens sechs Kulturakteure aus sechs verschiedenen förderfähigen Ländern bei der Entwicklung von gemeinsamen kulturellen Aktivitäten über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren innerhalb eines Bereichs oder bereichsübergreifend zusammenarbeiten sollen. Dazu werden Mittel in Höhe von mindestens 200 000 EUR und höchstens 500 000 EUR pro Jahr zur Verfügung gestellt. Die Höhe des EU-Zuschusses ist jedoch auf maximal 50 % der förderfähigen Gesamtkosten beschränkt. Durch diese Finanzierung soll die Einrichtung von Projekten oder die Ausweitung ihrer geografischen Reichweite gefördert werden, um diese über den Finanzierungszeitraum hinaus tragfähig zu machen.

- Aktionsbereich 1.2.1: Kooperationsprojekte (Laufzeit bis 24 Monate)

Die zweite Kategorie betrifft Maßnahmen, bei denen mindestens drei Kulturakteure aus mindestens drei förderfähigen Ländern über einen Zeitraum von höchstens zwei Jahren innerhalb eines Bereichs oder bereichsübergreifend zusammenarbeiten. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf Maßnahmen gerichtet, bei denen Möglichkeiten zur langfristigen Zusammenarbeit ausgelotet werden. Dazu werden Mittel in Höhe von 50 000 EUR bis 200 000 EUR zur Verfügung gestellt. Die Höhe des EU-Zuschusses ist jedoch auf maximal 50 % der förderfähigen Gesamtkosten beschränkt.

- Aktionsbereich 1.2.2: Literarische Übersetzungsprojekte (Laufzeit bis 24 Monate)

Bei der dritten Kategorie geht es um die Förderung von Übersetzungsprojekten. Durch die EU-Förderung für literarische Übersetzungen soll die Kenntnis der Literatur und des literarischen Erbes der Europäer untereinander verbessert werden, indem die länderübergreifende Verbreitung literarischer Werke angekurbelt wird. Verlage können finanzielle Beihilfen für Übersetzungen und Veröffentlichungen von belletristischen Werken aus einer europäischen Sprache in eine andere europäische Sprache erhalten. Dazu werden Mittel in Höhe von 2 000 EUR bis 60 000 EUR zur Verfügung gestellt. Die Höhe des EU-Zuschusses ist jedoch auf maximal 50 % der förderfähigen Gesamtkosten beschränkt.

- Aktionsbereich 1.3: Projekte zur Zusammenarbeit mit Drittländern (Laufzeit bis 24 Monate)

Gegenstand der vierten Kategorie ist die Förderung von Projekten zur kulturellen Zusammenarbeit im Hinblick auf den Kulturaustausch zwischen den Teilnehmerländern des Programms und Drittländern, die mit der EU Assoziations- oder Kooperationsabkommen geschlossen haben, sofern diese Abkommen einen Kulturteil enthalten. Jedes Jahr werden ein oder mehrere Drittländer für das betreffende Jahr ausgewählt. Das (Die) ausgewählte(n) Land (Länder) wird (werden) jedes Jahr rechtzeitig vor Ablauf der Einreichungsfrist auf der Website der Exekutivagentur bekannt gegeben.
Die geförderten Maßnahmen müssen eine konkrete Dimension der internationalen Zusammenarbeit
erzeugen. An den Kooperationsprojekten müssen mindestens drei Kulturakteure aus mindestens drei förderfähigen Ländern beteiligt sein, und es sollte dabei eine kulturelle Zusammenarbeit mit mindestens einer Organisation aus dem ausgewählten Drittland erfolgen und/oder die Durchführung kultureller Aktivitäten in dem ausgewählten Drittland vorgesehen sein. Dazu werden Mittel in Höhe
von 50 000 EUR bis maximal 200 000 EUR zur Verfügung gestellt. Die Höhe des EU-Zuschusses ist jedoch auf maximal 50 % der förderfähigen Gesamtkosten beschränkt.

