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Ausgewählte-News

Forschungs-News

  Anerkennung für Forschungsleistungen in der Arbeitsmedizin

von PD Dr. Irina Böckelmann (15.07.2010)

Gleich zwei Arbeiten im Rahmen des Promotionsvorhabens aus dem Bereich Arbeitsmedizin der Otto-von-Guericke-Universität wurden im Juni von verschiedenen Gremien mit einem Preis gekrönt.
Bei der 50. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM e. V.) am 19. Juni 2010 in Dortmund wurde zum Tag der Verkehrssicherheit ein Preis des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) vergeben. Die Medizinstudentin des 4. Studienjahres der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Anna Lüder bewarb sich mit dem Teilaspekt ihrer Promotionsarbeit Beurteilung visueller Funktionen anhand dynamischen Sehens um den sehr begehrten Preis des DVR. Im Goldsaal des Kongresszentrums Westfalenhallen Dortmund wurde ihr für ihr Forschungsvorhaben Dynamisches Sehen im Alter die Urkunde und ein Geldpreis in Höhe von 3.000 Euro überreicht.
In der Arbeitswelt überwiegen die Anforderungen an das dynamische Sehen, ohne dessen Prüfung die Kenntnisse der verfügbaren Sehleistung sowie der damit verbundenen Sicherheitsrisiken des Arbeitsnehmers lückenhaft bleiben. Anna Lüder untersuchte das dynamische Sehen an einer Stichprobe unterschiedlichen Alters sowie die Rolle von Einflussgrößen wie chronische Erkrankungen, Rauchverhalten, Alkoholkonsum u. a.
In dieser Studie konnte gezeigt werden, dass mit zunehmendem Alter der Probanden die Häufigkeit des Auftretens bestimmter Erkrankungen steigt und spezifische Veränderungen kognitiver Prozesse sowie Beeinträchtigungen im visuellen System zu erwarten sind. Damit erfährt das Thema Verkehrssicherheit älterer Verkehrsteilnehmer bzw. Arbeitnehmer im Zuge der zunehmenden Mobilität eine steigende Relevanz. Die reine Visusprüfung zeigt nicht das Sehvermögen im Alltag. Neben der Blendempfindlichkeit sind die Kontrastempfindlichkeit (oft als goldener Standard bezeichnet) und der Dynamische Sehtest für eine vollständige Augenuntersuchung bei dem Betriebsarzt im Rahmen der arbeitsmedizinischen Vorsorge notwendig. Dynamische Veränderungen der Kontrastempfindlichkeit und der dynamischen Sehleistung gehen nicht nur mit dem Alter einher, sondern auch mit bestimmten Erkrankungen (Diabetes mellitus, art. Hypertonie, Morbus Basedow, Multiple Sklerose, Morbus Alzheimer, Parkinson, Schizophrenie, Retinopathie, chronische Niereninsuffizienz u.a.) und derer Dauer sowie mit der Einnahme von Medikamenten (Herzglykoside, Antiepileptika u. a.).
Einen anderen Preis bekam eine junge Absolventin der Medizinischen Fakultät, Beatrice Thielmann. Ihr und ihren Koautoren (Prof. Eberhard A. Pfister und PD Dr. Irina Böckelmann) wurde von der Schriftleitung des Zentralblattes für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie und der Leitung des Dr. Curt Haefner-Verlages der Preis des Zentralblattes 2010 für die beste Publikation des letzten Jahres mit dem Titel Ergebnisse einer arbeitspsychologischen Befragung von Verwaltungsangestellten zur individuellen Stressbewältigung zuerkannt. Beatrice Thielmann initiierte neben der Bearbeitung ihres Promotionsthemas Entwicklung eines arbeitsmedizinischen Früherkennungssystems für Herz-Kreislauf-Erkrankungen am Beispiel der Stadtverwaltung Magdeburg zusätzlich mehrere Pilotprojekte zur Beurteilung eines Stressbewältigungskurses für Studierende sowie Befragungen zu psychischen und sozialen Belastungen der Studierenden an Hochschulen in Sachsen-Anhalt. Auch bei der 50. Jahrestagung der DGAUM stellte Frau Thielmann 2 Poster mit neuen Forschungsergebnissen vor.
Insgesamt war es eine sehr erfolgreiche Dienstreise zur Jahrestagung unserer Fachgesellschaft in Dortmund, auf der junge Promovendinnen und Promovenden der Arbeitsmedizin neue Ideen und Impulse für ihre weitere wissenschaftliche Arbeit erlangten.

  Bund fördert zwei Mathematik-Forschungsprojekte zur Fahrzeugsimulation

von Prof. Dr. Martin Arnold (08.07.2010)

Computersimulationen statt kostspieliger Fahrzeugtests: Mit insgesamt 800 000 Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ein Projekt zur verbesserten computergestützten Fahrzeugsimulation. Das Anfang Juli gestartete Verbundprojekt wird von der Arbeitsgruppe Numerische Mathematik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) koordiniert. Auch ein Forschungsvorhaben zur Simulation und Optimierung im virtuellen Fahrzeugdesign, an dem die hallesche Arbeitsgruppe ebenfalls beteiligt ist, wird im Rahmen der BMBF-Initiative Mathematik für Innovationen in Industrie und Dienstleistungen gefördert.

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  Mäuse produzieren natürliches Schmerzmittel

von Carsten Heckmann (05.07.2010)

Dr. Nadja Grobe ist mit ihrer Promotion an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) der eindeutige Nachweis gelungen, dass lebende Säugetiere das Schmerzmittel Morphin produzieren. Diese Erkenntnis bildet die Grundlage für weitere Forschungen, die erhebliche Auswirkungen auf die Schmerzforschung und Drogenabhängigkeitsstudien haben könnten.

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  Internationales Forschungsprojekt zur Arbeit von Abgeordneten im Wahlkreis

von Carsten Heckmann (05.07.2010)

Wie arbeiten Abgeordnete des Deutschen Bundestages und der Französischen Nationalversammlung in ihren Wahlkreisen, und wie nimmt dies die Bevölkerung wahr? Das sind die Leitfragen des neuen Forschungsprojektes CITREP (Citizens and Representatives in France and Germany) am Institut für Politikwissenschaft und Japanologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in Kooperation mit den Universitäten Stuttgart und Bordeaux.

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  Ältere

  700.000 Euro für hallesche Islamwissenschaftler

von Carsten Heckmann (05.07.2010)

Über Förderzusagen in beträchtlicher Höhe darf sich das Seminar für Arabistik und Islamwissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) freuen. Die VolkswagenStiftung fördert ein Projekt zur Sozialgeschichte Mittelasiens mit einer halben Million Euro und gemeinsam mit der Fritz Thyssen Stiftung ein Opus magnum von Seminardirektor Prof. Dr. Jürgen Paul mit 200.000 Euro.

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  Millionen-Förderung für Projekt zur Rolle von Vitamin D für Herz-Kreislauf-System

von Carsten Heckmann (05.07.2010)

Die Arbeitsgruppe Humanernährung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) koordiniert ein Verbundprojekt, in dem die beteiligten Wissenschaftler die Rolle von Vitamin D für die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems erforschen. Darüber hinaus wollen sie innovative Strategien für die Nahrungsmittelproduktion entwickeln, um die Vitamin-D-Versorgung der Bevölkerung zu verbessern sowie den nachhaltig wirtschaftenden Sektor Binnenfischerei und Aquakultur zu stärken. Das Bundministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das am 1. Juli 2010 gestartete Projekt insgesamt mit rund 1,4 Millionen Euro.

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  Hugo Junkers Innovationspreis Sachsen-Anhalt

Forschungsportal-News (02.07.2010)

Bewerbungsphase läuft
Noch bis zum 31. August 2010 können sich Unternehmen aus Sachsen-Anhalt um den Hugo Junkers Innovationspreis bewerben. Gefragt sind innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen, die die Wirtschaftlichkeit der Unternehmen voran bringen.
Ausgelobt wurde der Preis, der in diesem Jahr sein 10-jähriges Jubiläum feiert, vom Ministerium für Wirtschaft und Arbeit. Insgesamt wird ein Preisgeld von 40.000 vergeben. Der Landesbeauftragte für Innovation und Minister für Wirtschaft und Arbeit Dr. Reiner Haseloff will den Mut von Unternehmerinnen und Unternehmen belohnen. Anlässlich des Jubiläums wird zum ersten Mal der Sonderpreis Lebenswerk vergeben (Anwärter können nur vorgeschlagen werden).
Eine hochkarätige Jury unter dem Vorsitz des MP3-Format-Erfinders Prof. Karlheinz Brandenburg (Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Digitale Medientechnologie IDMT) wird unter den Bewerbern die Finalisten wählen.
Weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen erhalten Sie unter

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  Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung auf Schlüsselposition für den neuen Weltklimabericht berufen

Forschungsportal-News (30.06.2010)

Genf/Halle. Am Mittwoch gab der Weltklimarat (IPCC: Intergovernmental Panel on Climate Change - Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen) in Genf die Autoren und Gutachter für seinen fünften Sachstandsbericht bekannt. Erstmals als koordinierender Leitautor dabei: PD Dr. Josef Settele. Der Agrarökologe vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung koordiniert künftig zusammen mit Robert John Scholes vom Council for Scientific and Industrial Research Südafrika das Kapitel 4 (Terrestrische und Inland Wassersysteme). Die Teilberichte werden 2013 beziehungsweise 2014 erscheinen.

PD Dr. Josef Settele war zuletzt am UFZ für das EU-Projekt ALARM verantwortlich. ALARM steht für "Assessing Large scale environmental Risks for biodiversity with tested Methods" und war das größte Forschungsprojekt der EU im Bereich der terrestrischen Biodiversität. Untersucht wurden dabei vier Bereiche, denen ein Anteil am Rückgang der biologischen Vielfalt zugeschrieben wird: den Klimawandel, den Verlust an Bestäubern wie Bienen, Hummeln und Schmetterlingen, die in der Umwelt vorhandenen Schadstoffe sowie die Invasion gebietsfremder Tier- und Pflanzenarten. Über 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 35 Ländern und 68 Partnerorganisationen (darunter sieben Unternehmen) haben zwischen 2004 und 2009 an diesem umfassenden Forschungsprojekt gearbeitet, das Settele vom UFZ zusammen mit sechs Kollegen koordiniert hat. ALARM war nicht nur eines der größten EU-Forschungsprojekte sondern auch eines der produktivsten: Durch die Förderung entstanden bisher insgesamt über 1000 wissenschaftliche Publikationen.

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  "YouTube" für chirurgische Anwendungen

von Prof. Dr.-Ing. Bernhard Preim (24.06.2010)

SurgeryTube: Neues BMBF-Projekt im Bereich chirurgische Aus- und Weiterbildung:

Das BMBF hat kürzlich ein innovatives Projekt bewilligt, in dem es darum geht, die neuen Techniken des Web2.0 für die chirurgische Aus- und Weiterbildung zu nutzen. Daran sind Chirurgen der Universität Lübeck um den renommierten Leberchirurgen Prof. Hans-Peter Bruch, Informatiker der RWTH Aachen um den Web2.0-Spezialisten Prof. Wolfgang Prinz, mehrere Firmen, z.B. Olympus, und die Magdeburger Arbeitsgruppe Visualisierung unter der Leitung von Prof. Bernhard Preim beteiligt. Koordiniert wird das Projekt in Lübeck von Dr. Raimund Mildner, vom dortigen Technologietransferzentrum.

Die Magdeburger Gruppe bringt ihre Erfahrungen in der Konzeption und Entwicklung von chirurgischen Lern- und Trainingssystemen ein, wobei der Fokus auf der interaktiven Nutzung von 3D-Patientenmodellen liegt. In dem dreijährigen Projekt soll ein Webportal entstehen, in dem interaktiv 3D-Modelle von Patienten und chirurgischen Instrumenten exploriert werden, anhand derer vor allem neue Eingriffe in der Leberchirurgie virtuell erlernt und erprobt werden können. Minimal-invasive Eingriffe, z.B. laparoskopische Leberoperationen und die Nutzung neuer Instrumente und Operationstechniken stehen dabei im Vordergrund.

Videos von intraoperativen Ansichten und von der präoperativen Planung sollen die Plattform ergänzen, so dass diese Ähnlichkeiten zur bekannten Videoplattform YouTube aufweist (daher der Projektname). Neben vielen technischen Fragen spielen auch organisatorische und kommerzielle Fragen eine wichtige Rolle. So soll geklärt werden, wie die Inhalte qualitätsgesichert werden können und die Plattform für die zertifizierte ärztliche Weiterbildung genutzt werden kann. Auch Konzepte für einen langfristigen Betrieb der Plattform durch Berufsverbände oder Industrie sollen entwickelt und erprobt werden.

