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Digitale Medienkompetenz, Klimaschutzstipendien, Logistiknetzwerke...
erstellt am 13.09.2011, gütig bis 15.12.2011, Autor: Martina Hagen
Übersicht:
- BMBF: Digitale Medienkompetenz in der beruflichen Qualifizierung, Termin: 1.12.2011
- BMWi: Zukunftsfähige Logistiknetzwerke - Eine Mobilitätsinitiative für den Güterverkehr der Zukunft, Termin: 30.11.2011
- BMBF: Naturwissenschaftliche Grundlagenforschung auf dem Gebiet Elementarteilchenphysik, Termin: 1.12.2011

- BMU: Forschung und Entwicklung zur klimaeffizienten Optimierung der energetischen Biomassenutzung, Termin: 22.11.2011
- AvH: Neue Auswahlrunde für Internationale Klimaschutzstipendien, Termin: 15.12.2011
- UBA: Projekt Deutschland 2050 – Wege in die Zukunft - Beteiligung junger Menschen an der Diskussion und Verbreitung der Ergebnisse, Termin: 28.09.2011, 12:00 Uhr (Posteingang)
- Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung: Zukunft Bau Strategien für einen optimalen Stoffkreislauf, Termin: 27.9.2011, 11:00

- BMBF: FhprofUnt - Förderrunde 2012, Termin: 2.11.2011
- Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften: Zarnekow-Förderpreis 2012, Termin: 30.9.2012
- AvH/Max-Planck-Gesellschaft: Max-Planck-Forschungspreis 201, Termin: 15.12.2011

Inhalte:
BMBF: Digitale Medienkompetenz in der beruflichen Qualifizierung, Termin: 1.12.2011
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/BMBF/ Das Ziel der beabsichtigten Fördermaßnahme ist es,
- Medienkompetenzförderung in der beruflichen Bildung zu etablieren,
- den Stellenwert der Medienbildung in ihren Aufgabenfeldern Informations-, Kommunikations-, Orientierungs- und Produktionskompetenz im Rahmen von Berufsvorbereitung, Ausbildung und beruflicher Fort- und Weiterbildung zu erhöhen,
- zu einer Entwicklung von Standards und Qualitätssicherung von Medienbildung und zur Verankerung der zugehörigen medienpädagogischen Inhalte in der Aus- und Weiterbildung beizutragen,
- die Medienkompetenz des pädagogischen Personals, von Ausbildungsleitungen und Führungskräften zu verbessern,
- die Medienintegration und Organisationsentwicklung in Unternehmen und Einrichtungen der beruflichen Qualifizierung zu unterstützen und
- zur Entwicklung innovativer, pädagogisch und didaktisch durchdachter Tools und Anwendungen beizutragen, mit denen Medienkompetenz vermittelt werden kann.
Das BMBF trägt mit dieser Fördermaßnahme bezüglich übergeordneter bildungspolitischer Ziele zu Fragen der Berufsbildung sowie zur Verbesserung des Übergangsmanagements in allen Phasen der Berufsfindung und -ausbildung wie auch der beruflichen Neuorientierung bei. Sie leistet außerdem einen Beitrag zur Stärkung der Kooperationsstrukturen zwischen beruflichen Schulen und betrieblicher Ausbildung. Darüber hinaus soll mit dieser Fördermaßnahme zur Beseitigung des Fachkräftemangels, zu einer Förderung der Chancengleichheit durch Erleichterung des Zugangs zu Bildungsangeboten, zur Förderung der Erwerbstätigkeit von Älteren und Frauen und zu einer Kultur des lebenslangen Lernens beigetragen werden.
Gefördert werden Entwicklungs- und Erprobungsvorhaben, von denen relevante Beiträge zur Erreichung der unter Ziffer 1.1 genannten Ziele zu erwarten sind. In diesen Vorhaben sollen vorhandene, anzupassende oder erst zu entwickelnde didaktische Konzepte zur Vermittlung bzw. Stärkung von Medienkompetenz in der beruflichen Qualifizierung, insbesondere im betrieblichen Alltag erprobt werden. Sie sollen zu evaluierten Konzepten und Verfahren führen, die als Grundlage für umfangreichere, nach Vorhabensende in eigener Verantwortung durchzuführende Schulungsmaßnahmen dienen können. Bei nachweisbarem Forschungsbedarf können auch Untersuchungen zur Stärkung der Medienkompetenz oder zur Akzeptanzforschung sowie Begleitforschungen zu laufenden Entwicklungs- und Erprobungsvorhaben gefördert werden. Schulungsmaßnahmen zur Stärkung der Medienkompetenz bestimmter Zielgruppen sind ggf. förderfähig, sofern ihnen bereits etablierte Schulungskonzepte zugrunde liegen. Darunter fallen ebenfalls Schulungsmaßnahmen für Multiplikatoren, die in verschiedenen bildungspolitischen Zuständigkeiten tätig sind (z.B. in Ausbildungsbetrieben und Berufsschulen). Schulungsmaßnahmen zum Erwerb rein technischer Fähigkeiten (z.B. IT-Schulung, Erwerb des Europäischen Computerführerscheins - ECDL) können nicht gefördert werden.

