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UFOPLAN, Bundesinstitut für Sportwissenschaft, Innovtionspreis Mitteldeutschland
erstellt am 23.02.2012, gütig bis 01.06.2012, Autor: Martina Hagen
Übersicht:
- BMBF: Photonische Verfahren und Werkzeuge für den ressourceneffizienten Leichtbau, Termin Projektskizzen: 30.4.2012
- BMBF: Role Of the MIddle atmosphere in Climate (ROMIC), Termin: 15.4.2012
- BMBF: Förderung von wissenschaftlichen Nachwuchsgruppen zur Erforschung des globalen Wandels: Nachwuchsgruppen Globaler Wandel - 4 + 1, Termin: 30.4.2012
- DFG: DFG-Konferenz zu den Perspektiven der Energieforschung, Aufruf zur Einreichung von Themenvorschlägen, Termin: 2.4.12

- BMU: Forschungsprojekte im Umweltforschungsplan (UFOPLAN) 2012
- Bundesamt für Strahlenschutz: Auftragsforschung
- Bundesinstitut für Sportwissenschaft, Forschungsprojekte, Termin: 31.3.2012
- BMBF: KMU-innovativ: Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), Nächster Termin: 15.4.2012
- BMBF: Begleitforschung Mobile Diagnostiksysteme, Termin: 30.3.2012
- BMWi: INNO-KOM Ost: Programm bis 31.12.2013

- Wirtschaftsinitiative Mitteldeutschland: IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2012, Termin: 12.3.2012
- AiF: Aufruf zur Bewerbung um den ZIM-Preis 2012 , Termin: 29.2.2012
- FNR: Bioenergiedörfer 2012, Termin: 1.6.2012
- Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft/WiD: Preis Wissenschaft interaktiv 2012 - Zukunftsprojekt Erde , Termin: 8.3.12

- Steinbeis: Europäische Konferenz zu Gender und Innovation – Erhöhung des Innovationspotenzials durch die Vielfalt in Forschungsorganisationen, 19. - 20. März 2012, Stuttgart
- Sachsen-Anhalt: Geänderte GRW-Landesregelungen bei der Investitionsförderung
- BMBF: Obergrenzen für Personalausgaben 2012 (Stand Januar 2012)

Inhalte:
BMBF: Photonische Verfahren und Werkzeuge für den ressourceneffizienten Leichtbau, Termin Projektskizzen: 30.4.2012
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/BMBF/ Die Fördermaßnahme Photonische Verfahren und Werkzeuge für den ressourceneffizienten Leichtbau ist mit der Fördermaßnahme "energieeffizienter Leichtbau" (im Rahmen der Produktionsforschung) abgestimmt und zielt auf innovative photonische Verfahren ab, die für die deutsche Industrie ein besonders wichtiges Wachstumsfeld darstellen. Die inländische Verwertung der Projektergebnisse hat daher besondere Bedeutung.
Da Innovations- und Beschäftigungsimpulse gerade auch von Unternehmensgründungen ausgehen, sind solche Gründungen im Anschluss an die Projekt-Förderung des BMBF erwünscht.

Im Zentrum dieser Fördermaßnahme stehen photonische Werkzeuge und Verfahren zur Be- und Verarbeitung anwendungsrelevanter Leichtbaumaterialien, z.B.
- Verbundwerkstoffe (z.B. faserverstärkte Kunststoffe (FVK), Metall-Kunststoff Hybridverbunde)
- Leichtmetalle (z.B. Aluminium, Titan, Magnesium),
- hochfeste Stähle,
die zu einer deutlichen Senkung der Fertigungskosten von Leichtbauelementen führen und für den automatisierten Einsatz in der Großserie geeignet sind. Diese Aufzählung ist beispielhaft zu verstehen und schließt weitere innovative Leichtbaumaterialien, die konventionell nicht wirtschaftlich bearbeitbar sind, keineswegs aus.

Handlungsbedarf besteht vor allem

- beim Trennen, Bohren, Strukturieren oder selektiven Abtragen insbesondere auch thermisch empfindlicher Materialien, sowohl bei der Endbearbeitung von Leichtbauteilen als auch auf der Ebene von Halbzeugen (etwa Prepregs oder Faserhalbzeuge),

- bei der Fügevorbereitung und beim Fügen sowohl gleicher als auch unterschiedlicher Leichtbauwerkstoffe zur Herstellung von Hybridbauteilen, z.B. für den in der Automobilindustrie zu beobachtenden Trend zur Mischbauweise, bei der an jeder Stelle jeweils das Leichtbaumaterial zum Einsatz kommt, das die gestellten Anforderungen (Festigkeit, Steifigkeit, Energieabsorption usw.) am besten erfüllt,

- bei der Realisierung anwendungsspezifischer Oberflächenfunktionen zur Erweiterung des Einsatzspektrums von Leichtbauwerkstoffen,

- sowie in der Prozesstechnik (effizientes, lokales Aufschmelzen von Thermoplasten oder Aushärten von Duromersystemen, Simulationen zur Prozessentwicklung).