  Eröffnung der Logistik-Plattform des Galileo-Testfeldes Sachsen-Anhalt im Magdeburger Hansehafen

Forschungsportal-News (15.06.2010)

Am 17. Juni 2010 wird im Magdeburger Hansehafen die Logistik-Plattform des Galileo-Testfeldes Sachsen-Anhalt eröffnet. Im Beisein von Staatssekretär André Schröder werden neue, hochgenaue Ortungsverfahren jenseits von GPS-Technologien für die Container-Logistik vorgeführt.
An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) werden hier künftig modernste satellitengestützte Anwendungen für die Verkehrs- und Logistikbranche, den öffentlichen Nahverkehr, die Telematik und die funkgestützte Kommunikation in einem Binnenhafen weiterentwickelt.
In Zusammenarbeit mit anderen Forschungseinrichtungen und Unternehmen ist es das langfristige Ziel der Wissenschaftler, ein intelligentes, umweltorientiertes Logistik- und Verkehrssystem für Sachsen-Anhalt aufzubauen.

Ansprechpartner: Andreas Müller, Koordination Galileo-Testfeld Sachsen-Anhalt, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel: 0391 67 12126, Mobil: 0177-603 7251, E-Mail: mueller.gate@ovgu.de

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  Otto-von-Guericke-Universität gewinnt Wettbewerb "Wissenschaft Interaktiv"

Forschungsportal-News (11.06.2010)

Die Juniorprofessorin Dr. Ulrike Krewer vom Institut für Verfahrenstechnik der Magdeburger Universität und ihr Team haben den Publikumspreis "Wissenschaft Interaktiv" gewonnen. Sie haben das Thema Brennstoffzelle interaktiv aufbereitet und präsentieren es noch bis zum 11. Juni 2010 in der Zeltstadt des Wissenschaftssommers in Magdeburg.
Der Stifterverband zeichnet den Sieger des Wettbewerbs mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 aus. Das Geld ist für vergleichbare Maßnahmen der Wissenschaftskommunikation des Siegers des Wettbewerbes und seiner Einrichtung einzusetzen.
Es ist eines von insgesamt drei Projekten zur Wissenschaftskommunikation, das von einer Jury vorausgewählt wurde. Die eingereichten Konzepte wurden insbesondere nach Kriterien wie Kooperation zwischen Wissenschaft und Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Originalität des Konzeptes oder Aktualität des Forschungsfeldes und Nachhaltigkeit bewertet.
Für die Auswahl des Siegers war ausschließlich die Abstimmung durch die Öffentlichkeit maßgeblich, die vom Samstag, 05. Juni bis zum Mittwoch, 09. Juni 2010 im Rahmen der Öffnungszeiten der Ausstellung möglich war. Die Preisverleihung fand am Abend des 09. Juni 2010 statt.

Hintergrund:
Zum dritten Mal schrieben Wissenschaft im Dialog und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft für 2010 gemeinsam einen Preis für innovative Konzepte zur Wissenschaftskommunikation aus. Der Preis will zur Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Institutionen anregen. Dieser Wettbewerb soll es insbesondere jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern (bis maximal fünf Jahre nach der Promotion) ermöglichen, ihre wissenschaftliche Forschung und ihre Ergebnisse allgemeinverständlich der Öffentlichkeit zu vermitteln.


Mehr Informationen zur Ausschreibung unter WISSENSCHAFT INTERAKTIV 2010

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  Prof. Birgitta Wolff zur Landeskultusministerin ernannt

Forschungsportal-News (01.06.2010)

Die Wirtschaftswissenschaftlerin und Dekanin Prof. Dr. Birgitta Wolff wechselt mit der Ernennung zur Kultusministerin Sachsen-Anhalts von der Otto-von-Guericke-Universität (OVGU) in die Landesregierung. Sie wird ihr Amt am 1. Juni 2010 antreten. Die Wahl eines Nachfolgers im Dekanat der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Universität Magdeburg wird am kommenden Mittwoch erfolgen.

"Frau Kollegin Wolff bringt für diesen Auftrag beste Voraussetzungen mit. Sie ist seit Jahren eines der profiliertesten Mitglieder der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft, der sie in den letzten Jahren als Dekanin vorstand. Das Programm des Studiengangs International Management trägt in ganz besonderer Weise ihre Handschrift", so der Rektor der OVGU, Prof. Dr. Klaus Erich Pollmann. "Mit ihrem kooperativen Führungsstil versteht Frau Wolff es ausgezeichnet, Mitarbeiter und Studierende zu motivieren. Diese Fähigkeiten wird sie mit Sicherheit auch in ihrem neuen Amt zur Geltung bringen. Wir wünschen ihr für die neuen verantwortungsvollen Aufgaben viel Glück und Erfolg!".
Ob es ein Abschied auf Dauer ist, werde sich zeigen, so Wolff. " Die Tatsache, dass eine Rückkehroption besteht, hat mir die Zusage an den Ministerpräsidenten sehr viel leichter gemacht. Hier waren Gespräche mit Rektor Pollmann und dem Kollegen Paqué sehr hilfreich. Es ist ja nicht das erste Mal, dass jemand von unserer Uni ein derartiges Angebot aus der Politik erhält."
Prof. Dr. Birgitta Wolff ist im Jahr 2000 auf den Lehrstuhl für Internationales Management der Universität Magdeburg berufen worden und seit 2008 zum wiederholten Male Dekanin der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft. Die Wahl eines Nachfolgers im Dekanat wird am kommenden Mittwoch erfolgen.

Ansprechpartner: Guido Henkel, Referent der Dekanin, Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Universität Magdeburg, Tel.: 0391 67 18583, E-Mail: guido.henkel@ovgu.de

  Verein HS Harz Solar von Studierenden, Mitarbeitern und Professoren der Hochschule Harz (FH) gegründet

von Andreas Schneider (31.05.2010)

Studierende, Professorinnen und Professoren sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule Harz (FH) riefen vor Kurzem gemeinsam den Verein HS Harz Solar ins Leben. Vereinszweck ist die Unterstützung einer nachhaltigen Ausrichtung der Hochschule Harz. Dabei gilt es vor allem, das durch Prof. Dr. Andrea Heilmann, Professorin für Umweltmanagement/-technik, und Dipl.-Ing. Ute Urban, Mitarbeiterin am Fachbereich Automatisierung und Informatik, erarbeitete Konzept zur Installation von Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern der Wernigeröder Hochschulgebäude umzusetzen. Der Vereinsvorstand besteht aus Prof. Dr. Andrea Heilmann, Dipl.-Ing. Ute Urban, Volker Ruwisch, zurzeit Vertreter der Professur für Logistikmanagement am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, Andreas Schubert, Lehrbeauftragter am Fachbereich Automatisierung und Informatik, und Kerstin Schwind, Studentin der Betriebswirtschaftslehre im dritten Semester. Der Verein finanziert sich überwiegend durch eine Aufnahmegebühr und Mitgliedsbeiträge. Für Interessierte besteht die Möglichkeit einer Fördermitgliedschaft.

Der Handlungsdruck durch den Klimawandel nimmt zu: Es werden mehr fossile Brennstoffe verbraucht, als Neue entstehen. Der CO2-Gehalt der Luft steigt stetig an. Die Atmosphäre erwärmt sich, betont Heilmann. Mit dem Verein HS Harz Solar leisten wir nicht nur einen Beitrag zur nachhaltigen Forschung und Lehre. Unsere Arbeitsinitiative trägt auch dazu bei, Verantwortung für den Schutz der Umwelt zu übernehmen und die Lebensqualität für alle Menschen der Region zu erhöhen. Die Installation von Photovoltaik-Anlagen auf dem Wernigeröder Hochschulcampus ist dabei ein erster Schritt. Durch ihre Südausrichtung sind hierfür u. a. die Dächer der alten Papierfabrik auf dem Wernigeröder Hochschulcampus besonders gut geeignet. Sie sind in ausgezeichnetem Zustand und haben eine hohe Tragkraft, erläutert Ruwisch. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz sorgt ferner dafür, dass Investitionen in entsprechende Anlagen zur Stromgewinnung auch betriebswirtschaftlich rentabel sind.

Viele Studierende befürworten das aktive Engagement der Hochschule Harz in Sachen Nachhaltigkeit. Das Thema rund um alternative Energieträger ist derzeit in aller Munde. HS Harz Solar bietet eine perfekte Basis, die Studierenden, Professoren und Mitarbeiter unserer Hochschule für dieses Thema zu sensibilisieren, sagt Sebastian Schräer, BWL-Student im sechsten Semester. Kerstin Schwind ergänzt: Durch die geplante Installation von Solaranlagen übernimmt die Hochschule Harz eine Vorbildfunktion. Darüber hinaus werden betriebswirtschaftliche, aber auch technische Gesichtspunkte abgedeckt, die den Studierenden bei ihrer persönlichen Entwicklung helfen. Durch meine aktive Mitarbeit kann ich einen guten Bezug zwischen theoretischer Ausbildung und Praxis herstellen. Ich weiß nun viel mehr über rechtliche und gesetzliche Rahmenbedingungen einer Projektumsetzung, Wirtschaftlichkeitsrechnungen und technische Arbeitsweisen, so Jörg Demuth, BWL-Student im sechsten Semester.

Weiterführende Informationen zu Projektverlauf und -umsetzung stehen im Internet unter www.hs-harz.de/hsharzsolar.html zur Verfügung.

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  18-jähriger Diplomingenieur lehrt und forscht jetzt in Halle

von Carsten Heckmann (11.05.2010)

Der derzeit wohl jüngste wissenschaftliche Mitarbeiter einer deutschsprachigen Hochschule lehrt und forscht in Halle. Mit 18 Jahren trat Marian Kogler aus Wien seine Stelle am Institut für Informatik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) an. Die ersten Lehrstunden vor Studierenden hat der Hochbegabte, der schon mit zweieinhalb Jahren lesen konnte, bereits gehalten. Da war eher mein österreichischer Akzent und weniger das Alter ein Thema, sagt der junge Lehrende.

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  Martin-Luther-Universität beteiligt sich an Exzellenzinitiative

von Carsten Heckmann (11.05.2010)

Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) will sich an der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern zur Förderung der Spitzenforschung mit drei Anträgen beteiligen. Zwei naturwissenschaftliche Graduiertenschulen und ein geisteswissenschaftlicher Exzellenzcluster werden angestrebt.

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  Magdeburger Spitzenforscher planen Exzellenzcluster im Bereich der Neurowissenschaften

Forschungsportal-News (05.05.2010)

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) wird sich an der dritten Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder beteiligen. Bereits bestehende universitäre Spitzenforschung auf den Gebieten der Neurowissenschaften und der Immunologie soll künftig in einem Exzellenzcluster gebündelt werden, um neue Erkenntnisse in den Bereichen der Hirnforschung und Entzündungsforschung zu gewinnen. Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg hat dazu in diesen Tagen eine Absichtserklärung an die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) auf den Weg gebracht.


Die Universität Magdeburg bewirbt sich damit um eine Exzellenzförderung für den Zeitraum von 2012 bis 2017, die zwischen 3 und 8 Millionen Euro jährlich betragen kann. Damit stellt sich die Magdeburger Alma Mater einem harten bundesweiten Wettbewerb mit den renommiertesten deutschen Universitäten.
"Wir werfen alles ins Rennen, was wir an Exzellenz haben", so Rektor, Prof. Dr. Klaus Erich Pollmann. "Die Uni Magdeburg ist inzwischen so gut aufgestellt, dass eine Beteiligung an dem Wettbewerb für uns selbstverständlich war. Es ist aber auch klar, dass die Bereitschaft zur Beteiligung an der Exzellenzinitiative voraussetzt, dass das Land Sachsen-Anhalt diese Initiative nachdrücklich unterstützt" , so Pollmann weiter.
Der geplante Exzellenzcluster "Adaptions- und lernabhängige Individualität in Gehirn und Immunsystem" wird erforschen, wie das Zentralnervensystem und das Immunsystem sich gegenseitig beeinflussen und wie individuelle, (also für jeden Menschen einzigartige) Reaktionsweisen in den beiden Systemen entstehen. Wissenschaftler wollen der Frage nachgehen, welchen Einfluss persönliche Umwelt-Erfahrungen sowohl auf Lernprozesse und Verhalten als auch auf die Funktion des Immunsystems nehmen. Hierdurch sollen neue Erkenntnisse über die Entstehung sowie den individuellen Verlauf und, noch bedeutsamer, die individuelle Therapie von Krankheiten gewonnen werden.

"Das Magdeburger Konsortium verfügt über umfangreiche Vorleistungen und kooperative Erfahrungen in der verhaltensorientierten Hirnforschung und der Erforschung der Funktionen des angeborenen und adaptiven Immunsystems. Im Zusammenschluss beider Bereiche wollen wir in dem Exzellenzcluster untersuchen, inwieweit das Nervensystem und das Immunsystem vergleichbar organisiert sind und wie sie sich mit veränderten individuellen Umwelten auseinandersetzen", so Professor Eckhart Gundelfinger, einer der designierten Sprecher. "Dieses Wissen würde es künftig erlauben, Anfälligkeiten für Krankheiten voraussagen zu können, und völlig neue persönlich ausgerichtete Therapieansätze ermöglichen", fügt sein Sprecherkollege Professor Burkhart Schraven hinzu.