Es sind folgende Aspekte in die Überlegungen und Planungen der Konzepte mit einzubeziehen:
- Bedarf und Anforderungen der Zielgruppen sowie mögliche Akzeptanzprobleme bzw. Ausschlusskriterien wie Infrastruktur, Benutzerfreundlichkeit von digitalen Medien, Alter, Bildungsdefizite, Migrationshintergründe und Benachteiligungen;
- Frühzeitige Beteiligung von Zielgruppen aus der Praxis bei der Entwicklung der didaktischen Konzepte;
- Offenheit und Anpassungsfähigkeit der Projektkonzeption gegenüber aktuellen Medienentwicklungen;
- arbeitsorganisatorische Maßnahmen (betriebliche Vereinbarungen o.ä.) zur Stärkung der Medienkompetenz;
- Fragen des Privatsphärenschutzes und ggf. des Jugendmedienschutzes;
- Berücksichtigung von Gender und Cultural Mainstreaming.
Besondere Zielgruppen für Vorhaben können beispielsweise sein: Personen mit besonderem Förderbedarf (Benachteiligte wie z.B. leistungsschwache Jugendliche, Auszubildende mit Lerndefiziten und Nachhilfebedarf, Jugendliche aus bildungsbenachteiligten Milieus), Jugendliche außerhalb herkömmlicher Lernumfelder, ältere Betriebsangehörige, Berufsrückkehrer. Zielgruppen dieser Art, aber auch andere, sind in jedem Fall quantitativ und qualitativ zu definieren und ihr besonderer Förderbedarf in Bezug auf die Stärkung von Medienkompetenz ist zu erläutern.
Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit seinen Projektträger

Projektträger im DLR
Digitale Medien in der beruflichen Bildung
Kennwort: Medienkompetenz
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn
E-Mail: DigitaleMedien@dlr.de
Internet: http://www.dlr.de/pt_nmb/
beauftragt.
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de/foerderungen/16961.php
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BMWi: Zukunftsfähige Logistiknetzwerke - Eine Mobilitätsinitiative für den Güterverkehr der Zukunft, Termin: 30.11.2011
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/BMWi/ Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) unterstützt auf der Grundlage des 3. Verkehrsforschungsprogramms Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu Prozessoptimierungen und Innovationen für Logistiknetzwerke.
Gegenstand der Förderung ist die Erforschung von Prozessoptimierungen und Technologien für Logistiknetzwerke, definiert als Gesamtheit ihrer Knoten und Kanten. Dabei bilden die Knoten (Umschlag-, Verteilknoten) die zentralen Ansatzpunkte für eine übergreifende Netzwerkbetrachtung, die auch die Kanten (Transportströme) einbezieht, um eine ganzheitliche Effizienzsteigerung der Supply Chain zu erreichen.
In Logistiknetzwerken können durch die Erforschung und Entwicklung von Innovationen, die über die Grenzen von Transport und Produktion sowie über die Grenzen der verschiedenen Verkehrsträger hinausgehen, Potentiale gehoben werden. Von daher bieten sich insbesondere Forschungsverbünde für die Durchführung der Projekte an.