Darüber hinaus müssen auch neue, laserbasierte Prozesse wie etwa generative Verfahren zur Herstellung und Bearbeitung konventionell nicht herstell- oder bearbeitbarer Leichtbaumaterialien untersucht und etabliert werden, sofern sie auf den wirtschaftlichen Einsatz in der Fertigung großer Stückzahlen abzielen.
Neben der Materialbearbeitung wird auch im Bereich der zerstörungsfreien, inline-fähigen Werkstoffprüfung, der Prozessüberwachung und der Qualitätssicherung Handlungsbedarf gesehen, dem mit Lösungsansätzen auf der Basis photonischer Messtechniken begegnet werden kann.

Aus diesem breiten Anwendungsspektrum ergibt sich der Forschungsbedarf an unterschiedlichsten photonischen Systemen und deren Einbindung in industrielle Gesamtsysteme mit entsprechender Steuerung und Anlagentechnologie.
Thematische Schwerpunkte der umsetzungsorientierten Forschungsaktivitäten können dabei u.a. in folgenden Feldern und ihrer Vernetzung liegen:
Nutzung von Laserbearbeitungs- und Plasmaverfahren zur Sicherstellung gleichbleibender Bauteilqualität, Verringerung des manuellen Aufwands, Verkürzung der Zykluszeiten und/oder Nutzbarmachung recyclingfreundlicher Materialien
Inlinefähige Messtechnik
Systemtechnik
Im Rahmen der Erarbeitung effizienter Bearbeitungsprozesse auch Simulationsverfahren, z.B. ¬Kopplung fluiddynamischer und strukturmechanischer Simulationsmodelle zur effizienteren Beschreibung der Laserprozesse
Erweiterung der strukturmechanischen Schweißsimulationsmodelle auf Mischverbindungen artgleicher sowie artfremder Fügepartner

Die Projektskizzen sind einzureichen beim vom Bundesministerium für Bildung und Forschung beauf-tragten Projektträger:
VDI Technologiezentrum GmbH
- Projektträger Photonik, Optische Technologien -
VDI-Platz 1
40468 Düsseldorf
Das VDI Technologiezentrum ist außerdem Ansprechpartner für alle Fragen zur Abwicklung der Bekanntmachung.
Ansprechpartner:
Dr. Jörg Baier, Tel.: 02 11 / 62 14 - 569, E-Mail: baier@vdi.de
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de/foerderungen/18026.php
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BMBF: Role Of the MIddle atmosphere in Climate (ROMIC), Termin: 15.4.2012
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/BMBF/ Die Erdatmosphäre ist ein System, in dem die verschiedenen atmosphärischen Schichten mit teilweise komplexen Kopplungsmechanismen verbunden sind. Wetter und Klima spielen sich zwar in den bodennahen Atmosphärenschichten (Troposphäre) ab, bleiben letztlich aber nicht unbeeinflusst von Prozessen in der mittleren Atmosphäre. Das Ausmaß und die Wirkungsmechanismen der physikalischen und chemischen Abhängigkeiten zwischen den unterschiedlichen atmosphärischen Schichten sind jedoch bis heute noch nicht im Ganzen verstanden. Insbesondere ist unklar, in welcher Weise
- die natürliche Variabilität in der mittleren Atmosphäre einerseits Klima und Wetter bestimmt und andererseits selbst durch Klimaänderungen verändert wird.
- die Sonnen-Variabilität , die Veränderungen in der Zirkulation, physikalischen Prozessen, und der chemischen Zusammensetzung in der mittleren Atmosphäre mit steuert, hierdurch auch Veränderungen in der Troposphäre induziert.
Die Wissenschaft hat verschiedene Aspekte dieser Wechselwirkungen diagnostiziert und untersucht, aber ein konsistentes Bild der meist nicht-linearen Kopplungsmechanismen fehlt.
Zudem gibt es Indizien für weitere, noch nicht verstandene Kopplungsmechanismen.