Bereits jetzt sind die Forschungsschwerpunkte Neurowissenschaften und Immunologie an internationaler Spitzenforschung beteiligt. Mit dem kürzlich gegründeten Demenzzentrum der Helmholtz-Gemeinschaft und dem neurobiologisch ausgerichteten Forschungszentrum Center for Behavioral Brain Sciences einerseits sowie den systembiologischen Forschungszentren MaCS (Magdeburg Center of Systems Biology) und Center for Dynamic Systems andererseits, existieren bereits Exzellenzschwerpunkte, die durch den geplanten Cluster konzeptionell zusammengeführt würden. Dies würde die Produktivität und die internationale Sichtbarkeit jedes einzelnen Forschungsschwerpunktes enorm verstärken.

Mit diesem Cluster wird die Universität Magdeburg sich zu ihren Forschungsstärken bekennen. 25 hervorragend ausgewiesene Wissenschaftler aus 6 Fakultäten, dem Leibniz-Institut und Max-Planck-Institut werden ein Thema von gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Relevanz gemeinsam erforschen.

Exzellenzcluster
Exzellenzcluster sollen an deutschen Universitätsstandorten international sichtbare und konkurrenzfähige Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen etablieren und eine wissenschaftlich gebotene Vernetzung und Kooperation ermöglichen. Diese Cluster sind wichtiger Bestandteil der strategischen und thematischen Planung einer Universität, die ihr Profil deutlich schärft und Prioritätensetzung verlangt. Sie sollen darüber hinaus für den wissenschaftlichen Nachwuchs exzellente Ausbildungs- und Karrierebedingungen schaffen.

Die Antragsskizzen für die neuen Projekte der Spitzenforschung müssen bis Anfang September diesen Jahres vorgelegt werden. Die Besten werden dann zu einer vollständigen Präsentation ihrer Ideen eingeladen. Im Sommer 2012 wird dann eine gemeinsame Kommission aus Vertretern der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Wissenschaftsrates der Bundesregierung die Anträge bewerten. Die gemeinsame Kommission gibt Empfehlungen an den Bewilligungsausschuss weiter, dem neben den Mitgliedern der Kommission auch die für Wissenschaft zuständigen Minister des Bundes und der Länder angehören. Der Ausschuss entscheidet schließlich, welche Universitäten mit welchen Vorhaben und Einrichtungen bis Ende 2017 mit insgesamt 2,7 Milliarden Euro gefördert werden. Die Mittel kommen zu 75 Prozent vom Bund und zu 25 Prozent vom Land.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Eckhart D. Gundelfinger, Leibniz-Institut für Neurobiologie, Tel. 0391-6263-227, E-Mail: gundelfi@ifn-magdeburg.de oder:
Prof. Dr. med. Burkhart Schraven, Institut für Molekulare und Klinische Immunologie, Medizinische Fakultät, Otto-von-Guericke-Universität, Tel. 0391-67-15800, E-Mail: burkhart.schraven@med.ovgu.de

  Investforum: Zugang zu Kapital für innovative Unternehmer

Forschungsportal-News (28.04.2010)

Das Investforum Sachsen-Anhalt, ein Förderprojekt des Landes zur Unterstützung von Unternehmensgründern und Wachstumsunternehmen, geht jetzt in die zweite Runde. Interessenten aus Sachsen-Anhalt und überregionale Unternehmen mit Ansiedlungswunsch können sich um einen der begehrten Plätze für die Veranstaltung am 8. und 9. September 2010 in Magdeburg bewerben. Koordiniert wird das Forum durch UNIVATIONS.
Das Investforum ist die Vermittlungsplattform für Finanzierung und Förderung in Sachsen-Anhalt. Unternehmensgründer und Wachstumsunternehmen mit innovativen Ideen werden dabei unterstützt, ihre Geschäftskonzepte potentiellen Kapitalgebern, Business Angels und anderen Finanziers zu präsentieren und notwendiges Kapital zu akquirieren. Anfang September haben die zuvor von einer Expertenjury ausgewählten Unternehmen die Chance, Investoren mit ihrer Unternehmenspräsentation vom Innovations- und Wachstumspotential ihrer Geschäftsidee zu überzeugen und Finanzierungen abzuschließen.

In der ersten Runde des Investforums im Jahr 2009 bewarben sich über 70 Unternehmen um einen Platz im Forum. 16 Unternehmen aus den Branchen Life Sciences und Medizintechnologie, Bio- und Cleantech, Anlagen- und Maschinenbau/Verfahrenstechnologie sowie IT/Medien/Kommunikation präsentierten sich vor über 50 nationalen und internationalen Investoren. Im Anschluss führten alle Teams Finanzierungsgespräche, zehn Vorhaben konnten bislang durch die Unterstützung von Kapitalgebern realisiert werden.

Darüber hinaus finden Gründer und Unternehmen mit Kapitalbedarf ganzjährig Unterstützung bei der Suche nach Investoren und der Umsetzung ihrer Geschäftsvorhaben. Das Team des Investforums berät Interessenten gern in allen Fragen der Finanzierung und Förderung. Weitere Informationen zum Investforum und Bewerbungsunterlagen erhalten Interessierte unter www.investforum.de oder telefonisch unter Tel. 0345. 555 9604.

Das Investforum Sachsen-Anhalt wird durch das Ministerium für Wirtschaft und Arbeit mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert und durch die UNIVATIONS Gesellschaft für Wissens- und Technologietransfer mbH an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg koordiniert.

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  Zukunftsweisende, umweltfreundliche Technologie an der Hochschule Harz (FH) vorgestellt

von Andreas Schneider (16.04.2010)

Die Auftaktveranstaltung zum zweitägigen Konsortialtreffen vom Projekt Harz.ErneuerbareEnergien-mobility mit Vertretern der 15 Kooperationspartner fand am Montag, dem 12. April 2010, auf dem Campus der Hochschule Harz (FH) in Wernigerode statt. Hochschul-Rektor Prof. Dr. Armin Willingmann begrüßte die Teilnehmer mit einem kurzen Ausflug in die Geschichte des Elektroautos und hob die überraschende Tatsache hervor, dass Anfang des 20. Jahrhunderts jedes zweite Automobil in der Metropole New York ein Elektroauto war. Auch der Wernigeröder Oberbürgermeister Peter Gaffert hieß die Teilnehmer herzlich willkommen und beschrieb die Harzregion treffend als Symbiose aus Bildung, Industrie und Natur.

Projektkoordinator Prof. Dr. Zbigniew Styczynski von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg gab im Anschluss einen interessanten Überblick über das bis Mitte 2011 laufende Projekt und dessen Kernelemente wie Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz. Ihren Höhepunkt erreichte die Veranstaltung mit dem Elektromobilitätskonvoi vom Campus der Hochschule Harz bis zum 3 km entfernten Wasserkraftwerk Steinerne Renne in Wernigerode. Der Fuhrpark von fünf Elektrofahrzeugen (AUDI A2, VW Polo, VW Golf, Citroen Saxo, Renault Twingo) stimmte so im Rahmen einer kleinen parktischen Vorführung auf die theoretischen Aspekte des Konsortialtreffens ein.

Bereits heute trägt regionale Solar- und Windenergiegewinnung sowie die Nutzung anderer alternativer Energiequellen zur Deckung von ca. 60 % des Energiebedarfes im Landkreises Harz bei. Das Projekt Harz.ErneuerbareEnergien-mobility ist das einzige seiner Art in den neuen Bundesländern. In diesem Rahmen wird untersucht, wie diese regenerativen Energiequellen für elektrisch betriebene Fahrzeuge genutzt werden können und wie ein optimaler Versorgungsgrad mit dieser Art Vehikel gewährleistet werden kann.

  Europäische Akademienvereinigung EASAC zieht um an die Leopoldina

Forschungsportal-News (12.04.2010)

Die Geschäftsstelle des European Academies Science Advisory Council (EASAC) zieht an die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften nach Deutschland. Die Vereinigung der nationalen Wissenschaftsakademien der EU-Mitgliedstaaten wurde seit ihrer Gründung im Jahr 2001 von der Royal Society, der britischen Nationalakademie, in London betreut.

EASAC leistet wissenschaftsbasierte Politikberatung für die maßgeblichen politischen Institutionen und Entscheidungsträger der Europäischen Union. Dazu stellt die Vereinigung aktuelle Forschungsergebnisse für Entscheidungsprozesse auf EU-Ebene bereit und erstellt wissenschaftsbasierte Berichte und Empfehlungen zu politisch relevanten Wissenschaftsthemen. EASAC konzentriert sich auf Wissenschaftsbereiche wie Energie, Umwelt und Biowissenschaften, die auf das Wohl der Bürger Europas den größten Einfluss haben.

Den Vorsitz hat der ehemalige Leopoldina-Präsident Prof. Dr. Volker ter Meulen inne: "EASAC gewinnt als unabhängiges Gremium hochkarätiger wissenschaftsbasierter Politikberatung immer größere Bedeutung. Für den Wissenschafts-Standort Deutschland ist die Entscheidung, die Geschäftsstelle zukünftig von der Leopoldina betreuen zu lassen, eine große Ehre - und für die Leopoldina zugleich Verpflichtung", so ter Meulen.

Der Präsident der Royal Society, Lord Rees of Ludlow, sagte anlässlich des Umzugs der Geschäftsstelle an die Leopoldina: "Die Royal Society hatte neun Jahre lang die große Ehre, EASAC zu betreuen. In dieser Zeit legten die EU-Akademien eine beträchtliche Anzahl an europapolitisch bedeutsamen Berichten vor, zum Beispiel zu Infektionskrankheiten, zur Biodiversität und zur Stromversorgung in der EU. Nun übergeben wir die EASAC-Geschäftsstelle an die uns freundschaftlich verbundene Leopoldina. Ich wünsche ihr bei der Weiterentwicklung von EASAC viel Erfolg und bin überzeugt, dass EASAC bei der Leopoldina weiter an Stärke gewinnt."

In den vergangenen neun Jahren hat EASAC seine Arbeit ständig erweitert und professionalisiert. Die Akademienvereinigung arbeitet auf eigene Initiative zu Themen, die wissenschaftlich und politisch relevant sind oder für die eine Entscheidung von Seiten der EU ansteht. Die Arbeit wird durch Beiträge der Mitgliedsakademien ermöglicht sowie durch projektgebundene Gelder, die zum Beispiel vom Inter-Academy Panel (IAP), der weltweiten Akademienvereinigung, eingeworben werden.

Im Jahr 2009 hat EASAC folgende Berichte und Stellungnahmen herausgegeben:

Transforming Europe's Electricity Supply
Healthcare-associated Infections
Drug-resistant Tuberculosis
Ecosystem services and biodiversity in Europe
Für das Jahr 2010 werden Berichte und Stellungnahmen zu folgenden Themen vorbereitet:

Klimawandel und Infektionskrankheiten
die Grundwasser-Situation in südlichen EU-Staaten
Synthetische Biologie
Wissenschaft und Politikberatung
Kontakt
Dr. Christiane Diehl
Abteilung Internationale Beziehungen Leopoldina
Tel.: 0345 - 47 239 - 831
E-Mail: christiane.diehl(at)leopoldina-halle.de

  Internationaler Tag des Wassers am 22. März 2010 "Sauberes Wasser für eine gesunde Welt"

von Prof. Dr. Peter Wycisk (21.03.2010)

Aus Anlass des Weltwassertags am kommenden Montag, 22. März, weist der hallesche Hydro- und Umweltgeologe Professor Peter Wycisk darauf hin, dass trotz der guten Trinkwasserqualität in Deutschland die weitere Reduzierung von Schadstoffgehalten in Fließgewässern ein wichtiges Thema ist. Zudem müsse man beim Grundwasser die geotechnisch relevanten Auswirkungen im Blick behalten - die, wie in den letzten Jahren immer wieder zu beobachten, zu risikoreichen Situationen führen könnten. Das vollständige Interview kann unter nachfolgender Internet-Adresse nachgelesen werden.

weiterführende Links:
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  Zeitschrift Restorative Neurology and Neuroscience feiert sein 20-jähriges Jubiläum: Redaktion durch führende Wissenschaftler der Universität Magdeburg

von Prof. Dr. Bernhard Sabel (19.03.2010)

Amsterdam, 23. Februar 2010 Die IOS-Presse verkündet mit Freude das 20. Jubiläum des von Experten geprüften Journals Restorative Neurology and Neuroscience (RNN). Seit seiner Gründung im Jahre 1989 durch Donald G. Stein, einem Pionier auf dem Feld der Neurowissenschaften, befasst sich RNN mit den Schwerpunkten des neu entstandenen und sich ständig weiterentwickelndem Feldes der neuronalen Plastizität, Reparaturmechanismen und der Neurorehabilitation und hat seitdem nicht nur zahlreiche originelle wissenschaftliche Publikationen hervorgebracht, sondern beinhaltet auch Review Papers zu grundlagenwissenschaftlichen Fragestellungen (Tierexperimente, in vitro Studien) und klinischen Studien. Diese weitgefächerte, interdisziplinäre Informationsquelle gibt Forschern und Klinikern die Möglichkeit Patienten zu helfen, die eine andauernde Schädigung des peripheren oder zentralen Nervensystems erlitten haben.