Zur möglichst aussagefähigen Erfolgskontrolle soll im Rahmen eines Förderprojektes mindestens eine der folgenden Zielgrößen für das gesamte Logistiknetzwerk erreicht werden. Die angestrebten Zielgrößen sind bereits bei der Antragstellung quantitativ zu schätzen:
- Verkehrsvermeidung (Einsparung von Fahrzeug-km)
- Verlagerung von Güterverkehren auf Schiene und Wasserstraße (Fahrzeug-km oder Tonnen-km pro Relation)
- Höhere Fahrzeugauslastung nach Gewicht und/oder Volumen (in %)
- Verbesserung der Planbarkeit/Termintreue von Knoten und Kanten (Ist-Soll-Vergleich)
- Reduktion oder vollständige Beseitigung von technischen und organisatorischen Störungen (Zuverlässigkeit des Logistiknetzwerks)
- Erhöhung der Wirtschaftlichkeit (in den Bereichen Transport, Umschlag und Lager)

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMWi seinen Projektträger
TÜV Rheinland Consulting GmbH
Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien (PT MVt)
Am Grauen Stein
51105 Köln
beauftragt.
Ansprechpartnerin beim Projektträger ist für fachliche Belange
Frau Dr. Silke Kremer
Telefon: 02 21/8 06-41 74
Telefax: 02 21/8 06-34 96
E-Mail: silke.kremer@de.tuv.com
Ansprechpartnerin beim Projektträger ist für administrative Belange
Frau Tanja Gecks, Telefon: 02 21/8 06-49 60, E-Mail: tanja.gecks@de.tuv.com

Weitere Informationen:
http://tuvpt.de/web/foerderbekanntmachung-zukunftsfaehige-logistiknetzwerke.html
http://www.foerderdatenbank.de/Foerder-DB/Navigation/Foerderrecherche/suche.html?get=9872d0a892b60903aa61e942b4e6ae11;views;document&doc=11510
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BMBF: Naturwissenschaftliche Grundlagenforschung auf dem Gebiet Elementarteilchenphysik, Termin: 1.12.2011
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/BMBF/ Die wissenschaftlichen Prioritäten der Förderung basieren auf den Ergebnissen der CERN Council Strategy Group, des BMBF-Strategieseminars "Elementarteilchenphysik in Deutschland" am 26./27.Mai 2011 sowie den Empfehlungen des Komitees für Elementarteilchenphysik. Prioritär sind die effiziente Nutzung, insbesondere die Physikanalyse der Messdaten, und die Weiterentwicklung der Detektoren am Large Hadron Collider (LHC) am CERN.

Im Mittelpunkt der Förderung von Vorhaben auf dem Gebiet "Elementarteilchenphysik" steht der Gewinn tieferer Einblicke in die innerste Struktur von Materie, Raum und Zeit sowie der zugrunde liegenden Wechselwirkungen. Gegenstand ist das Erreichen wesentlicher Fortschritte bei der Beantwortung der zentralen offenen Fragen, die sich heute in der Elementarteilchenphysik international stellen und die Grundlagen unseres physikalischen Weltbildes betreffen:
- Was ist der Ursprung für die Masse der elementaren Bausteine der Materie?
- Gibt es bei hohen Energien eine universelle Wechselwirkung, die auch die Gravitation einbezieht?
- Welcher Natur sind "dunkle Materie" und "dunkle Energie", auf die astronomische und kosmologische Daten hindeuten?
- Wie kommen die beobachteten Mischungen von Quarks und Leptonen zustande? Gibt es mehr als die bekannten drei Familien?
- Was ist der Ursprung der Asymmetrie zwischen Materie und Antimaterie?
- Besitzt die Raumzeit mehr als vier Dimensionen?