Ziel der Fördermaßnahme ist es, diese Kopplungsmechanismen und Ihre zugrunde liegenden Prozesse zu untersuchen, um mögliche Auswirkungen von Veränderungen in diesen Prozessen (z. B. durch anthropogene Einflüsse) und die Relevanz dieser Veränderungen für das Klima ab- bzw. einschätzen zu können.
Übergeordnetes Ziel dieser Fördermaßnahme ist die Untersuchung der Rolle der mittleren Atmosphäre für das Klima. Hierzu sollen wichtige Prozesse in der mittleren Atmosphäre in Hinblick auf ihre Bedeutung für das Klima untersucht werden. Für die als relevant bewerteten Prozesse sollen Module zu deren adäquaten Berücksichtigung in Globalen Zirkulations- und Klimamodellen entwickelt und getestet werden. Darüber hinaus soll untersucht werden, inwieweit Klimaänderungen Trends in der mittleren Atmosphäre hervorrufen können. Alle geförderten Forschungs- und Entwicklungsvorhaben müssen zumindest einem der genannten übergeordneten Ziele zuzuordnen sein.
Mögliche Teilthemen bzw. Untersuchungsschwerpunkte der Fördermaßnahme sind z.B.
1. Langzeitvariationen in der mittleren Atmosphäre
2. Rolle von Schwerewellen im atmosphärischen Gesamtsystem
3. Solare Variabilität
4. Auswirkungen von Klimawandel auf die mittlere Atmosphäre (Frühwarnsysteme)
5. Verbesserung und Weiterentwicklung existierender Klimamodelle bzw. Klima- Chemie-Modell
Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF folgenden Projektträger beauftragt:
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
- Projektträger im DLR -
Geschäftsbereich Umwelt, Kultur, Nachhaltigkeit
Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Ansprechpartner sind:
Frau Andrea Groß, Tel.: 0228 / 3821-1596
Herr Dr. Andreas Baumgärtner, Tel.: 0228 / 3821-1566
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de/foerderungen/18082.php
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BMBF: Förderung von wissenschaftlichen Nachwuchsgruppen zur Erforschung des globalen Wandels: Nachwuchsgruppen Globaler Wandel - 4 + 1, Termin: 30.4.2012
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/BMBF/ Gesellschaftliche, ökonomische und technische Entwicklungen führen weltweit zu Veränderungen in Klima und Umwelt. Damit verändern sich die Lebensbedingungen auf der Erde, die zu weitreichenden Problemen führen können - z. B. die Verfügbarkeit natürlicher Ressourcen wie Luft, Wasser und Nahrung. Es verändern sich aber auch die sozialen und ökonomischen Lebensgrundlagen. Diese Veränderungen werden mit dem Begriff "Globaler Wandel" umschrieben.
Das BMBF setzt in diesem sehr breiten Forschungsspektrum bewusst förderpolitische Schwerpunkte, die gleichermaßen bedarfs- wie zukunftsorientiert sind.

- Systemforschung: Systemforschung sorgt für belastbarere Trendaussagen und Bewertungen sowie fundiertes Grundlagenwissen, um Systeme zu verstehen. Sie beantwortet ungelöste Forschungsfragen im Sinne von handlungsorientiertem Systemwissen.

- Anpassungsforschung: Anpassungsforschung sagt Folgen des Globalen Wandels voraus, bewertet diese und stellt anwendbare und zielgerichtete Anpassungsoptionen zur Verfügung. Lösungsstrategien und Anpassungsmaßnahmen sollen nachhaltig und innovativ sein.

- Forschung zur Mitigation: Die Reduzierung von Treibhausgasemissionen steht im Fokus dieser Forschung. Sie lässt effektive Minderungstechnologien und -verfahren entwickeln, die große Effizienzgewinne versprechen oder ohne Emissionen auskommen.

- Forschung zur Entscheidungsfindung: Forschung zur Entscheidungsfindung stellt fundiertes Fachwissen für Entscheidungsträger und Stakeholder bereit und erarbeitet Instrumente und Methoden zur Entscheidungsfindung.