2. Unterstützung von auf europäischer Ebene tätigen kulturellen Einrichtungen (Aktionsbereich 2)
Kulturellen Einrichtungen, die im Kulturbereich auf europäischer Ebene tätig sind oder tätig werden wollen, kann ein Zuschuss zu ihren Betriebskosten gewährt werden. Zielgruppe dieses Aktionsbereichs sind Einrichtungen, die das Gefühl einer gemeinsamen kulturellen Erfahrung mit einer wahrhaft europäischen Dimension vermitteln. Die im Rahmen dieses Aktionsbereichs vergebene finanzielle Beihilfe ist ein Zuschuss zu den Betriebskosten, die für die fortlaufenden Tätigkeiten der begünstigten Einrichtungen anfallen. Damit unterscheidet sie sich grundlegend von allen anderen Beihilfen, die im Rahmen der anderen Aktionsbereiche des Programms vergeben werden.
Vier Kategorien von Einrichtungen sind in diesem Aktionsbereich förderfähig:
a) Botschafter
b) Netzwerke der Interessenvertreter
c) Festivals
d) Politikunterstützungsstrukturen für die Kulturagenda; diese gliedern sich in zwei weitere Unterkategorien:
i) Plattformen für strukturierte Dialoge
ii) Politikanalysegruppen
Je nach Antragskategorie können Mittel in maximaler Höhe zur Verfügung gestellt werden. Die Höhe des EU-Zuschusses ist jedoch auf maximal 80 % der förderfähigen Gesamtkosten beschränkt.
Durch das Programm „Kultur“ werden Projekte, Einrichtungen, verbreitungsfördernde Tätigkeiten und Forschungsarbeiten in allen Kulturzweigen gefördert, mit Ausnahme des audiovisuellen Bereichs, für den ein gesondertes Programm namens MEDIA besteht (http://eacea.ec.europa.eu/media/index_en.htm ).
Kulturakteure, einschließlich Kulturunternehmen, können an dem Programm „Kultur“ teilnehmen, sofern sie ohne Gewinnerzielungsabsicht kulturell tätig sind.
Förderfähige Antragsteller müssen:
• eine öffentliche oder private Einrichtung mit Rechtsstatus sein, die hauptsächlich im kulturellen Bereich (Kultur- und Kreativbereich) tätig ist; und
• ihren Sitz in einem der förderfähigen Länder haben.

Natürliche Personen können im Rahmen dieses Programms keine Förderung beantragen.
Förderfähige Länder im Rahmen dieses Programms sind:
• EU-Mitgliedstaaten;
• EWR -Staaten (Island, Liechtenstein, Norwegen);
• Bewerberländer, die den Beitritt zur EU anstreben (Kroatien, Türkei und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien), sowie Serbien.
Die westlichen Balkanländer (Albanien, Bosnien-Herzegowina und Montenegro) könnten in Zukunft vorbehaltlich des Abschlusses einer entsprechenden Absichtserklärung in Bezug auf die Teilnahme jedes dieser Länder am Programm als förderfähig eingestuft werden.

Weitere Informationen:
http://ec.europa.eu/culture/index_de.htm
http://eacea.ec.europa.eu/culture/index_de.htm
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Europäische Investitionsbank: Erweiterung der Aktion zur Förderung der Universitätsforschung (EIBURS-Programm) um zwei neue Forschungsschwerpunkte, Termin: 30.9.2009
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/Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der Europäischen Kommission/ Die Europäische Investitionsbank wickelt ihre institutionelle Zusammenarbeit mit Universitäten im Wesentlichen im Rahmen ihrer Aktion zur Förderung der Universitätsforschung ab, die drei verschiedene Programme umfasst:
• EIBURS — das Förderprogramm der EIB für Universitätsforschung.
• STAREBEI (STAges de REcherche BEI — Forschungspraktika EIB), ein Programm zur finanziellen Unterstützung junger Forscher, die an gemeinsam von der EIB und Universitäten durchgeführten Projekten mitarbeiten.
• EIB University Networks, ein Kooperationsinstrument für Hochschulnetze, deren Arbeit von besonderer Bedeutung für die Förderung der Ziele der EIB-Gruppe ist.

Im Rahmen von EIBURS erhalten universitäre Forschungszentren, die sich mit Forschungsschwerpunkten und -themen befassen, die für die EIB von besonderem Interesse sind, Zuschüsse. Interessierte Fakultäten oder Universitäten angegliederte Forschungsinstitute in der EU, in den Beitrittsländern oder in den beitretenden Staaten, die über anerkanntes Fachwissen in bestimmten von der EIB ausgewählten Bereichen verfügen, können nach erfolgreicher Teilnahme an einem Auswahlverfahren über einen Zeitraum von drei Jahren Zuschüsse von maximal 100 000 EUR jährlich erhalten. Der erfolgreiche Vorschlag zielt auf eine Reihe konkreter Ergebnisse bzw. Maßnahmen ab (Forschung, Organisation von Kursen und Seminaren, Networking, Weitergabe von Ergebnissen usw.), die Gegenstand einer vertraglichen Vereinbarung mit der Bank sein werden.
Für das akademische Jahr 2009/2010 sieht das EIBURS-Programm zwei neue Forschungsschwerpunkte vor:
• Entwicklung öffentlicher e-Dienstleistungen in Europa