Im Rahmen der Maßnahme können auf der Basis dieser grundsätzlichen wissenschaftlichen Fragestellungen und unter Beachtung der vom BMBF für das Gebiet "Elementarteilchenphysik" getroffenen Auswahl für Großgeräte und entsprechende Forschungsinstrumente und Detektoren in folgenden Themenfeldern Forschungsprojekte gefördert werden:
Prüfung der Grenzen des Standardmodells und der Gültigkeit fundamentaler Symmetrien,

Untersuchung von Ursache und Eigenschaften der elektroschwachen Symmetriebrechung, Suche nach dem Higgs-Boson,

Suche nach Teilchen und Wechselwirkungen jenseits des Standardmodells der Teilchenphysik und detaillierte Bestimmung ihrer Eigenschaften,

Erforschung der Eigenschaften und inneren Struktur des Protons in hochenergetischen Wechselwirkungsprozessen,

Präzise Bestimmung der Eigenschaften schwerer Quarks, CP-verletzender Prozesse und der CKM-Parameter,

Untersuchung der Neutrino-Mischungsmatrix.
Im Hinblick auf die Fortentwicklung der Forschungsinfrastruktur im Gebiet "Elementarteilchenphysik", die Erarbeitung fortgeschrittener Experimentier- und Analysetechniken und zur Vorbereitung neuer internationaler Großgeräteprojekte liegt ein weiterer Schwerpunkt der Maßnahme bei

Neu- und Weiterentwicklungen von Beschleunigeranlagen, Detektorsystemen und Analyseverfahren einschließlich des Grid-Computings und innovativer Basistechnologien, die damit in Zusammenhang stehen.
Die Förderung ist auf Vorhaben an ausgewählten Großgeräten in nationalen und internationalen Zentren ausgerichtet, insbesondere unter Nutzung der nachfolgend aufgeführten Detektoren bzw. Experimente:
Experimente bei höchsten Energien am LHC (CERN, Genf):
- ATLAS
- CMS
- LHCb.

Beschleunigerbasierte Experimente der Flavor- und Neutrinophysik:
- NA62 am SPS (CERN, Genf)
- OPERA (LNGS, Gran Sasso) am CNGS-Neutrinostrahl (CERN, Genf)
- Belle II am SuperKEKB (KEK, Tsukuba).
Es können Vorhaben zu Entwicklungen für Beschleuniger und Detektoren gefördert werden, falls sie absehbar Beiträge zu Bearbeitung der genannten wissenschaftlichen Fragestellungen leisten können oder bestehende oder zukünftige Großgeräte in ihren Einsatzmöglichkeiten signifikant stärken. Hierzu gehören Arbeiten zum Erweiterungsprogramm des Large Hadron Collider und für geplante internationale Beschleunigeranlagen bei höchsten Energien oder bei höchsten Luminositäten. Weiterhin können Arbeiten zur Entwicklung und Unterstützung experimentspezifischer Software, vor allem solche, die in Zusammenarbeit mit nationalen Tier- und Analysezentren durchgeführt werden sollen, gefördert werden.

In besonderen Fällen können darüber hinaus Forschungsarbeiten an anderen Großgeräten gefördert werden, wenn sie einen engen inhaltlichen Bezug zu den oben ausgewählten Großgeräten und Experimenten aufweisen und deren Erfolg unmittelbar unterstützen.

Beabsichtigt ist auch die Förderung von Vorhaben aus der Theoretischen Physik, sofern diese in unmittelbarer Verbindung zu experimentell ausgerichteten Fördervorhaben stehen und ausschlaggebend sind für deren Erfolg sowie für die effiziente wissenschaftliche Nutzung der ausgewählten Großgeräte und deren Fortentwicklung.