Zahlreiche Faktoren begründen den anhaltenden Erfolg von RNN. Diese beinhalten Fortschritte im weltweit ständig wachsenden Bereich der Neurorehabilitation und Neuroplastizität, mit dem sich immer mehr Forscher beschäftigen und in dem Publikationen und Zitierungen stetig zunehmen. Weitere Faktoren sind Veröffentlichungen von Spezialausgaben zu grundlegenden Themen, wobei Arbeiten führender Experten entsprechender Bereiche zusammengefasst werden, eine hochqualifizierte und aktive Redaktionsleitung, sowie eine rege Manuskriptanwerbung und hohe Qualität eingereichter Paper.

Gründungsredakteur, Donald G. Stein zu diesem denkwürdigen Ereignis: ,,So, hier sind wir nun, ein wesentlich besseres RNN als das, mit dem wir 1989 begannen und eine solide Schnittstelle für interdisziplinäre und translatorische Forschung, das seine Spuren im Feld der Hirnschädigung und erholung hinterlassen hat. Dieses Journal untersteht einer herausragenden, internationalen Leitung, die ihre persönliche Bestleistung dazu beisteuert. RNN selbst veröffentlicht Papers aus allen Teilen der Welt ungeachtet der Fülle an konkurrierenden Zeitschriften, leistet RNN hervorragende Arbeit damit seine spezielle Nische zu füllen um ein konsistentes Forum für Forschung rund um ZNS-Plastizität und reparatur darzustellen.

Geführt von einem herausragenden internationalen Redaktionsausschuss unter der Leitung des Chefredakteurs Bernhard A. Sabel, PhD, Institut für Medizinische Psychologie, Medizinische Fakultät, Universität Magdeburg, veröffentlichte RNN Artikel, die sich mit der Plastizität bzw. der Reaktion des Nervensystems auf Unfälle oder experimentell zugefügte Schädigungen befassen und außerdem ihre Interventionen, Transplantationen, Neurodegenerativen Erkrankungen und experimentelle Strategien zur Regeneration und funktionellen Erholung sowie Rehabilitation thematisieren.
Artikel aus sowohl experimenteller als auch klinischer Forschung mit frischen konzeptionellen Denkansätzen werden hierbei gefördert. Die vorrangigen Kriterien für die Veröffentlichung sind Neuheit, signifikante klinische oder experimentelle Bedeutung bzw. Interesse für ein interdisziplinäres Publikum. Das Journal ist Teil des Neuroscience Peer Review Consortium.

Professor Sabel bemerkte hierzu: ,, Es ist die beachtliche Fähigkeit des Gehirns sich an Veränderungen anzupassen, die die Basis für sein Reparaturpotential darstellt, eine Tatsache, mit der sich sowohl Grundlagenwissenschaften als auch klinische Studien befassen. Ich bin daher stolz, im Namen der gesamten Redaktionsleitung mitzuteilen, dass sich RNN zu einer sichtbar führenden Quelle für originelle wissenschaftliche Informationen im Bereich der neuronalen Plastizität, Rehabilitation und Reparatur entwickelt hat.

Das Journal steuert demzufolge zu einer wissenschaftlichen Revolution bei: und zwar, dass das Gehirn viel mehr Flexibilität sowohl in Punkto Reaktion auf vorangegangene Schäden als auch in der Wiederherstellung der neuronalen Funktion nach solchen Ereignissen aufweist. Dies ist eine Basis für die Entwicklung neuer Therapien für neurologische Erkrankungen wie z.Bsp. das Altern, Schlaganfälle und Hirn- oder Rückenmarksverletzungen.

Mehr Informationen zu Restorative Neurology and Neuroscience, inklusive detaillierte Beschreibungen zum Thema Manuscript Submission und Abonnementpreise finden sich auf:
http://www.iospress.nl/html/09226028.php.

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Über IOS PRESS
IOS PRESS, 1987 zum ersten Mal publiziert, trägt zur Bereitstellung wissenschaftlicher Informationen für medizinische und andere wissenschaftliche Communities weltweit bei. Heute (ko-)publiziert IOS-PRESS über 100 internationale Journals und ca. 130 Buchtitel jedes Jahr, mit Themen die von Computerwissenschaften über Mathematik bis hin zu Medizin und Naturwissenschaften reichen.

IOS PRESS nimmt stetig rapide an Größe zu, was auch neue Technologien für die zeitliche Verbreitung von Informationen umfasst. Alle Journals sind elektronisch erwerbbar, im Jahr 2005 entstand eine E-Book-Plattform.

Mit seinem Hauptquartier in Amsterdam und Außenbüros in den USA, Deutschland, Indien und China, hat IOS PRESS verschiedene strategische Mitherausgeber-Initiativen etabliert. Namhafte Fusionen beinhalteten unter anderem Delft University Press 2005 und Millpress Science Publishers 2008.


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  Initiative ServiceQualität zeichnet 16 Unternehmen Sachsen-Anhalts auf der ITB aus

von Andreas Schneider (15.03.2010)

Die Initiative ServiceQualität hat 16 Unternehmen aus der Tourismusbranche Sachsen-Anhalts mit ihrem Siegel ausgezeichnet. Die Ehrung fand am 12. März anlässlich der Internationalen Tourismusbörse in Berlin (ITB) statt. Für das Siegel sind die Unternehmen einen langen Weg gegangen: von der Schulung ihrer Mitarbeiter über die Prüfung hauseigener Abläufe bis hin zur Entwicklung neuer Service-Ideen, sagte Prof. Dr. Georg Westermann, Leiter des Projekts ServiceQualität an der Hochschule Harz (FH). Bereits seit mehr als drei Jahren schult, zertifiziert und berät die Hochschule landesweit Dienstleister im Rahmen der Initiative.

Wir wollen uns weniger über den Preis als über die Qualität am Markt behaupten, begründet Roger Voigt vom Luther-Hotel Wittenberg die Teilnahme seines Hauses an der Initiative ServiceQualität. Der Direktor des 4-Sterne-Hauses nahm das Siegel am vergangenen Freitag von Detlef Schubert, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und Arbeit Sachsen-Anhalts, entgegen. Das Qualitätsmanagement von ServiceQualität sei eine gute Möglichkeit, seinen Service mit einem kritischen Blick von außen zu hinterfragen und auf die Bedürfnisse der Hotelgäste neu abzustimmen. Solche Verbesserungsprozesse sind eine große Motivation für die Mitarbeiter, so der Hoteldirektor weiter. Es seien viele gute Ideen entstanden, um die Hotelgäste noch stärker an das Haus zu binden. So gibt es in Zukunft auch auf den Zimmern einen Internetzugang. Außerdem steht den Hotelgästen auf der Homepage eine Meinungsplattform zur Verfügung. Davon erhoffen wir uns weitere Hinweise, wie wir uns verbessern können, sagt Roger Voigt.

Wie das Luther-Hotel erkennen immer mehr Unternehmen, dass Qualität ein Wettbewerbsvorteil ist, so Prof. Westermann weiter. Touristen könnten heute aus einer Vielzahl von Angeboten wählen und würden sich dabei an der Wertigkeit des Produkts orientieren. Dass qualitätsvoller Service dabei nicht nur zu großen Häusern gehört, zeigt die Bandbreite der in Berlin ausgezeichneten Unternehmen, sagt Prof. Westermann. Es waren von der kleinen Ferienwohnung über Restaurants und Hotels bis hin zu Freizeiteinrichtungen für Kinder und Jugendliche wieder die verschiedensten Anbieter der Branche vertreten.

Neben dem Luther-Hotel wurden in Berlin ausgezeichnet: Gasthaus Zur Güldenen Pfanne Havelberg, Ferienwohnung und Appartement Haus Diana Altenbrak, Gaststätte Zur Jägerbaude Altenbrak, Schlosshotel Ballenstedt van der Valk, Crêperie Lorette Köthen, Haus des Handwerks Wittenberg, Parkhotel Güldene Berge Weißenfels, Family Club Harz Quedlinburg, Schullandheim und Naturerlebniszentrum Dreiländereck Benneckenstein, KiEZ Güntersberge, Naturfreundehaus Stecklenberg, Vereinigte Domstifter Naumburg, Naturresort Schindelbruch Stolberg/Harz, Apart Hotel Halle/Saale, sleep & go Hotel Magdeburg.

Das Service-Q ist das führende Qualitätssymbol im touristischen Dienstleistungsbereich, um das sich deutschlandweit bereits mehr als 2.200 Unternehmen erfolgreich beworben haben.

ServiceQualität ist in Sachsen-Anhalt eine gemeinsame Initiative der Hochschule Harz (FH) und des Landestourismusverbandes. Das Projekt wird in Sachsen-Anhalt im Rahmen des Operationellen Programms aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert. Weitere Partner sind der DEHOGA Sachsen-Anhalt, die IHKen Magdeburg und Halle-Dessau sowie die IMG Sachsen-Anhalt.

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  Sportpsychologie-Studenten aus Halle zu Gast beim Finnischen Eishockeyverband

von Prof. Dr. Oliver Stoll (06.03.2010)

Vom 3. bis zum 10. März sind 5 Sportpsychologie-Studenten gemeinsam mit Prof. Oliver Stoll und Dr. Andreas Lau (Universität Halle-Wittenberg) zu Gast beim Finnischen Eishockey-Verband. Anlass der Exkursion ist ein gemeinsames Forschungsprojekt des Verbandes in Kooperation mit der Haaga-Helia University of Applied Sciences Vierumäki und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Zur Zeit sichtet der finnische Eishockey-Verband in Vierumäki seine U16-Nationalmannschaft. Dabei kommt ein im vergangenen Jahr entwickeltes Verhaltens-Beobachtungssystem zum Einsatz, das im Wesentlichen volitionale und leistungsmotivationale Variablen auf Verhaltensebene erfasst (Behavioral Scouting). Die Hallenser Arbeitsgruppe um Oliver Stoll beschäftigt sich in diesem Zusammenhang mit der Überprüfung verschiedener Gütekriterien dieses Systems.

  EU fördert Entwicklung eines neuen Wirkstoffes gegen Tropenkrankheit Bilharziose

von Prof. Dr. Wolfgang Sippl (05.03.2010)

Parasitologen, Strukturbiologen und Wirkstoffforscher aus drei europäischen Staaten und Brasilien arbeiten gemeinsam an der Entwicklung von neuen Arzneistoffen für die Therapie der Tropenkrankheit Bilharziose, die durch den Pärchenegel (Schistosoma) hervorgerufen wird. Weltweit sind mehr als 200 Millionen Menschen mit dem Parasiten infiziert, was jährlich zu 280.000 Todesfällen führt. Die Europäische Union fördert das Forschungsprojekt SEtTReND Schistosoma Epigenetics Targets, Regulation, New Drugs mit insgesamt 3,3 Millionen Euro. Beteiligt ist auch das Institut für Pharmazie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU).

Sieben universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Industrieunternehmen arbeiten in dem Projekt zusammen, das vom Institut Louis-Pasteur in Lille (Frankreich) koordiniert wird. Die Idee ist, auf der Basis von epigenetischen Regulationsmechanismen des Pärchenegels biologisch wirksame Verbindungen zu entwickeln, die gezielt den Parasiten abtöten können, erklärt MLU-Professor Wolfgang Sippl vom Institutsbereich Pharmazeutische Chemie und Klinische Pharmazie. Über die nächsten drei Jahre wird Sippls Arbeitsgruppe Medizinische Chemie aus Mitteln des EU-FP-7 Rahmenprogramms mit 245.000 Euro unterstützt. Ziel der beteiligten Wissenschaftler aus den Biowissenschaften und der Wirkstoffforschung ist es, neuartige Angriffskonzepte im parasitären Lebenszyklus zu analysieren und gezielt Arzneistoffkandidaten zu entwickeln.

Epigenetische Mechansimen spielen eine wichtige Funktion in der genetischen Regulation und stellen potentielle Arzneistofftargets für die Therapie von Tumoren und Infektionskrankheiten dar. Im Rahmen des Projektes sollen chemische und computerbasierte Verfahren mit biologischen Prozessen kombiniert werden, um neuartige Wirkstoffe für die Therapie der Bilharziose zu entwickeln. Die Arbeitsgruppe Medizinische Chemie beschäftigt sich insbesondere mit der Anwendung von computerbasierten Verfahren für die gezielte Suche nach chemischen Leitstrukturen für die Wirkstofftestung.