Die einzureichenden Vorschläge für "Nachwuchsgruppen Globaler Wandel - 4+1" sollen disziplinäre oder fachübergreifende Beiträge zu diesem thematischen Spektrum darstellen und dabei:
- der Qualifizierung von Nachwuchswissenschaftlern dienen,
- wissenschaftlich exzellent, originell und international konkurrenzfähig sein,
- Beiträge zur Lösung praktischer Probleme leisten, die sich aus dem globalen Wandel ergeben,
- zeitlich im Rahmen einer Projektlaufzeit von maximal 4 + 1 Jahren sinnvoll abzuschließen sein,
- inhaltlich an laufende Forschungsaktivitäten der Forschungseinrichtung anschlussfähig sein, welche die wissenschaftliche Nachwuchsgruppe beherbergt.
Die Fördermaßnahme möchte einer begrenzten Anzahl junger, besonders befähigter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit eröffnen, sich wissenschaftlich weiter zu qualifizieren, um sich damit persönlich für Aufgaben im Forschungs- und Wissenschaftsbereich und für Spitzenstellungen in Wissenschaft und Wirtschaft zu empfehlen.
Insgesamt werden mehrere wissenschaftlich arbeitende Gruppen mit je bis zu 3,5 Stellen für Nachwuchswissenschaftler/innen gefördert.
Die Zuwendungen zur Förderung von wissenschaftlichen Nachwuchsgruppen können auf dem Wege der Projektförderung für einen Zeitraum von vier bis maximal fünf Jahren als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt werden. Das fünfte Jahr der Forschungsförderung wird nur im Falle einer positiven Zwischenbegutachtung gewährt.
Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF den folgenden Projektträger beauftragt:
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
- Projektträger im DLR -
Geschäftsbereich "Umwelt, Kultur, Nachhaltigkeit"
Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Ansprechpartner sind:
Dr. P. Dostal, Tel.: 0228 / 3821-1544
S. Janssen, Tel.: 0228 / 3821-1571
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de/foerderungen/18231.php
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DFG: DFG-Konferenz zu den Perspektiven der Energieforschung, Aufruf zur Einreichung von Themenvorschlägen, Termin: 2.4.12
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/DFG/ Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) veranstaltet im Herbst 2012 eine wissenschaftliche Tagung zu Perspektiven der Energieforschung. Zunächst geben ausgewählte DFG-geförderte Projekte Einblick in aktuelle Grundlagenforschung auf diesem Gebiet. Daran anschließende Rundgespräche sollen fachliche Perspektiven identifizieren und neue Herausforderungen für eine Grundlagenforschung mit hohem Risiko und Impuls gebender Wirkung für zukünftige Fortschritte in der Energieforschung definieren. Für die fachliche Planung der Rundgespräche werden Themenvorschläge entgegengenommen.
Die Themenvorschläge können von den naturwissenschaftlichen Grundlagen über ingenieurwissenschaftliche Lösungsansätze bis hin zu gesellschaftlich relevanten Fragestellungen reichen oder diese verbinden. Sie sollten einer der vier Rubriken „Erzeugung und Wandlung“, „Transport und Speicherung“, „Effizienz, Einsparung und Verbrauch“ beziehungsweise „Systemforschung“ zugeordnet werden können. Die Vorschläge müssen sich ausdrücklich nicht an formalen Randbedingungen spezifischer Förderprogramme orientieren, da die Veranstaltung als Rahmen für die Klärung von Forschungsbedarf dienen soll.
Für die Themenfindung der Rundgespräche ist folgendes Verfahren vorgesehen: In einem ersten Schritt gruppiert die DFG-Geschäftsstelle mit Mitgliedern der fachlich einschlägigen Fachkollegien der DFG die Themenvorschläge zu Themenkorridoren. Es ist beabsichtigt, ausgehend von der zu erwartenden Vielfalt von Ansätzen, über diese Themenkorridore in parallelen Rundgesprächen im Rahmen der Konferenz zu diskutieren. Dazu werden Repräsentanten der Themenvorschläge aus dem Kreis der Initiatorinnen und Initiatoren eingeladen. Nach der Tagung erfolgt die Einbindung der Konferenzergebnisse in den Strategieprozess der DFG, vorbereitet durch eine Bewertung der an den Rundgesprächen teilnehmenden Mitglieder der Fachkollegien.
Themenvorschläge in deutscher oder englischer Sprache nimmt die DFG-Geschäftsstelle bis zum 2. April 2012 mit dem Kennwort „Zukunftskonferenz Energie" in elektronischer Form als PDF-Datei unter der E-Mail-Adresse energieforschung@dfg.de entgegen. An der Teilnahme Interessierte werden gebeten, sich vor der Einreichung von Themenvorschlägen mit den Ansprechpersonen in der DFG-Geschäftsstelle in Verbindung zu setzen.
Weitere Informationen:
http://www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/info_wissenschaft_12_10/index.html
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BMU: Forschungsprojekte im Umweltforschungsplan (UFOPLAN) 2012
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/BMU/ Das Bundesumweltministerium benötigt für die Umsetzung seiner umweltpolitischen Ziele wissenschaftlich fundierte Entscheidungsgrundlagen und -hilfen. Dazu leistet die Ressortforschung des BMU als Brücke zwischen Forschung und Bundespolitik einen wesentlichen Beitrag. Der dazu erforderliche, mittelfristige Forschungsbedarf des BMU wird in dem folgenden Forschungsrahmen beschrieben
Weitere Informationen:
http://www.bmu.de/forschung/ufoplan/doc/40881.php
http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/ufoplan_2012.pdf
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Bundesamt für Strahlenschutz: Auftragsforschung
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/BfS/ Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) beabsichtigt, im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung nach VOL/A für seine Ressortaufgaben folgende Forschungsvorhaben zu vergeben:

Forschungsvorhaben "Ermittlung der Zuverlässigkeit von Dosiskoeffizienten für Radiopharmaka"

Forschungsvorhaben "Radiologische Altlasten auf ehemaligen militärischen Liegenschaften - Erkundungen an ausgewählten Standorten"