Bevorzugt werden Vorhaben, die anspruchsvolle wissenschaftliche Forschung eng mit der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses verbinden und dessen Einbeziehung in größere internationale Forschungskollaborationen fördern. Es wird erwartet, dass sich die Projektleitungen deshalb um die Beteiligung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern besonders bemühen. Längerfristige Aufenthalte am CERN haben hohe Priorität, ebenso die Übernahme koordinierender Tätigkeiten durch erfahrene Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler.

BMBF-Forschungsschwerpunkte (FSPs) sind thematische Exzellenznetzwerke hoher internationaler Sichtbarkeit. Antragsteller, die ein größeres Forschungsnetzwerk bilden, gemeinsam eine außerordentlich komplexe Aufgabenstellung über einen längeren Zeitraum bearbeiten und in der Form von Verbundprojekten gemäß Nummer 4 organisiert sind, können die Einrichtung eines BMBF-FSPs beantragen und vom BMBF besonders unterstützt werden. Auf diesem Wege sollen die Vernetzung und Koordination in der Wissenschaft erhöht und die überregionale Zusammenarbeit der Forschergruppen gestärkt werden.

Die Überführung von Ergebnissen aus der Forschung an Großgeräten der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung in andere Fachbereiche sowie in die praktische Nutzung erlangt zunehmendes Gewicht. Vorhaben zur Anwendung von Grundlagenergebnissen sind daher sehr willkommen und ausdrücklich in die Förderung eingeschlossen, sofern sie vom BMBF nicht bereits in entsprechenden Fachprogrammen unterstützt werden.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF den folgenden Projektträger beauftragt:
Projektträger DESY
22603 Hamburg
Telefon: 040 8998-3702, E-Mail: pt@desy.de, Internet: http://pt.desy.de

Ansprechpartner sind Herr Dr. Klaus Ehret, Tel.: 040 8998-3704, Herr Dr. Marc Hempel, Tel.: 040 8998-3991, und Frau Dr. Hanna Mahlke, Tel.: 040 8998-4892.
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de/foerderungen/17018.php
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BMU: Forschung und Entwicklung zur klimaeffizienten Optimierung der energetischen Biomassenutzung, Termin: 22.11.2011
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/BMU/ Das BMU fördert auf der Grundlage der Nationalen Klimaschutzinitiative und des Förderprogramms „Forschung und Entwicklung zur klimaeffizienten Optimierung der energetischen Biomassenutzung“ Projekte zur praxistauglichen Weiterentwicklung zukunftsweisender und wettbewerbsfähiger Technologien, systemflexibler Anlagenkonzepte und Produkte für eine nachhaltige und effiziente Erzeugung von Strom, Wärme und Kraftstoffen aus Biomasse und biogenen Rest- und Abfallstoffen. Projekte, welche die land- und forstwirtschaftliche Primärproduktion von Biomasse zur energetischen Nutzung zum Gegenstand haben, sind nicht förderfähig. Ziel der Fördermaßnahme ist es, hohe Risiken bei der Übertragung von FuE-Ergebnissen in die Praxis abzufedern und die Implementierung zu beschleunigen.
Gegenstand der Förderung sind Untersuchungen und Pilot- und Demonstrationsprojekte zu folgenden Schwerpunkten:
- Verbesserung und Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen und Technologien zur effizienten Erschließung und Nutzung der biogenen Reststoffe, u.a. durch „Best Practices“ für die unterschiedlichen Stoffströme
- Systemstudien und internationale Kooperationsvorhaben zur Entwicklung von „Best Practices“ zur Bereitstellung von nachhaltigen Bioenergieträgern, insbesondere im Hinblick auf bestehende und sich entwickelnde Importe von Bioenergieträgern sowie auf internationale Prozesse zu Nachhaltigkeitsstandards und Zertifizierungssystemen.
- Entwicklung und Demonstration innovativer Bioenergietechnologien zur effizienten Bereitstellung von Strom und Wärme, insbesondere Biomasse-Vergasungstechnologien
- Entwicklung und Demonstration einer europäischen Biomethanstrategie (Bereitstellung und Import von Biomethan über Erdgaspipelines)
- Weiterentwicklung einer nachhaltigen Bioenergiestrategie u. a. durch die wissenschaftliche Begleitung der Biomassestrom-Nachhaltigkeitsverordnung (BioSt-NachV) bzw. europäischer Rechtssetzungen und ihrer nationalen Umsetzung zur Gewährleistung der nachhaltigen Biomassebereitstellung und Nutzung
- Entwicklung von Konzepten und Projekten zur bedarfsgerechten Erzeugung von Strom aus Biomasse
- Validierung des Marktpotenzials von Forschungsergebnissen
- Beiträge zur Entwicklung und Begleitung einer konsistenten, sektorübergreifenden Biomassestrategie auf Basis der Erfahrungen bei der Umsetzung des nationalen Biomasseaktionsplans und des Nationalen Aktionsplans Erneuerbare Energien