Sowohl die erneuerte Lissabon-Strategie als auch das Europäische Konjunkturprogramm identifizieren den allgemeinen europaweiten Ausbau der Zugangsinfrastruktur zu Hochgeschwindigkeits-Breitbanddiensten als eine wesentliche Voraussetzung für die Verbreitung produktivitätssteigernder Anwendungen im Bereich der e-Dienstleistungen. Da die Marktanreize anfangs möglicherweise nicht für die Verbreitung dieser Anwendungen ausreichen, wird vom öffentlichen Sektor erwartet, dass er eine führende Rolle bei der Stimulierung der Nachfrage nach Anwendungen spielt, damit der Ausbau dieser Infrastruktur wirtschaftlich gerechtfertigt ist. Gleichzeitig könnte der öffentliche Sektor von erheblichen Produktivitätssteigerungen profitieren, indem er bestehende Dienstleistungen auf effizientere Weise bereitstellt oder neue Dienstleistungen entwickelt. Er könnte daher in das erforderliche Infrastrukturnetz investieren (da es sich hierbei um ein öffentliches Gut handelt und ein offener Zugang erforderlich ist) und die Arten von Dienstleistungen spezifizieren, die über diese Infrastruktur angeboten werden sollen (outputorientierter Ansatz).
Im Rahmen des Forschungsprogramms sollten die Entwicklungsmöglichkeiten für verschiedene Arten von e-Dienstleistungen beurteilt (z. B. e-Government, e-Health, e-Learning), die jeweiligen Rollen des privaten und des öffentlichen Sektors ermittelt und die effizientesten Möglichkeiten der Dienstleistungserbringung (insbesondere im Kontext öffentlich-privater Partnerschaften) ausfindig gemacht werden. Dabei sollten neue Maßnahmen der EU berücksichtigt werden — beispielsweise die Leitmarkt-Initiative und die vorkommerzielle Auftragsvergabe, die den öffentlichen Sektor in die Lage versetzen sollen, bei der Förderung der Entstehung neuer Märkte eine Vorreiterrolle zu spielen.
Das Forschungsprogramm sollte auch dem Interesse der Öffentlichkeit an der Entwicklung nachfrageorientierter, auf IKT-Anwendungen basierender Initiativen in anderen Bereichen wie Verkehr und insbesondere Energie, in denen die Informations- und Kommunikationstechnik einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Energieeffizienz leisten kann, Rechnung tragen.
• Finanzielle und volkswirtschaftliche Bewertung von Umweltauswirkungen

Die finanzielle und volkswirtschaftliche Bewertung der Umwelt und ihrer Auswirkungen auf das menschliche Wohlbefinden ist besonders wichtig, wenn man sie unter den miteinander verknüpften Aspekten Klimawandel und Biodiversität betrachtet, die vermutlich große globale Fragen des 21. Jahrhunderts sein werden.
Unser Klima verändert sich bereits: Weltweit steigen die Temperaturen mit allen damit einhergehenden Veränderungen, und dies macht die bestehenden Gefahren für die Ökosysteme und die Biodiversität noch bedrohlicher.
Vor allem Ökosysteme wie Wälder, Feucht- und Küstengebiete sind durch fortlaufende Zerstörung und Fragmentierung von Lebensräumen bedroht. Als Folge hiervon sind auch verschiedene Leistungen des Ökosystems wie Hochwasserschutz, die Bestäubung von Blütenpflanzen, der Schutz gesunder Böden und die Kohlenstoffabscheidung in Gefahr. Wir müssen die langfristige Funktionsfähigkeit dieser Ökosysteme sicherstellen, damit sie ihre Leistungen aufrechterhalten können. Gesunde Ökosysteme sind widerstandsfähiger gegen die Auswirkungen des Klimawandels und die damit einhergehenden Wetteränderungen.
Vor diesem Hintergrund und ausgehend von vorliegenden Forschungsergebnissen und empirischen Erkenntnissen fordert die EIB zur Einreichung von Forschungsvorschlägen in einem oder beiden der folgenden zusammenhängenden Gebiete auf:
- Kosten und Nutzen des Schutzes von Ökosystemen vor dem Hintergrund des Klimawandels, wobei davon auszugehen ist, dass Lösungen für die bestehenden Bedrohungen gefunden werden müssen, um die Widerstandsfähigkeit gegen die Auswirkungen des Klimawandels zu stärken; Rolle (und Wert) gesunder Ökosysteme sowohl bei der Bekämpfung des Klimawandels als auch bei der Anpassung an Klimaänderungen;
- Anwendung marktbasierter Konzepte für den Schutz und die Verbesserung der Leistungen des Ökosystems auf der Grundlage der Erfahrungen, die auf dem Emissionshandelsmarkt gemacht wurden.

Vorschläge sind an folgende Anschrift zu richten:
Aktion der EIB zur Förderung der Universitätsforschung
100, boulevard Konrad Adenauer
2950 Luxemburg
LUXEMBURG
Zu Händen von Frau Luisa Ferreira, Koordinator.

Weitere Informationen:
http://www.eib.org/about/partners/universities/index.htm
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Maillisten: EU-Foerderinfo, EU-Info-IKT, EU-Info-Naturwissenschaften, EU-Info-Technologie, EU-Info-Medizin, EU-Info-GSE-WW, DAAD-Allgemein

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