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  Neues universitäres Zentrum der Universität Magdeburg hilft Darmkrebspatienten

von Dr. Pawel Mroczkowski (04.03.2010)

Bösartige Darmtumore sind in Deutschland die zweithäufigste Krebserkrankung, die Tendenz ist steigend. Kolorektale Karzinome entstehen oft aus anfangs gutartigen Darmpolypen und verursachen zunächst ganz selten Symptome. In einem frühen Stadium bestehen sehr gute Heilungschancen. Die kostenlosen Angebote der Krankenkassen zur Krebs-Früherkennung ab dem 50. Lebensjahr werden jedoch sowohl von Männern als auch von Frauen zu wenig genutzt. Nur jede dritte Frau und sogar nur jeder sechste Mann nehmen diese in Anspruch. Trotz dieser Vorsorgeprogramme kommen daher weiterhin die meisten Betroffenen erst mit fortgeschrittenen Stadien zur Behandlung und bei Krebserkrankungen in der Verwandtschaft sollte besonderer Wert auf die Vorsorge gelegt werden, betont der Chirurg Prof. Dr. Hans Lippert.

Die von ihm geleitete Magdeburger Universitätsklinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie ist federführend bei der bislang größten Versorgungsstudie von Darmkrebspatienten an über 300 Kliniken in der Bundesrepublik. Zunehmend beteiligen sich auch ausländische Einrichtungen daran. Im Rahmen dieser Versorgungsstudie sind in den vergangenen Jahren die Behandlungs- und Nachsorgedaten von mehr als 60 000 Darmkrebs-Patienten analysiert worden. Wie die Auswertung nach fünf Jahren zeigte, sind bei Früherkennung die Langzeitergebnisse deutlich besser.

Die vorliegenden Erkenntnisse sollen jetzt praktisch Anwendung finden in einem neu gegründeten universitären Zentrum an der Uniklinik Magdeburg, dem International Colorectal Cancer Center (UICCC). Wir wollen sowohl Anlaufstelle sein für Patienten mit bereits diagnostiziertem oder vermutetem Darmkrebs, gleichfalls auch direkter Ansprechpartner für unsere niedergelassenen Fachkollegen, informiert der Leiter des UICCC, Dr. Pawel Mroczkowski. Wir möchten näher an dem Patienten mit seiner Angst und Unsicherheit sein, der sich im ganzen Behandlungsablauf mit Befunddokumentationen, Absprachen, Terminen, Formularen und rechtlichen Regelungen häufig recht allein gelassen fühlt.

Die Sprechstunde findet jeden Donnerstag von 8-12 Uhr in der Chirurgischen Uniklinik Magdeburg statt. Eine Anmeldung kann per Telefon 0391/6721461, Telefax 0391/67290187 oder per E-mail uiccc@med.ovgu.de erfolgen. Eine Bestätigung des Termins erfolgt im Laufe des nächsten Werktages.

  Initiative ServiceQualität bildet in Sachsen-Anhalt 1000. Qualitätscoach aus

von Andreas Schneider (03.03.2010)

Die Initiative ServiceQualität hat vor kurzem in Sachsen-Anhalt den 1000. Qualitätscoach ausgebildet. Nach einem weiteren Seminar zum Thema Qualität im Service konnte Christian Speckhahn das Zertifikat entgegennehmen. Er lernt im Hotel und Restaurant Deutsches Haus in Arendsee den Beruf des Kochs. Für mich war interessant, die einzelnen Etappen unserer Gäste ganz genau durchzugehen und zu sehen, wie alles voneinander abhängt, so der angehende Koch.

Als eines der ersten Bundesländer hat Sachsen-Anhalt 2003 das Seminar- und Zertifizierungssystem ServiceQualität eingeführt. Das gleichnamige Qualitätsmanagement soll vor allem tourismusnahen Dienstleistern, aber auch Unternehmen aus anderen Branchen wie Banken und Verwaltungen helfen, ihren Service zu verbessern. Im Gegensatz zu anderen Systemen setzt ServiceQualität nicht nur auf die Bewertung einzelner Serviceleistungen, sagt Prof. Dr. Georg Westermann, Leiter des Projekts ServiceQualität an der Hochschule Harz (FH). Seit 2007 schulen, zertifizieren und beraten die Mitarbeiter der Hochschule landesweit Unternehmen zum Thema. Guter Service beginnt beim Faktor Mensch. Für Dienstleister ist es entscheidend, motivierte Mitarbeiter zu haben, die wissen, worauf es beim Kundenkontakt ankommt, so Prof. Westermann weiter. Deshalb seien die Weiterbildungsseminare bei ServiceQualität ein ganz wesentliches Element. Den Teilnehmern werde das Handwerkszeug vermittelt, um im Team den hauseigenen Service zu analysieren, Lücken zu entdecken und neue Service-Ideen zu entwickeln. Dieser Prozess ist Voraussetzung, um auch das Gütesiegel der Initiative ServiceQualität zu bekommen.

An der Zertifizierung seines Hauses will sich in Zukunft auch Christian Speckhahn beteiligen. Das Deutsche Haus trägt bereits seit 2003 das ServiceQualität-Siegel und hat es seitdem immer wieder erfolgreich verteidigt. Eine der schwersten Dinge ist es, immer den Geschmack der Leute zu treffen. Dafür gibt es keine Garantien, aber man kann mit Hilfe des Qualitätsmanagements daran arbeiten, sagt der 1000. Qualitätscoach Sachsen-Anhalts.

Das Gütesiegel Q wurde inzwischen an mehr als 2.200 Dienstleister in Deutschland verliehen. In Sachsen-Anhalt ist ServiceQualität eine gemeinsame Initiative von Hochschule Harz (FH) und Tourismusverband Sachsen-Anhalt e.V. Partner sind DEHOGA, IHKen Magdeburg und Halle-Dessau sowie die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt. Das Projekt wird im Rahmen des Operationellen Programms aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.

  Hochschule Harz (FH) präsentiert innovatives Forschungsprojekt auf der CeBIT 2010 - eCollabSec-Plattform zur elektronischen Kollaboration mit integrierter Sicherheit

von Andreas Schneider (28.02.2010)

Prof. Dr. Hermann Strack vom Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz (FH) präsentiert vom 2. bis 6. März 2010 auf der CeBIT in Hannover die eCollabSec-Plattform zur elektronischen Kollaboration mit integrierter Sicherheit. Am Gemeinschaftstand Forschung für die Zukunft des Landes Sachsen-Anhalts (Halle 9, Stand D04) informiert er über aktuelle Arbeitsergebnisse.

Sicherheit und Datenschutz im Internet wirksam zu unterstützen ist zwingend notwendig. Dies stellt bereits für einzelne Service-Anbieter im Web eine Herausforderung dar, erläutert Strack. Umso größer wird die Herausforderung, wenn verschiedene Einrichtungen auch über Organisations- und Domänengrenzen hinweg gesichert online zusammenarbeiten möchten in so genannten elektronischen Kollaborationen mit integrierter Sicherheit. Zur Lösung dieser Problemstellung hat eine Forschergruppe der Hochschule Harz um den Experten Strack im Auftrag des Kultusministeriums des Landes Sachsen-Anhalt eine integrierte Plattform mit dem Namen eCollabSec konzipiert und umgesetzt. Das Kultusministerium, alle Hochschulen des Landes sowie das Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt (Lutherstadt Wittenberg) können damit trotz verschiedenster informationstechnischer Umgebungen an elektronischen Dokumenten und Planungen gesichert online zusammenarbeiten. Das Forschungsprojekt basiert auf Vorarbeiten, die im Kompetenzzentrum für Informations- und Kommunikationstechnologien, Tourismus und Dienstleistungen der Hochschule Harz sowie im Auftrag des Ministeriums des Innern im Rahmen des eGovernment-Aktionsplan Sachsen-Anhalt für elektronische Verwaltungen durchgeführt wurden.

Dank der Bereitstellung von Basiskomponenten des Landes Sachsen-Anhalt und des Einsatzes von offenen Systemen und Internet-Standards sowie eigenen Forschungsarbeiten können durch die eCollabSec-Plattform neue Formen der elektronischen Zusammenarbeit mit integrierter Sicherheit auch für den Bereich der domänenübergreifenden Zusammenarbeit im Hochschulwesen erschlossen werden, freut sich Strack. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Ergebnisse dank der breiten Nutzung von Standards, wie das Online Services Computer Interface, grundsätzlich auch auf andere Kooperationsumgebungen in Wirtschaft und Verwaltung zu übertragen.

  Verkehrsminister Daehre: Land will ÖPNV-Angebot durch angewandte Verkehrsforschung zielgerichtet verbessern

Forschungsportal-News (22.02.2010)

Durch Anwendung neuester Verfahren aus der Verkehrsforschung sollen die Angebote des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Sachsen-Anhalt künftig noch besser an die Bedürfnisse der Fahrgäste angepasst werden. Auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Mobilität kommt der Nutzung intelligenter Verkehrssysteme, neuer Technologien und der Vernetzung von öffentlichem und Individual- verkehr eine wachsende Bedeutung zu, sagte Landesverkehrsminister Dr. Karl-Heinz Daehre heute in Halle bei der Eröffnung des Schwerpunktbereichs Navigation und Verkehr im Galileo-Testfeld.

Das Land verfüge über eine moderne und in weiten Teilen bereits gut ausgebaute Infrastruktur, eine hervorragend aufgestellte Forschungslandschaft und gut ausgebildete Fachkräfte, betonte Daehre. Ortung, Navigation und Kommunikation seien wesentliche Technologien für die erfolgreiche Bewältigung der Herausforderungen in Verkehr und Logistik. Mit dem Galileo-Testfeld würden die Voraussetzungen dafür geschaffen, die Verkehrsforschung in Sachsen-Anhalt auf anwendungsorientierte Projekte zu konzentrieren.

Das Testfeld ergänze den umfangreichen Ausbau der Verkehrsinfrastruktur der vergangenen Jahre, um auch zukünftig die Leistungsfähigkeit aller Verkehrssysteme zu gewährleisten, erläuterte der Verkehrsminister. "Eine wichtige Voraussetzung für solides Wirtschaftswachstum ist die Qualität der Verkehrsinfrastruktur, betonte er. Darüber hinaus werde das Know-how für diese Technologien im Land Sachsen-Anhalt gefördert, wodurch ein wichtiger Beitrag für die Wirtschaft und die Sicherung von Arbeitsplätzen geleistet werde. Dabei sei dem Land die Einbindung und Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen besonders wichtig, fügte er hinzu.

Bisher hat das Land zum Beispiel rund 1,8 Millionen Euro in Messtechnik, Sensorik, Software und Laborausstattung an der Otto-von-Guericke-Universität investiert sowie 180.000 Euro für wissenschaftliches Personal zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus wurden im Rahmen des Konjunkturpakets II rund 1,1 Millionen Euro bereitgestellt. Damit konnten bereits im vorigen Jahr die ersten Forschungs- und Entwicklungsprojekte durchgeführt werden.

Mit der heutigen Veranstaltung wird der Startschuss für die Eröffnung des Galileo-Testfelds Sachsen-Anhalt gegeben. Für Anfang März ist die Einweihung des Entwicklungslabors für Ortung, Navigation und Kommunikation im Wissenschaftshafen in Magdeburg vorgesehen.

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  Auftakt zu gemeinsamer Sozialforschung: Wohlfahrtsverbände und Martin-Luther-Universität verstärken ihre Kooperation

von Holger Backhaus-Maul (19.02.2010)

Die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege und die Philosophische Fakultät III (Erziehungswissenschaften) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg intensivieren ihre Zusammenarbeit. Führende Vertreter der beiden Partner trafen sich, um gemeinsame Forschungsvorhaben zu initiieren.

Vor gut einem Jahr schlossen die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege im Land Sachsen-Anhalt und die Philosophische Fakultät III (Erziehungswissenschaft) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg eine viel beachtete Kooperationsvereinbarung. Die Zusammenarbeit umfasst die Aus- und Weiterbildung sowie die Lehre und Forschung und wird im Rahmen des Alumni-Programms der halleschen Erziehungswissenschaften koordiniert (www.philfak3.uni-halle.de/alumni).

Anfang Februar trafen sich führende Vertreter/innen der Freien Wohlfahrtspflege und der Philosophischen Fakultät III (Erziehungswissenschaften) in den Franckeschen Stiftungen zu Halle, um die Möglichkeiten der Zusammenarbeit in Forschungsangelegenheiten auszuloten. An diesem ersten Forschungsgespräch nahmen der Vorsitzende der Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Sachsen-Anhalt und zugleich Geschäftsführer des Landesverbandes des Deutschen Roten Kreuzes, Herr Rainer Kleibs, sowie Mitglieder des Liga-Fachausschusses Sozialpolitik und Soziale Sicherung teil. Als Gastgeber zeigte sich der Dekan der Philosophischen Fakultät III, Prof. Dr. Georg Theunissen, hoch erfreut über die intensive, fachpolitisch gehaltvolle und zukunftsträchtige Zusammenarbeit beider Partner. Nunmehr gelte es, so Theunissen, die bewährte Zusammenarbeit auch auf relevante Forschungsfelder auszudehnen.