Forschungsvorhaben "Bestimmung der Biokinetik von Selen und Cer am Menschen mittels Untersuchungen mit stabilen Isotopen"
Weitere Informationen:
http://www.bfs.de/de/bfs/ausschreibungen/forsch
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Bundesinstitut für Sportwissenschaft, Forschungsprojekte, Termin: 31.3.2012
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/BiSp/ Die Forschungsförderung des Bundesinstituts für Sportwissenschaft (BISp) orientiert sich am Programm zur Schwerpunktsetzung sportwissenschaftlicher Forschung des BISp (pdf 114-KB), vom 26. April 2007 und dem Forschungsprogramm WVL (Langfristiges strategisches Forschungsprogramm Wissenschaftliches Verbundsystem Leistungssport 2008 bis 2016 (pdf 284-KB)), welches am 18. März 2008 im Strategieausschuss als gemeinsame inhaltliche Grundlage für das gesamte Wissenschaftliche Verbundsystem Leistungssport verabschiedet wurde.
Neben der Übereinstimmung mit den Inhalten der oben genannten Förderprogramme kann eine Förderung durch das BISp nur erfolgen, wenn ein erhebliches Interesse des Bundes an der Durchführung des Projektes besteht. Dies setzt grundsätzlich einen Bezug des Vorhabens zum deutschen Spitzensport voraus.
Die Förderung durch das BISp erfolgt zum einen durch die Bezuschussung von Forschungsanträgen sowie zum anderen durch die Initiierung, Planung und Vergabe von Forschungsaufträgen. Informationen zu Fragen zur Forschungsförderung des BISp und zu Einzelheiten des Verfahrens bietet der BISp-Ratgeber Forschungsförderung.
Weitere Informationen:
http://www.bisp.de/nn_15924/DE/Forschungsfoerderung/forschungsfoerderung__node.html__nnn=true
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BMBF: KMU-innovativ: Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT)“, Nächster Termin: 15.4.2012
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/BMBF/ Das BMBF unterstützt mit der Fördermaßnahme industrielle Forschungs- und experimentelle Entwicklungsvorhaben zur Stärkung der Innovationsfähigkeit der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland. Die KMU sollen insbesondere zu mehr Anstrengungen in der Forschung und Entwicklung angeregt und besser in die Lage versetzt werden, auf Veränderungen rasch zu reagieren und den erforderlichen Wandel aktiv mit zu gestalten. Zuwendungen des BMBF sollen innovative Forschungsprojekte unterstützen, die ohne Förderung nicht durchgeführt werden könnten.

Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der KMU-Position bei dem beschleunigten Technologietransfer aus dem vorwettbewerblichen Bereich in die praktische Anwendung. Gefördert werden themenübergreifend Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in den Bereichen
- Elektroniksysteme, Elektromobilität und Entwurfsautomatisierung
- Softwaresysteme und Wissensverarbeitung
- Kommunikationstechnik und Netze (Funk- und Festnetze)
- Technische Systeme für den Menschen (Schwerpunkt Mikrosystemtechnik),
die auf die Anwendungsfelder/Branchen Automobil und Mobilität, Maschinenbau und Automatisierung, Gesundheit und Medizintechnik, Logistik und Dienstleistungen, Energie und Umwelt sowie IKT-Wirtschaft ausgerichtet sind (siehe Förderprogramm IKT 2020).

nteressierten Unternehmen, insbesondere Erstantragstellern, wird empfohlen, sich für eine ausführliche Erstberatung mit der Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes in Verbindung zu setzen. Als Lotsendienst berät sie bei der Zuordnung von Projektideen, vermittelt zu den fachlichen Ansprechpartnern bei den beteiligten Projektträgern und unterstützt insbesondere auch bei der Klärung der Antragsberechtigung gemäß KMU-Definition der Europäischen Kommission (siehe Nummer 3).
Lotsendienst KMU-innovativ
Beratungstelefon KMU-Förderung: (08 00) 26 23-0 09 (kostenfrei)
E-Mail: lotse@kmu-innovativ.de