Mit der Betreuung der Fördermaßnahmen hat das BMU den Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH
Projektträger Jülich (PtJ)
Geschäftsbereich Umwelt (UMW)
Außenstelle Berlin
Zimmerstraße 26–27, 10969 Berlin beauftragt.
Ansprechpartnerin: Frau Heike Neumann, Telefon: 030–20 199 517, E-Mail: h.neumann@fz-juelich.de
Weitere Informationen:
http://www.foerderdatenbank.de/Foerder-DB/Navigation/Foerderrecherche/suche.html?get=181f270c9a5208996b3a542535bee8e0;views;document&doc=10156&typ=RL
http://www.ptj.de/klimaschutzinitiative/biomasse
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AvH: Neue Auswahlrunde für Internationale Klimaschutzstipendien, Termin:
15.12.2011
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/AvH/ Das Internationale Klimaschutzstipendienprogramm zur Förderung von Nachwuchsführungskräften aus Schwellen- und Entwicklungsländern geht in die dritte Runde. Bewerbungen sind ab sofort möglich, Bewerbungsschluss ist der 15. Dezember 2011.
Mit den Internationalen Klimaschutzstipendien werden jährlich bis zu zwanzig Nachwuchsführungskräfte aus Schwellen- und Entwicklungsländern gefördert, die sich in Wissenschaft oder Wirtschaft, staatlichen oder nichtstaatlichen Organisationen mit Fragen des Klima- und Ressourcenschutzes befassen. Sie kommen für ein Jahr nach Deutschland, um gemeinsam mit einem Gastgeber ein Projekt durchzuführen, das dem wechselseitigen Austausch von Wissen, Methoden und Techniken dient. So soll ein Netzwerk entstehen, in dem deutsche und ausländische Experten langfristig international zusammenarbeiten, um Probleme des Klimawandels und seiner globalen Folgen lösen zu helfen. Die Stipendien werden aus Mitteln der Internationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums finanziert.
In der letzten Auswahlrunde konnte die Stiftung 14 Nachwuchsführungskräften ein Stipendium verleihen. Die acht Frauen und sechs Männer werden ihr Stipendium im September 2011 beginnen. Sie kommen aus Bolivien, China, Ecuador, Guinea-Bissau, Indonesien, Laos, Nepal, Nigeria, den Philippinen, Sri Lanka, Südafrika, Syrien und Usbekistan. Ihre Fachgebiete erstrecken sich von Agrarökonomie und Botanik bis zu Sonnenenergienutzung und Volkswirtschaftspolitik.
Weitere Informatiionen:
http://www.humboldt-foundation.de/web/newsletter-4-2011-5.html
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Umweltbundesamt: Projekt Deutschland 2050 – Wege in die Zukunft: Hier: Beteiligung junger Menschen an der Diskussion und Verbreitung der Ergebnisse, Termin: 28.09.2011, 12:00 Uhr (Posteingang)
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/UBA/
Alle wesentlichen Arbeitsschritte erfolgen in enger Absprache mit dem UBA. Wesentliche Arbeitsergebnisse sind:
1) Ein schriftliches und umfassendes Kommunikationskonzept, das sowohl eine kritische Bewertung/ggfs. Modifikation aller UBA-Projektideen dieser Leistungsbeschreibung, eine Empfehlung zur Auswahl von 3 bis 5 favorisierten Projekten inklusive der evtl. vom Bieter gemachten Projektvorschläge, jeweils einen schriftlichen und ausführlichen Umsetzungsplan als auch pro Projekt eine detaillierte Kostenschätzung enthält.
2) Die Entwicklung einer Dachmarke samt Logo und Slogan für die ebenfalls vom Auftragnehmer in diesem Projekt zu entwickelnde integrierte, crossmediale Kampagne. Dachmarke, Logo samt Slogan und die Kampagnenelemente sind an einer ausreichend repräsentativen Zielgruppe zu testen und ggf. zu modifizieren. Ergebnis ist ein übergreifender, schriftlich ausgearbeiteter Kampagnenplan, der sofort umsetzbar ist.