Im Fokus dieses ersten Forschungsgesprächs standen aktuelle und zugleich grundlegende Bereiche der Sozialpolitikforschung, insbesondere die Kindheits- und Jugendforschung, die soziale Situation alter, pflegebedürftiger und behinderter Menschen sowie die Armutsforschung. Bei der Erörterung der fachlichen Aspekte markierten sozialwissenschaftliche Begriffe wie Teilhabe, Inklusion, Partizipation und Empowerment die Gemeinsamkeiten zwischen den Expertinnen und Experten der Freien Wohlfahrtspflege und der halleschen Erziehungswissenschaften.

Am Ende ihrer forschungsorientierten Konsultation vereinbarten die Beteiligten in Kürze weitere Fachgespräche, um fachpolitische und wissenschaftliche Interessen ausloten und sich daraus ergebene Forschungsprojekte zu entwickeln. Mit ihrer intensiven Zusammenarbeit betreten die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege im Land Sachsen-Anhalt und die Philosophische Fakultät III der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Neuland in Deutschland.


Ansprechpartner:
Holger Backhaus-Maul
Alumni-Beauftragter der Philosophischen Fakultät III/MLU
Telefon: 0345 5523821
E-Mail: holger.backhaus-maul@paedagogik.uni-halle.de
www.philfak3.uni-halle.de/paedagogik/rvo/

Bianca Thiel
Alumni-Programm Erziehungswissenschaften/MLU
Telefon: 0345 5523879
E-Mail: alumni@paedagogik.uni-halle.de
www.philfak3.uni-halle.de/alumni

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  CeBIT 2010 - Hörbücher mal anders: Forschung der Uni Magdeburg

von Dipl.-Ing. Michael Kauert (18.02.2010)

Fakultäten - Institute der Otto-von Guericke-Universität Magdeburg stellen in Zusammenarbeit mit Ihren Partnern auf der CeBIT 2010 auf dem Gemeinschaftsstand Forschung für die Zukunft (Halle 9 | Stand D 04) aus:

Die Projekte im Detail:

Audiogent Interaktives Hörbuch

Audiogent ist ein junges Technologie-Startup. Wir entwickeln die weltweit ersten Interaktiven Hörbücher für den Unterhaltungs-und Bildungsbereich.

Wer kennt das nicht: Bösewichte geben selbstverliebt ihre teuflischen Pläne preis, Mädchen flüchten vor dem Axtmörder grundsätzlich in die ungünstigste Richtung und der Held küsst am Ende die Falsche. Doch wie wäre es, wenn der Hörer die Entscheidungen treffen kann. Entscheidungen, die bei jedem Anhören zu neuen, einzigartigen Geschichten führen .

Zwei einfache Forderungen waren die Grundvoraussetzung für die Schaffung des neuen Mediums: Es soll "so einfach und beiläufig konsumierbar wie ein Hörbuch" und "so interaktiv und mitreißend wie ein Computerspiel". Für die Entwicklung einer neuen und zeitgemäßen Art des Geschichtenerzählens, vereinte Audiogent Ansätze aus interaktiven Dramen mit Computerspiel-Techniken. Das mehrfach ausgezeichnete Interaktive Hörbuch (u .a. IQ Innovationspreis) besteht aus einer interaktiven
Geschichte, die in einem speziellen IH-Format gespeichert ist, sowie einem Abspielprogramm (etwa eine MP3-Player-Software).


Kreative Wissensentdeckung
Wie verbringt man den Abend? Wohin geht der nächste Urlaub? Was kann man in dieser Stadt noch alles machen? Und wie hieß es noch... das Dings...?
Existierende Suchmaschinen sind dafür optimiert, Antworten auf bestehende Fragen zu finden. Was aber, wenn Sie die Frage noch gar nicht kennen? Wenn Sie zwar wissen was Sie suchen, aber nicht wie es zu finden ist? Bei der Exploration geht es darum, Informationen gezielt zu durchsuchen, ohne eine konkrete Fragestellung formulieren zu müssen. Schrittweise wird der Nutzer durch den Informationsbestand geführt und bestimmt während der Entdeckung, wie es weitergehen soll. Das Gefundene wird dabei so präsentiert, dass der Benutzer einen guten Überblick erhält, die Verknüpfung zu seinem persönlichen Vorwissen herstellen kann und zu neuen Erkenntnissen kommt. Die Arbeitsgruppe Data and Knowledge Engineering entwickelt im Rahmen ihrer Forschungsarbeit eine Reihe von Tools, die den personalisierten und kreativen Umgang mit großen Informationssammlungen unterstützen:

CET: Das Creative Exploration Tool unterstützt die personalisierte Entdeckung neuen Wissens in großen Informationsnetzwerken.

AUCOMA: Ein Projekt zur nutzeradaptiven Organisation und Exploration von Musikarchiven (siehe Abbildung).

CARSA: Eine flexible Suchmaschinenarchitektur, welche durch die Integration von Benutzerprofilen und Ontologien

Intelligent Information Miner
Die Information-Mining-Umgebung ist eine Data-Mining-Software, die zahlreiche Lern- und Analyseverfahren enthält. Durch das Pipes & Filter-Konzept der Software ist eine flexible Kopplung von Verfahren möglich. Diese erlaubt im Vergleich zu anderen Data-Mining-Werkzeugen die Beantwortung von speziellen Fragestellungen, bei denen die Anwendung eines einzelnen Analyseverfahrens nicht mehr ausreicht. Um die konkreten Informationsbedürfnisse der Nutzer in einem Anwendungsfeld besser befriedigen zu können, wurde die Information-Mining-Umgebung als vertikales, konfigurierbares System konzipiert, das vor der Auslieferung Domain-spezifisch zugeschnitten wird. Die Nutzer von Data-Mining-Technologie erhalten somit eine auf Ihren Sachbereich zugeschnittene Softwarelösung. Einen besonderen Schwerpunkt der Entwicklung stellt die intuitive Visualisierung der einzelnen Analyseergebnisse dar, um den Nutzer bei der Entscheidungsfindung optimal zu unterstützen.
Die folgenden Werkzeuge sind für die Konfigurationen bereits verfügbar: Klassifikations- und Regressionsbäume, Bayes-Klassifikatoren, Graphische Modelle, Neuronale Netze, Clustering-Algorithmen, Assoziationsregelentdeckung, sowie zahlreiche Visualisierungsmethoden für sowohl Daten als auch Analyseergebnisse.

eQ-TEC - Intelligentes Transpondersystem für ein qualifikations- und arbeitsorientiertes Tracking und Tracing von internen und externen Personalressourcen in Unternehmen

Mit dem eQ-TEC soll ein intelligentes System als ganzzeitliches Konzept geschaffen werden, um die Sicherheit der Mitarbeiter und der Produktionsprozesse zu gewährleisten.
Das Produkt setzt sich hierfür aus den drei Bereichen Produktionsplanung, kompetenzorientierter Personaleinsatzplanung und Arbeitssicherheit zusammen. Somit wird es dem Anwender ermöglicht, proaktiv und mit höherer Planungssicherheit den Produktionsablauf zu gestalten und, wenn notwendig, gezielter einzugreifen. Gleichzeitig wird die am Arbeitsplatz vorhandene Gefährdung der Mitarbeiter weitgehend minimiert. Basis des eQ-TEC-Systems ist die auf RFID-Technik basierende Echtzeitlokalisierung und die softwareseitig hinterlegten Daten zu Arbeitsorten und den arbeitsplatzspezifischen Anforderungen an den Mitarbeiter.
Das eQ-TEC- System ist eine Kombination aus drei miteinander verzahnten Komponenten:
- dem Hardwaremodul
- dem Softwaremodul und
- dem Content-Modul.

eQ-TEC ist ein Forschungsvorhaben im Rahmen des Netzwerkes AUTOMEP Optimierung von Produktionssystemen auf Basis von Echtzeitvisualisierung von Produktionsressourcen


Auto-Trac - Intelligentes RFID- und WLAN-gestütztes Warenwirtschaftssystem
Auto-Trac verwaltet ein RFID- und WLAN-gestütztes Warenwirtschaftssystem. Der Schwerpunkt der Technik liegt dabei darauf, dass Transport- und Umschlagmittel im Unternehmen als informationstechnische Schnittstelle in der Logistik verwendet werden. Somit wird die im Unternehmen vorhandene WLAN Infrastruktur zum Datentransport genutzt und dient als Basis für die Datenverarbeitung. Für das Tracking und Tracing werden sowohl WLAN Ressourcen eingesetzt als auch RFID-Technik angewandt.
Dies ermöglicht eine in Echtzeitabbildung des Warenstroms im Unternehmen. Durch eine standardisierte Software ist es möglich, unabhängig von den jeweiligen ERP-Systemen, unternehmensübergreifend entlang der Supply-Chain ein einheitliches Warenwirtschafssystem aufzubauen.

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  Mathematik und Informatik aus Magdeburg schneiden im CHE-Forschungsranking bestens ab

von Prof. Dr. Hans-Christoph Grunau (08.02.2010)

Der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) wurden im aktuellen Forschungsranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) wieder hervorragende Leistungen bescheinigt. In den Fächern Mathematik und Informatik gehört die Universität zu den besten Deutschlands.

Die Fakultät für Mathematik schneidet ganz ausgezeichnet ab: Ihr wird Forschungsstärke attestiert und damit wird sie, gemeinsam mit so renommierten Forschungsstandorten wie Aachen, Berlin, Göttingen, Heidelberg oder München, zu den 14 besten Mathematikfakultäten Deutschlands gerechnet. Die Evaluation zeigt, dass die Magdeburger Mathematiker nicht nur sehr viele Arbeiten über ihre aktuelle Forschung verfassen, sondern dass diese auch in hohem Maße wahrgenommen und zitiert werden. Einen Spitzenplatz erreichen sie auch hinsichtlich der eingeworbenen Drittmittel je Professur. Die Mathematikfakultäten der Humboldt-Universität in Berlin und der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg sind die einzigen, die aus den neuen Bundesländern in der Spitzengruppe gesehen werden.


2009 war erstmals auch das Fach Informatik Bestandteil des Forschungsrankings. In den Vergleich wurden 61 Universitäten einbezogen. Die Magdeburger Fakultät für Informatik erreichte bei der Einwerbung von Drittmitteln einen beachtlichen Platz im vorderen Drittel und auch bei den Promotionen konnten sich die Magdeburger Informatiker im vorderen Drittel behaupten.

Alle drei Jahre erhebt das CHE die Daten für einen bestimmten Fächerkanon im Hochschulranking neu. Für das CHE Forschungsranking 2009 wurden die Forschungsindikatoren für die Fächer Biologie, Chemie, Physik, Mathematik, Medizin, Zahnmedizin und Pharmazie detailliert ausgewertet. Betrachtet werden im CHE Forschungsranking die eingeworbenen Drittmittel, Publikationen und Promotionen absolut und pro Wissenschaftler. Die Forschungsleistungen im Fach Informatik sind erstmals aufgelistet.

Unter www.che.de/forschungsranking können die Ergebnisse der einzelnen Fächer heruntergeladen werden.

Ansprechpartner für diese Pressemitteilung: Katharina Vorwerk, e-mail: katharina.vorwerk@ovgu.de

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  Forschungsstipendium für halleschen Philosophieprofessor

Forschungsportal-News (03.02.2010)

Prof. Dr. Jürgen Stolzenberg von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) hat jetzt ein Forschungsstipendium (Fellowship) der Carl Friedrich von Siemens Stiftung erhalten. Ab 1. Oktober 2010 ist der Philosophieprofessor für ein Jahr von allen Lehrverpflichtungen freigestellt, um als Fellow in München, wo die Stiftung ihren Sitz hat, den Zusammenhang zwischen Musik und Subjektivität in der Moderne zu erforschen. Die Kosten für die Vertretungsprofessur an der MLU trägt die Siemens-Stiftung.

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  Erstmals Fachhochschuldozent in Council der Association for Geographic Information Laboratories in Europe gewählt

von Andreas Schneider (25.01.2010)

Prof. Dr. Hardy Pundt vom Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz (FH) wurde vor Kurzem für vier Jahre in das Council der Association for Geographic Information Laboratories in Europe (AGILE) gewählt. Pundt fungiert damit auch als Co-Chairman der dieses Jahr in Guimarães, Portugal, stattfindenden internationalen Konferenz AGILE 2010. Damit ist erstmals ein Fachhochschuldozent in dem derzeit mit acht Beiratsmitgliedern aus sechs Ländern besetzten AGILE-Gremium vertreten.