Weitere Informationen:
http://www.kmu-innovativ.de
http://www.foerderdatenbank.de/Foerder-DB/Navigation/Foerderrecherche/suche.html?get=a7a5cf99b7cebd3847cdf7584d22183f;views;document&doc=9596&typ=RL
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BMBF: Begleitforschung Mobile Diagnostiksysteme, Termin: 30.3.2012
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/BMBF/ Richtlinien zur Förderung einer Begleitforschung auf dem Gebiet "Mobile Diagnostiksysteme". Der Inhalt dieser Bekanntmachung steht in engem Bezug zur Bekanntmachung "Mobile Diagnostiksysteme in der aktuell elf Verbundvorhaben zur Entwicklung innovativer, mobiler, bioanalytischer Systeme für die medizinische Diagnostik gefördert werden.
Die Begleitforschung generiert Wissen über den Innovationsprozess und seine Wechselwirkungen mit den ihn umgebenden Einflussgrößen. Diese können technischer oder ökonomischer Natur sein oder die Rahmenbedingungen im Gesundheitssystem und in der Gesundheitsversorgung betreffen. Auf Basis dieses neu erarbeiteten Wissens wird die Arbeit der Projekte und der durch sie initiierte Innovationsprozess unterstützend begleitet, indem den Verbünden anwendbares Wissen in Form von Handlungsempfehlungen zur Verfügung gestellt wird. Insbesondere soll der Transfer der zu erarbeitenden Lösungen in den Markt erleichtert und beschleunigt werden, indem typische Innovationshürden und Informationsdefizite adressiert werden.
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de/foerderungen/18087.php
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BMWi: INNO-KOM Ost: Programm bis 31.12.2013
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/BMWI/ Richtlinie zur FuE-Förderung gemeinnütziger externer Industrieforschungseinrichtungen in Ostdeutschland - Innovationskompetenz Ost (INNO-KOM-Ost).
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fördert externe Industrieforschungseinrichtungen bei der Durchführung von
- Vorhaben der Vorlaufforschung und
- marktorientierten Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie
- investiven Vorhaben zur Verbesserung der wissenschaftlich-technischen Infrastruktur.
Antragsberechtigt sind rechtlich selbständige gemeinnützige Forschungseinrichtungen, die weder Teil einer Hochschule sind noch einer Wissenschaftsgemeinschaft mit einer entsprechenden institutionellen Förderung angehören.
Der Jahresumsatz darf zum Zeitpunkt des letzten Jahresabschlusses nicht mehr als 50 Mio. EUR, die Bilanzsumme nicht mehr als 43 Mio. EUR betragen und es dürfen weniger als 250 Mitarbeiter beschäftigt sein.
Das Vorhaben muss in Ostdeutschland durchgeführt werden.
Weitere Informationen:
http://www.foerderdatenbank.de/Foerder-DB/Navigation/Foerderrecherche/suche.html?get=a7a5cf99b7cebd3847cdf7584d22183f;views;document&doc=10274&typ=KU
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Wirtschaftsinitiative Mitteldeutschland: IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2012, Termin: 12.3.2012
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Der Wettbewerb der Wirtschaftsinitiative und ihrer Partner in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen läuft noch bis zum 12. März. Prämiert werden Innovationen aus den Clustern Automotive, Biotechnologie-Life Sciences, Chemie/Kunststoffe, Ernährungswirtschaft, Energie/Umwelt und Informationstechnologie mit je 7.500 Euro pro Clustersieger, einer einjährigen Mitgliedschaft im Netzwerk der strukturbestimmenden Unternehmen der Region sowie umfangreiche Marketing und PR-Leistungen für die Innovationen.

Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie an die Ansprechpartner des EU-Hochschulnetzwerkes Sachsen-Anhalt die angehängte Mail und/oder den angehängten Flyer senden könnten mit der Bitte um eine Unterstützung bei der Bekanntmachung des Wettbewerbs bei den Forschenden und Innovatoren, die eine (Aus~)Gründung mit ihrer Innovation planen.
Weitere Informationen:
http://www.iq-mitteldeutschland.de/
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AiF: Aufruf zur Bewerbung um den „ZIM-Preis 2012“ , Termin: 29.2.2012
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/AiF/ Der „ZIM-Preis 2012“ für herausragende wirtschaftliche Ergebnisse wird in folgenden Kategorien vergeben:
- 1. bis 3. Preis für kleine und mittlere Unternehmen gemäß EU-Definition sowie Familienunternehmen bis 500 Beschäftigte,

- Sonderpreis Handwerk für das erfolgreichste Projekt aus dem Handwerksbereich.

Die Preisgelder betragen 5.000 € für den 1. Preis, 4.000 € für den 2. Preis sowie 3.000 € für den 3. Preis und den Sonderpreis Handwerk.
Die Projekte müssen zwischen dem 1.1. und 31.12.2011 abgeschlossen und ordnungsgemäß abgerechnet worden sein.
Weitere Informationen:
http://www.zim-bmwi.de/aktuelles/aufruf-zur-bewerbung-um-den-201ezim-preis-2012201c
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FNR: Bioenergiedörfer 2012, Termin: 1.6.2012
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/FNR/ Orte und Gemeinden, die mindestens die Hälfte ihres Energiebedarfs aus regionaler Biomasse erzeugen, können sich bis zum 1. Juni um den Titel „Bioenergiedorf 2012“ bewerben.
Die drei besten Ideen zur Erzeugung und Nutzung von Bioenergie im ländlichen Raum werden mit jeweils 10.000 Euro prämiert. „Unsere Gemeinden sind der Schlüssel zu einer regionalen Versorgung der Bevölkerung mit nachwachsender, klimafreundlicher Energie. Wer auf alternative Energien setzt, unterstützt nicht nur den schnellen Ausstieg aus der Atomenergie, sondern investiert auch in die eigene Zukunft. Mit diesem Wettbewerb wollen wir die Dynamik auf dem Land unterstützen und noch mehr Dörfer und Gemeinden animieren, auf Nachhaltigkeit zu setzen“, sagte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner.
Weitere Informationen:
http://www.bioenergie-doerfer.de/
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Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft/WiD: Preis Wissenschaft interaktiv 2012 - Zukunftsprojekt Erde , Termin: 8.3.12
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Wissenschaft im Dialog (WiD) und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft loben zum fünften Mal den mit 10.000 Euro dotierten Preis "Wissenschaft interaktiv" aus - diesmal zum Thema "Zukunftsprojekt Erde".
Weitere Informationen:
http://www.wissenschaft-im-dialog.de/wissenschaftskommunikation/wissenschaft-interaktiv/2012/ausschreibung.html
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Steinbeis: Europäische Konferenz zu Gender und Innovation – Erhöhung des Innovationspotenzials durch die Vielfalt in Forschungsorganisationen, 19. - 20. März 2012, Stuttgart
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/Steinbeis-Europa/ Der Anteil der Frauen in der Forschung liegt europaweit bei rund 30 Prozent, in Deutschland liegt der Anteil der Wissenschaftlerinnen nur bei 21 Prozent. Die sogenannte „leaky pipeline“ beginnt schon nach dem Studienabschluss. Sind bis zum Studienabschluss Frauen noch mit 51 Prozent in der Forschung vertreten, so geht die Schere danach zwischen Männern und Frauen immer weiter auf. So sind beispielsweise nur noch rund 12 Prozent der höchstdotierten Professorenstellen mit Frauen besetzt.