3) Ein Vermarktungskonzept mit konkreten Empfehlungen zur Bewerbung der Kampagne D2050 inklusive des Buches sowie der 3 bis 5 Einzelaktivitäten ist ebenfalls zu erstellen. Diese sollte insbesondere die Bewerbung über Web 2.0 und Veranstaltungen beinhalten.
Ausführungsfrist: bis max. Ende Januar
Weitere Informationen:
http://www.umweltbundesamt.de/service/ausschreibungen/index.php
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Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung: Zukunft Bau Strategien für einen optimalen Stoffkreislauf, Termin: 27.9.2011, 11:00
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/BBR/ Im Zuge der Diskussion zur Steigerung der Effizienz bei der Verwendung von Ressourcen wird das Bauwesen in Deutschland auf mögliche Einspar- und Optimierungspotenziale untersucht. Im Projekt wird eine Studie erstellt, die die wichtigsten Ressourceneffizienzsteigerungspotenziale im Bauwesen aufzeigt, Handlungsfelder beschreibt und Empfehlungen für politische Weichenstellungen gibt.
Weitere Informationen:
http://www.bbsr.bund.de/cln_032/nn_22776/BBSR/DE/Aktuell/Forschungsprojekte/Ausschreibungen__Projekte/Zukunft_20Bau_2010.08.17.7-11.39.html
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BMBF: FhprofUnt - Förderrunde 2012, Termin: 2.11.2011
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/BMBF/ Die Förderlinie richtet sich an die Fachdisziplinen Ingenieur-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften.
Fortschrittliche Unternehmen sind angesichts der Zunahme globaler Wettbewerbsmärkte ein wichtiger Faktor für die Standortsicherung. Fachhochschulen, die sich in ihrer Region als Forschungspartner anbieten, können die Innovationsbereitschaft insbesondere von KMU wecken und ihre Innovationsfähigkeit verbessern. Neben den KMU sollen auch andere Partner in die Forschungsprojekte integriert werden. Großunternehmen können z.B. als wichtige Partner in Lieferketten und als Nachfrager der Forschungsergebnisse eingebunden werden. Auch kann die Einbindung von wissenschaftlichen Partnern bei entsprechenden Innovationsthemen sinnvoll sein. Die gezielte Förderung von Forschungskooperationen zwischen Fachhochschulen und Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft intensiviert den Wissens- und Technologietransfer zwischen den Beteiligten und die forschungsnahe Qualifizierung von Studierenden und Beschäftigten. Wünschenswert sind ebenfalls interdisziplinäre Forschungsvorhaben in den Bereichen Ingenieur-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften oder größere Vorhaben mit Beteiligung mehrerer Fachhochschulen und einer entsprechenden Anzahl von Partnern. In den Vorhaben sollen die Fachhochschulen Kompetenzen im Management von Forschungsverbünden erwerben, die ihnen die eigenständige Bildung neuer Netzwerke und die Teilnahme an Verbünden wie in den BMBF-Fachprogrammen oder im EU-Forschungsrahmenprogramm ermöglichen.
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de/foerderungen/17064.php
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Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften: Zarnekow-Förderpreis 2012, Termin: 30.9.2012
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/Deutscher Stifterverband/ Die Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften e.V. (DGRW) vergibt den Zarnekow-Förderpreis für Rehabilitationsforschung 2012 gestiftet von der Illa und Werner Zarnekow-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen, die auf dem Gebiet der Rehabilitationsforschung tätig sind.