Die AGILE hat mittlerweile fast 90 Mitglieder in mehr als 25 europäischen Ländern, wobei nur Institute und Laboratorien, somit keine Individuen, Mitglied werden können. Die AGILE wird von einem Beirat (Council) geleitet, welcher die Strategien und Maßnahmen zur weiteren Entwicklung der Geoinformatik in Europa festlegt.

Strategische Ziele sind beispielsweise die Definition einer europäischen Forschungsagenda im Bereich der räumlichen Informationstechnologien, die auch eine Brücke zwischen aktuellen Forschungsthemen der Geoinformatik und den EU-Forschungsprogrammen herstellen soll. Darüber hinaus unterstützt das AGILE Council konkrete Maßnahmen zur Etablierung internationaler Netzwerke in Forschung und Lehre. Hierzu zählt auch die Unterstützung von Workshops und Austauschaufenthalten von Nachwuchswissenschaftlern, bis hin zur Vergabe von Preisen für best papers. Den Nachwuchswissenschaftlern soll möglichst früh eine internationale Bühne zur Präsentation und Diskussion ihrer Arbeiten gegeben werden, weswegen im kommenden Jahr eine entsprechende Tagungsveranstaltung für diese Gruppe geplant ist.

Ein weiteres Ziel des Council ist die Verbesserung der Kooperation zwischen AGILE und der europäischen Kommission. 2009 wurde beispielsweise die INSPIRE Richtlinie zum Aufbau von Geodateninfrastrukturen seitens der EU-Kommission beschlossen, die nun in nationales Recht umgesetzt wird. Hierzu hat das AGILE Council u.a. eine Reihe von Vorschlägen unterbreitet, die Berücksichtigung fanden. Nicht zuletzt wird derzeit ein neues Mission-statement ausgearbeitet, welches die neuesten Entwicklungen in Forschung und Lehre und die daraus entstehenden Herausforderungen für die Zukunft widerspiegeln soll.

  Kommunikationsplattform zur 3D-Geologie findet internationale Beachtung

von Prof. Dr. Peter Wycisk (21.01.2010)

Die als Initiative zum Internationalen Jahr Planet Erde 2008 gestartete Internetplattform www.3d-geology.de hat eine echte Erfolgsgeschichte hinter sich. Nach über zweijähriger Laufzeit verzeichnet sie monatlich mittlerweile mehr als 2000 Besucher aus über 50 Ländern, rund ein Viertel davon aus Deutschland. Die Arbeitsgruppe Hydro- und Umweltgeologie, Prof. Dr. Peter Wycisk, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) freut sich über die internationale Resonanz und sieht noch großes Potenzial für die digitale 3D-Geologie. Ausgangspunkt für die Entwicklung der Plattform war die langjährige fachliche Erfahrung der Arbeitsgruppe und der Wunsch, dreidimensionale geologische Untergrundmodelle in ihrer Anwendung und Bedeutung stärker publik zu machen. Dies sollte gleichzeitig den Wissenschaftsdialog zu diesem Thema im internationalen Jahr Planet Erde und auch darüber hinaus anregen.

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  Anovio AG und Hochschule Harz (FH) kooperieren - Innovationsprozess durch Zusammenarbeit fördern

von Andreas Schneider (19.01.2010)

Die Hochschule Harz (FH) und die Anovio AG, München, haben im Rahmen einer Kooperation beschlossen, auf dem Gebiet der Weiterentwicklung und praktischen Anwendung der Wirtschaftsinformatik zusammenzuarbeiten. Die wichtigsten Ziele der Kooperation sind gemeinsam die Nachhaltigkeit der Lehre zu überprüfen, deren Aktualität mit neuen Erkenntnissen sicherzustellen und auch den Einsatz der Lehrinhalte in der Praxis zu erproben.

Durch neue Methoden und Verankerung des Qualitäts- und Testmanagement-Gedankens im strategischen IT-Management soll Software zukünftig weniger Fehler aufweisen. Die entsprechenden methodischen Ansätze sollen strategische Entscheidungen frühzeitig validierbar machen und in der Folge einen positiven Kosteneffekt für Unternehmen mit sich bringen.

Die Kooperationspartner sind sich einig, dass die Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Harz und der Anovio AG beiden Seiten Vorteile verschafft. Prof. Dr. Can Adam Albayrak, Studiengangskoordinator Wirtschaftsinformatik am Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz, betont: Die Wettbewerbsfähigkeit des Hochschulstandortes Harz wird in den nächsten Jahren vor allem auch dadurch bestimmt werden, wie nah wir an der Unternehmens- und Innovationsrealität ausbilden. Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit der Anovio AG und werden unseren Teil dazu beitragen, das Potenzial des Qualitäts- und Testmanagements in der IT für unsere Studierenden aufzuzeigen und sie dazu ermutigen, das Konzept auch strategisch weiterzudenken. Bernd Ottens, Vorstandsvorsitzender der Anovio AG, ergänzt: Wir sind fest davon überzeugt, dass die gute Zusammenarbeit der Hochschule Harz mit Anovio sowohl für die Studierenden an der Hochschule Harz als auch den Partnern und Kunden der Anovio deutliche Wettbewerbsvorteile verschafft.

Die Hochschule Harz versteht sich als praxisorientiertes Kompetenzzentrum mit internationalen Ansprüchen. Dabei wird der anwendungsbezogenen Forschung ein zentraler Stellenwert beigemessen. Die Anovio AG ist ein IT-Beratungsunternehmen, welches sich auf die Standardisierung und Konsolidierung von IT-Prozessen und -Infrastrukturen in den Bereichen Qualitäts- und Testmanagement und IT-Management spezialisiert hat.

  Hochschule Harz (FH) erfolgreich bei internationalem Wettbewerb zur Objekterkennung

von Andreas Schneider (14.12.2009)

Das Team des Labors Mobile Systeme der Hochschule Harz (FH) in Wernigerode erreichte kürzlich den vierten Platz in der Software-Liga des internationalen Forschungswettbewerbs Semantic Robot Vision Challenge 2009 (SRVC). Dies ist ein jährlich stattfindender Wettstreit im Bildverstehen und Wissenserwerb autonomer mobiler Roboter, der diesmal in Las Vegas, Nevada, USA, ausgerichtet wurde.

Dabei erhalten autonome Roboter eine Liste mit Begriffen alltäglicher Gegenstände, wie z. B. Buch, Ball oder Stuhl, die sie in ihrer Umgebung aus Fotos bzw. Videos erkennen müssen. Sie durchsuchen dann automatisch das Internet nach geeigneten Beispielbildern, die die gesuchten Objekte zeigen, um aus diesen dann so genannte visuelle Modelle zu lernen. Diese werden genutzt, um die Gegenstände auf den Bildern, die der Roboter mit seiner Kamera wahrnimmt, wiederzuerkennen.

Der SRVC-Wettbewerb ist in eine Roboter- und Software-Liga unterteilt. In der Roboter-Liga erkunden Roboter autonom ihre Umgebung mit Kameras und anderen Sensoren. In der Software-Liga werden Bilder der Umgebung mit einer Digitalkamera fotografiert und den Teams zur automatischen Auswertung auf ihren Computern bereitgestellt.

Die erfolgreich im Wettbewerb eingesetzte Software zur Objekterkennung ist Dissertationsthema von Dipl.-Informatiker Falk Schmidsberger vom Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz in Wernigerode. Das Verfahren wird im Labor Mobile Systeme weiterentwickelt, um die autonome Navigation von so genannten Quadrokoptern zu unterstützen. Das Team um Prof. Dr. Frieder Stolzenburg, Leiter des Labors Mobile Systeme, arbeitet seit Kurzem mit diesen etwa 40x40cm großen Hubschrauber-Modellen mit je vier Propellern.

  Promotion mit großem Praxispotential

von Sonja Kwiatkowski (03.12.2009)

Mit sehr gutem Ergebnis verteidigte Herr Dipl.-Ing. Daniel Kürschner am 30.11.2009 an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik seine Dissertation. Der 30-jährige Nachwuchswissenschaftler, der seine Doktorarbeit in der bemerkenswert kurzen Zeit von nur zwei Jahren fertig stellte, forscht auf dem Gebiet der kontaktlos induktiven Übertragung von Elektroenergie. Das von ihm entwickelte Entwurfsverfahren ist für die steckerlose Stromversorgung von Geräten und Baugruppen sowohl in der Industrie als auch in Haushalt und Büro anwendbar. Die Praxisnähe seiner wissenschaftlichen Arbeit wird durch einen auf Bundesebene bei der Energietechnischen Gesellschaft des VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik) etablierten Expertenkreises unterstrichen. Dieser im Herbst dieses Jahres eingerichtete Kreis, als dessen Leiter Herr Kürschner gewählt wurde, vereint mehr als 40 Vertreter aus der Elektroindustrie und industrieller Forschung und Entwicklung in verschiedenen Anwendungsbranchen. Herr Dr. Kürschner ist heute im An-Institut ifak der Otto-von-Guericke-Universität beschäftigt. Sein Studium der Informationstechnik für elektrische Energiesysteme hatte er 2005 erfolgreich in Magdeburg abgeschlossen.

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  Bund fördert Forschungsprojekt zur Prüfung von Faserverbundkunststoffen an der HS Magdeburg-Stendal

von Prof. Dr.-Ing. Johann Hinken (03.12.2009)

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung bewilligte 1,7 Mio. Euro für ein interdisziplinäres Forschungsprojekt an der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH). In dieser Förderrunde des ForMaT-Programms wählte ein Gutachtergremium 11 Vorhaben von 35 Anträgen aus. Die Entwicklung von Mikrowellenverfahren zur zerstörungsfreien Prüfung von Faser-Kunststoffverbunden gehört als einziges Projekt in Sachsen-Anhalt dazu.

Unter Zerstörungsfreier Prüfung (ZfP) sind Qualitätskontrollen zu verstehen, wie sie auch bei nicht-invasiven medizinischen Untersuchungen verwendet werden, z. B. Ultraschall- und Röntgenuntersuchungen, jedoch auf technische Produkte angewandt. In der ZfP gibt es weitere Standardverfahren auf anderer physikalischer Basis. Die Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) entwickelt ein neues ZfP-Verfahren, das auf Mikrowellen basiert und insbesondere auf die Untersuchung von elektrisch isolierenden Materialien, wie z. B. glasfaserverstärkten Kunststoffen (GFK), ausgerichtet ist. Die dabei verwendeten Mikrowellenleistungen sind in der Regel viel kleiner als die von Mobiltelefonen, sodass kein Gefährdungspotential besteht.

Anwendungen dieser Prüftechnik liegen bspw. bei der Herstellung und Wartung der Rotorblätter von Windenergieanlagen, der Herstellung von Wood-Plastic-Composites sowie in der Herstellung der Bugteile von Schienenfahrzeugen (siehe Bilder 1 bis 4).
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Bild 1: Windenergieanlage

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Bild 2: Profile aus Wood-Plastic-Composites

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Bild 3: Zugkopffertigung aus glasfaserverstärktem Kunststoff

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Bild 4: Rotorblattfertigung

Ziel ist es, mit einem zuverlässigen und innovativen Prüfverfahren den zunehmenden Einsatz von faserverstärkten Kunststoffen in vielen Industriezweigen nachhaltig zu fördern.

ForMaT Forschung für den Markt in Teams unterstützt vielversprechende For-schungsansätze in den Neuen Bundesländern und deren wirtschaftliche Verwertbarkeit. In den nächsten zwei Jahren übernimmt ein Team von 10 Mitarbeitern die vorgesehenen Forschungs- und Entwicklungsaufgaben.

Ansprechpartner:
Prof. Dr.-Ing. Johann Hinken
Breitscheidstr. 2
391114 Magdeburg
Tel.: 0391/886-4719
Fax: 0391/886-4126
E-Mail: johann.hinken@hs-magdeburg.de

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  Forschungsprojekt "Evaluation kollektiver Rechtsschutzinstrumente für Verbraucher"

von Prof. Dr. Armin Höland (30.11.2009)

Effektivität kollektiver Rechtsschutzinstrumente - Professoren des juristischen Bereichs der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg erhalten Zuschlag für ein neues Forschungsvorhaben im wirtschaftlichen Verbraucherschutz

Die halleschen Juraprofessoren Caroline Meller-Hannich und Armin Höland haben einen öffentlichen Teilnahmewettbewerb gewonnen, den die Bundesanstalt für Ernährung und Landwirtschaft (BLE) im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMLEV) ausgeschrieben hatte. Meller-Hannich und Höland sollen der Bundesanstalt einen Überblick über die Effektivität der Instrumente des kollektiven Rechtschutzes, etwa Verbandsklagen, Musterklagen und Klagen auf Gewinnabschöpfung, geben. In Deutschland sind verglichen mit anderen EU-Staaten - die Instrumente des kollektiven Rechtsschutzes für Verbraucher relativ weit entwickelt. Damit Deutschland eine aktive Rolle bei der Fortenwicklung solcher Rechtsinstrumente auf europäischer Ebene spielen kann, muss die Effektivität der vorhandenen Instrumente evaluiert und bewertet werden. Das Forschungsprojekt, das die halleschen Professoren leiten werden, wird eine Bestandsaufnahme der im nationalen Recht existierenden Instrumente des gerichtlichen Verbraucherschutzes vornehmen und eventuell bestehende Lücken im System aufdecken. Das auf ein Jahr befristete und mit knapp 156.000 Euro dotierte Projekt führt zur Einstellung mehrerer wissenschaftlicher Mitarbeiter, erfordert Literatur- und Rechtssprechungsstudien sowie die Analyse von Gerichtsurteilen, und sieht Gespräche mit namhaften Experten aus Richterschaft und Verbänden zu den Zielen und Problemen des kollektiven Rechtsschutzes der Verbraucher vor.