Das Steinbeis-Europa-Zentrum und weitere Projektpartner haben sich im Rahmen des EU-Projekts GENDERA in den letzten beiden Jahren mit der Gleichberechtigung von Frauen und Männern im Europäischen Forschungsraum beschäftigt. Im Austausch mit Forschungsorganisationen aus neun Ländern wurden Maßnahmen und gute Praktiken zur Erhöhung des Frauenanteils in der Wissenschaft identifiziert und dokumentiert. Einige der guten Praktiken werden nun auf der internationalen Konferenz

„Maximising Innovation Potential Through Diversity in Research Organisations“
am 19. und 20. März in Stuttgart, Haus der Wirtschaft präsentiert,
Weitere Informatonen:
http://www.gendera.eu/index.php5?file021
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Sachsen-Anhalt: Geänderte GRW-Landesregelungen bei der Investitionsförderung
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/IHK Magdeburg, Magdeburg, den 10. Januar 2012/ Vor dem Hintergrund geringer werdender Fördermittel von Bund und EU wird die Investitionsförderung in Sachsen-Anhalt stärker auf forschungs- und wertschöpfungsorientierte Unternehmen konzentriert. Auch die Einhaltung von Sozial- und tariflichen Standards soll künftig eine größere Rolle spielen. Das sagte Wirtschafts- und Wissenschaftsministerin Prof. Birgitta Wolff während der heutigen Kabinettssitzung, auf der sie die geplanten Änderungen der Landesregelungen zur Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) vorstellte. Sie sollen ab 1. Februar 2012 gelten.
„Mit der Neujustierung der Förderrichtlinie rücken wir qualitative Kriterien noch mehr in den Vordergrund. So wird sich die Förderhöhe künftig noch stärker nicht nur an der Frage ausrichten, wie viele Arbeitsplätze ein Unternehmen schafft, sondern auch daran, wie hochwertig und dauerhaft diese Arbeitsplätze sind und wie stark sie zur Entwicklung einer Innovationswirtschaft beitragen“, betonte Wolff. „Zudem tragen wir mit der Überarbeitung der Tatsache Rechnung, dass die großzügige Vergabe von Fördermitteln durch Bund und EU auf absehbare Zeit reduziert werden wird.“ Zuvor seien Kammern und Verbände gehört und Änderungsvorschläge mit ihnen diskutiert worden.
Die Höhe der Investitionsförderung wird sich künftig aus einem Basisfördersatz (in Abhängigkeit von Größe und Standort des Unternehmens zwischen 5 und 35 Prozent) und möglichen Zuschlägen von bis zu 15 Prozentpunkten zusammensetzen. Die Obergrenze für eine mögliche Förderung wird damit wie bisher zwischen 20 und 50 Prozent liegen.
Zuschläge gibt es unter anderem für
die Bindung an einen Tarifvertrag im Sinne des Tarifvertragsgesetzes (5 Prozentpunkte),
die Errichtung des Hauptsitzes in Sachsen-Anhalt (5),
die Verpflichtung zur Übernahme von mindestens der Hälfte der Auszubildenden (5),
die Erbringung von Forschungs- und Entwicklungsleistungen (3),
die Realisierung freiwilliger Umweltschutzmaßnahmen (3),
die Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze (2) sowie
für Kooperationen mit heimischen Hochschulen (2).