Der mit EUR 5.000 dotierte Preis wird für eine herausragende und aktuelle wissenschaftliche Arbeit, die ein rehabilitationswissenschaftliches Thema behandelt, verliehen. Der Abschluss der Arbeit sollte nicht mehr als zwei Jahre zurückliegen. Über die Vergabe des Preises entscheidet das Kuratorium der Stiftung auf der Grundlage eines Vorschlags eines Gutachtergremiums, das sich aus Wissenschaftlern der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften zusammensetzt.
Es sind sowohl Eigenbewerbungen als auch Vorschläge Dritter möglich.
Der Preis wird anlässlich des jährlich stattfindenden Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquiums verliehen.
Bewerbung an:
Geschäftsstelle der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften e.V.
z.H. Dr. Claudia Lehmann
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie, Haus W 26
Martinistr. 52 20246 Hamburg
Weitere Informationen:
http://stiftungen.stifterverband.info/t225_zarnekow/F__rderpreis_2012.pdf
http://stiftungen.stifterverband.info/t225_zarnekow/index.html
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AvH/Max-Planck-Gesellschaft: Max-Planck-Forschungspreis 201, Termin: 15.12.2011
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Der Max-Planck-Forschungspreis wird für das Jahr 2012 im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften zum Thema „Regulierung internationaler Finanzmärkte“ ausgeschrieben. Die Nominierungsfrist endet am 15. Dezember 2011.
Der Absturz der privaten und öffentlichen Finanzmärkte seit dem Jahre 2007 gehört zu den großen weltweit sichtbaren Herausforderungen für Wissenschaft und Politik. Die Fülle empirischer Daten oder heterogener Regelungskonzepte geben Anlass, grundsätzlich über eine weltweite Finanzarchitektur nachzudenken. In einer wichtigen Phase internationaler Finanzpolitik gilt es, auf diesem Feld die wissenschaftliche Kooperation zwischen Ausland und Inland zu fördern und tragfähige Gesamtlösungen zu entwickeln.
Der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierte Max-Planck-Forschungspreis wird jährlich jeweils an einen in Deutschland sowie einen im Ausland tätigen Forscher verliehen. Der Preis ist in der Regel mit 750.000 Euro pro Preisträger dotiert. Er soll dem ausgelobten Fachgebiet in Deutschland durch die Kooperation mit zwei international renommierten Wissenschaftlern neue Impulse geben und es nachhaltig stärken.
Der gemeinsame Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung und der Max-Planck-Gesellschaft wird im jährlichen Wechsel in Teilgebieten der Natur- und Ingenieurwissenschaften, der Lebenswissenschaften und der Geisteswissenschaften ausgeschrieben und zielt auf besonders zukunftsträchtige Forschungsbereiche. Rektoren und Präsidenten von Hochschulen sowie Leiter von Forschungseinrichtungen in Deutschland können ihre Nominierungen bei der Alexander von Humboldt-Stiftung oder der Max-Planck-Gesellschaft einreichen. Nominierungen qualifizierter Wissenschaftlerinnen werden besonders begrüßt.
Weitere Informationen:
http://www.humboldt-foundation.de/web/newsletter-4-2011-8.html
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Maillisten: DE-Foerderinfo, DE-Info-IKT, DE-Info-Naturwissenschaften, DE-Info-Technologie, DE-Info-Medizin, DE-Info-GSE-WW, EU-Info-Technologie

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