Die wichtigsten Neuregelungen im Einzelnen:
- Eine Förderung erfolgt nur bei unmittelbarem Arbeitsplatzaufwuchs, eine Förderung ausschließlich zur Sicherung von Arbeitsplätzen erfolgt nicht mehr
- Nicht berücksichtigt werden neu geschaffene Arbeitsplätze, die durch Leiharbeiter, Mitarbeiter mit Werkverträgen oder geringfügig Beschäftigte besetzt werden.
- Betriebsstätten mit mehr als 20 Prozent Leiharbeitern an der Gesamtbelegschaft werden von der Förderung gänzlich ausgeschlossen.
- Die Bereiche Bioethanol, sonstige Ersatzkraftstoffe, Brennstoffe, Recycling, Druckereierzeugnisse, Baustoffproduktion und Großhandel werden zusätzlich zur bereits geltenden Ausschlussliste von der Förderung ausgeschlossen.
- Der Regelfördersatz für gewerbliche und touristische Infrastrukturvorhaben beträgt 60 Prozent (bei gewerblichen Vorhaben in Ausnahmefällen bei besonderem Landesinteresse bis zu 80 Prozent).
- Der maximale Zuschuss je Förderfall beträgt 10 Millionen Euro (bislang 40 Millionen Euro).
- Das Investitionsvolumen muss mindestens 70.000 Euro betragen.
- Lohnkostenbezogene Förderung (etwa im Dienstleistungssektor) wird es erst ab einem Brutto-Jahreslohn von mindestens 36.000 Euro geben (bislang 25.000 Euro).

In der so genannten Phasing-Out-Region (Stadt Halle, Burgenlandkreis, Landkreis Mansfeld-Südharz und Saalekreis) beträgt der Basisfördersatz 25 Prozent (kleine Unternehmen), 15 Prozent (mittlere Unternehmen) bzw. 5 Prozent (sonstige Betriebsstätten). Der Süden des Landes zählt bereits seit Anfang 2010 zu den Phasing-Out-Regionen, also zu denjenigen Regionen, in denen das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Förderungszeitraum 2000-2006 bei weniger als 75 Prozent des EU-Gesamt¬durchschnitts lag (einstige Ziel-1-Regionen) und auch weiterhin weniger als 75 Prozent des Durchschnitts der damaligen EU-Mitgliedstaaten beträgt, aber durch die EU-Osterweiterung 2004 auf mehr als 75 Prozent des EU-Gesamtdurchschnitts gestiegen ist. In den übrigen kreisfreien Städten und Landkreisen gilt ein um 10 Prozentpunkte höherer Basisfördersatz.
Hintergrund:
Seit 2000 wurden in Sachsen-Anhalt insgesamt 4.211 Investitionsvorhaben mit rund 3,75 Milliarden Euro aus der GRW gefördert (Gesamtinvestitionsvolumen: 15,62 Milliarden Euro). Darunter sind 3.574 Projekte der gewerblichen Wirtschaft (Förderung: ca. 2,62 Milliarden Euro; Gesamtinvestitionsvolumen: gut 14,13 Milliarden Euro; knapp 182.000 Arbeitsplätze geschaffen bzw. gesichert) und 637 Infrastrukturprojekte (Förderung: ca. 1,13 Milliarden Euro; Gesamtinvestitionsvolumen: gut 1,49 Milliarden Euro). Die Investitionsförderung wird in Sachsen-Anhalt auch künftig eine wichtige Rolle bei der Schaffung neuer Arbeitsplätze einnehmen. Sachsen und Thüringen haben ihre Förderbedingungen 2011 ebenfalls verschärft, in Brandenburg werden die bestehenden Regelungen derzeit überarbeitet.
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Weitere Informationen:
http://www.magdeburg.ihk24.de/innovation/Aktuelles/1735282/Geaenderte_GRW_Landesregelungen.html
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BMBF: Obergrenzen für Personalausgaben 2012 (Stand Januar 2012)
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/BMBF/ Die voraussichtlichen Personalausgaben (Zuwendung auf Ausgabenbasis) sind vom/von der Antragsteller/in grundsätzlich individuell und bedarfsgerecht zu ermitteln. Für die Beschäftigten des Bundes gilt der TVöD. Für Personal, das bei der Antragstellung noch nicht namentlich bekannt ist (sog. NN-Personal) wurden auf der Grundlage des TVöD für den Geschäftsbereich des BMBF die Obergrenzen der zuwendungsfähigen Personalausgaben festgelegt (Anlage, aus der sich auch die Berechnungsgrundlagen ergeben), die bei den Finanzierungsplanansätzen eines Förderantrages grundsätzlich nicht überschritten werden dürfen. Sofern bei Antragstellern andere tarifvertragliche Regelungen Anwendung finden, sind die voraussichtlichen Personalausgaben - auch für NN-Personal – bedarfsgerecht zu ermitteln.
Weitere Informationen:
https://foerderportal.bund.de/easy/easy_index.php?auswahl=easy_formulare&formularschrank=bmbf&menue=block
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