Prof. Dr. Caroline Meller-Hannich ist Inhaberin des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht und Handelsrecht an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Neben zahlreichen Veröffentlichungen im Zivilprozessrecht, Zwangsvollstreckungsrecht und Insolvenzrecht arbeitet sie intensiv im Bereich des Verbraucherschutzrechts.

Prof. Dr. Armin Höland ist Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Recht der sozialen Sicherheit an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Er hat umfangreiche Erfahrung im Gebiet der rechtsoziologischen Forschung.



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  UNIVERSITÄT MAGDEBURG ERNEUT UNTER DEN TOP FIVE IN DER AKADEMISCHEN GRÜNDUNGSFÖRDERUNG Uni-Ranking 2009 bescheinigt beste Startchancen für Studierende

Forschungsportal-News (30.11.2009)

Studenten der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg haben exzellente Chancen, nach dem Studium ein erfolgreiches Unternehmen zu gründen. Das geht aus einem deutschlandweiten Ranking hervor, bei dem die Universität Magdeburg mit den Universitäten Potsdam, Wuppertal, Dresden und München derzeit die Spitzengruppe im Bereich der akademischen Gründungsförderung bilden. Die Universität Magdeburg liegt mit 253 von 400 möglichen Punkten erneut auf Platz 5 der 59 bewerteten Hochschulen.
Bei dem bundesweiten Ranking Vom Studenten zum Unternehmer welche Universität bietet die besten Chancen? wird der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg 2009 wiederholt ein hohes Maß an Gründungskompetenz zuerkannt, die den Schritt vom Studenten zum Unternehmer beispielgebend unterstützt.
Seit 1990 gab es an der Universität Magdeburg mehr als 230 Unternehmensgründungen, die heute noch existieren und über 2000 Arbeitsplätze geschaffen haben. Durch niedergelassene Ärzte entstanden im gleichen Zeitraum weitere 4000 Arbeitsplätze.
In den nächsten fünf Jahren erwarten wir bis zu 200 weitere Unternehmensgründungen aus der Universität Magdeburg, so Prof. Matthias Raith, Lehrstuhlinhaber für Entrepreneurship an der Universität Magdeburg und Leiter des Impuls-Netzwerks Sachsen-Anhalts an der Universität Magdeburg. Mit dem Engagement für Neugründungen wollen wir der Abwanderung von hoch qualifizierten Fachleuten gezielt entgegen wirken.
Ansprechpartner: Prof. Matthias Raith, Fakultät für Wirtschaftswissenschaft, Otto-von-Guericke-Universität, Magdeburg
Tel.: 0391 67-18436, E-Mail: raith@ww.uni-magdeburg.de

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  KGSt und Hochschule Harz (FH) entwickeln gemeinsam mit kommunalen Einrichtungen ein Kennzahlensystem für Wirtschaftsförderungen

von Andreas Schneider (29.11.2009)

Wie lässt sich die Effektivität kommunaler Wirtschaftsförderung messen? Um diese Frage zu beantworten, sind die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) und der Fachbereich Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz (FH) am 24. November auf der Messe Moderner Staat in Berlin eine Kooperation eingegangen.

Ziele sind die gemeinsame Entwicklung und Anwendung eines transparenten Kennzahlensystems im Bereich kommunaler Wirtschaftsförderung sowie der Erfahrungs- und Wissenstransfer im Bereich der wirtschaftsbezogenen Verwaltungsmodernisierung. In einer gemeinsamen Untersuchung mit zehn kommunalen Wirtschaftsförderungen größerer Städte aus ganz Deutschland soll erstmalig ein transparentes Kennzahlensystem erarbeitet und angewendet werden, bei dem die Leistungen der Wirtschaftsförderung im Vordergrund stehen. Dadurch grenzt sich das Projekt deutlich von solchen Untersuchungen ab, bei denen in der Hauptsache Strukturdaten verglichen werden, auf die die kommunale Wirtschaftsförderung wenig Einfluss hat. Auf Basis der erhobenen Daten können Handlungsempfehlungen für eine effektive kommunale Wirtschaftsförderung entwickelt werden.

Das KGSt IKO-Netz hat bereits rund 240 Vergleichsringe in verschiedenen Bereichen durchgeführt, an denen bisher ca. 2.500 Kommunen und Institutionen teilgenommen haben.

Mit der Hochschule Harz ist zum ersten Mal eine Fachhochschule als wissenschaftlicher Begleiter für die KGSt im Bereich der Wirtschaftsförderungen tätig. Am Fachbereich Verwaltungswissenschaften wird der wissenschaftliche Mitarbeiter André Göbel zusammen mit Studierenden unter Leitung von Dekan Prof. Dr. Jürgen Stember die Erarbeitung der Untersuchungskriterien unterstützen, die Untersuchung auswerten und gemeinsam mit dem Projektleiter der KGSt, Herrn Roland Fischer, einen Abschlussbericht erstellen.

Die bisher bereits sehr erfolgreiche Forschung zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Unternehmen und Verwaltung, welche nicht zuletzt durch die Untersuchung des Umsetzungsstandes der EG-Dienstleistungsrichtlinie in deutschen Kommunen bundesweit Interesse fand, kann damit um einen sehr interessanten Bereich erweitert werden.

  HarzOptics GmbH offizieller Berater des Landesbreitbandzentrums Sachsen-Anhalts

von Andreas Schneider (21.11.2009)

Seit Kurzem ist die HarzOptics GmbH, ein An-Institut der Hochschule Harz (FH), als offizieller Berater im Rahmen der Umsetzung der Breitbandstrategie des Landes Sachsen-Anhalt zertifiziert. Prof. Dr. Ulrich Fischer-Hirchert, Professor für Kommunikationstechnik am Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz (FH), und Breitbandmanager Hans-Martin Schulze freuen sich über den Erfolg: Basierend auf der langjährigen Kompetenz im Bereich Breitband sowohl als Forschungsdienstleister als auch innerhalb des Breitbandzentrums Harz ist die HarzOptics GmbH nun qualifiziert, die Förderanträge der Kommunen landesweit fachlich zu erschließen.

Die Staatskanzlei Sachsen-Anhalt hatte unlängst eine Ausschreibung herausgegeben, um der Landes-Breitbandinitiative zertifizierte Berater im Rahmen der Umsetzung der Breitbandstrategie in Sachsen-Anhalt zur Seite zu stellen. Auch die HarzOptics GmbH, die zusammen mit der Hochschule Harz (FH) Träger des Breitbandzentrums Harz ist, hatte sich um die Übernahme der Beratungsleistungen gemäß der Breitband-Fördergrundsätze beworben. Elf Unternehmen kamen in die engere Auswahl und unterzogen sich einer Kompetenzevaluation vor einem achtköpfigen Gremium in der Staatskanzlei Sachsen-Anhalts, welches vom stellvertretenden Regierungspressesprecher Theo Struhkamp geleitet wurde.

Neben Prof. Dr. Ulrich Fischer-Hirchert (Tel.: 0173/2875332, E-Mail: ufischerhirchert@hs-harz.de), steht Hans-Martin Schulze (E-Mail: hschulze@harzoptics.de), Breitbandmanager der Hochschule Harz (FH), bei Fragen und für weiterführende Informationen gern zur Verfügung.
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Prof. Dr. Ulrich Fischer-Hirchert, Professor für Kommunikationstechnik am Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz (FH)

  Industrielle Kommunikationstechnik sucht Nachwuchs

von Sonja Kwiatkowski (20.11.2009)

Am 19.11.2009 bei der Versammlung des ifak Institut für Automation und Kommunikation e.V. in der Denkfabrik im Wissenschaftshafen Magdeburg: Herr Klaus Theuerkauf wird als erster Stipendiat des Instituts begrüßt.

Kommunikation per Handy, mobile Kurznachrichten als Text oder Bild und der Breitbandanschluss für das Surfen im Internet gehören heute zum Alltag. Weniger im öffentlichen Interesse steht die Technik der Kommunikation in der Industrie. Hier kommt ihr aber eine Schlüsselrolle bei der Automation zu - in der Chemischen Industrie ebenso wie bei der Automobilproduktion oder im Kraftwerk. Sensoren kommunizieren per digitaler Datenübertragung mit Steuerungen und Leitrechnern. Geräte und Anlagen, die sich auf anderen Kontinenten befinden, werden mit modernen Mitteln der Datenkommunikation fernbedient. Zunehmend kommen Funkübertragungen zum Einsatz, wobei jedoch der Datensicherheit besonderes Augenmerk geschenkt werden muss.

Die Erforschung und Entwicklung neuer Technik zur Datenkommunikation braucht kreative Ingenieure und Wissenschaftler. Mit dem ifak gibt es im Magdeburger Wissenschaftshafen eine Forschungseinrichtung, die sich über 17 Jahre hinweg einen Namen in der Welt der industriellen Kommunikation gemacht hat. Der Institutsleiter Prof. Ulrich Jumar: Als An-Institut der Otto-von-Guericke-Universität steht dabei die Gewinnung von Studierenden an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik weit oben auf unserer Tagesordnung. Um Studierende längerfristig an das Institut zu binden, wird seit diesem Jahr erstmals ein Stipendium vergeben. Erster Stipendiat ist Herr Klaus Theuerkauf aus Magdeburg. Mit Beginn des Wintersemesters studiert er im Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik. Durch mehrere Praktika als Gymnasiast ist er mit aktuellen Arbeiten des Instituts bereits gut vertraut und im Team der Wissenschaftler ein willkommener Nachwuchskandidat.

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Institutsleiter Prof. Ulrich Jumar begrüßt ersten Stipendiaten Klaus Theuerkauf


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  Erfolgreicher Projektabschluss im Forschungsprojekt MOSAIQUE

von Sonja Kwiatkowski (20.11.2009)

Nach viereinhalb Jahren intensiver Forschungsarbeit wurde am 10./11. November mit einer festlichen Veranstaltung das Projekt MOSAIQUE Verkehrsforschung in Mitteldeutschland in der Leipziger Eventhalle Da Capo erfolgreich abgeschlossen. Neben zahlreichen Fachvorträgen wurden auf dem sogenannten Marktplatz der Demonstratoren die Projektergebnisse live vorgestellt.
Im Projekt war das Magdeburger Forschungsinstitut ifak verantwortlich für die Vernetzung der unterschiedlichen Akteure im Verkehrsmanagement (Länder, Kommunen, Verkehrsunternehmen, Wirtschaftsverkehre, Forschungseinrichtungen) über den so genannten Regionalen Datenpool. Dieses Kommunikationsnetzwerk ermöglicht den Austausch aktueller Daten und Informationen als Grundlage für ein wirksames Verkehrsmanagement in Mitteldeutschland. Eine Herausforderung war es, die bei den Partnern bereits vorhandenen Systeme ohne aufwendige Änderungen oder Neubeschaffungen in das Kommunikationsnetzwerk zu integrieren. Parallel zur technischen Vernetzung wurden Wege für die organisatorische Abstimmung der Akteure geschaffen. Der erfolgversprechende Ansatz wird im Rahmen der Kooperation intermodales Verkehrsmanagement auch nach Ende des Forschungsprojektes MOSAIQUE weitergeführt.
Sichtbar wird die erfolgreiche Vernetzung der Partner u. a. in den entwickelten Verkehrsinformationsdiensten, die diese Daten für den Nutzer von Bus und Bahn sowie den Autofahrer aufbereiten und anbieten. Vom Magdeburger Institut wurde der personalisierte Verkehrsinformationsdienstes (pVID) für Pendler im Stadtgebiet von Halle umgesetzt und eingeführt. Dieser Dienst informiert den angemeldeten Nutzer über Störungen auf seinen bevorzugten Routen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto. Dabei wird eine Meldung nur dann erzeugt und versendet, wenn der Nutzer auch tatsächlich von der Störung betroffen ist.

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Das Projektkonsortium


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  Erfolgreicher Berufseinstieg trotz Wirtschaftskrise - Ingenieure der Hochschule Harz (FH) starten durch

von Andreas Schneider (10.11.2009)

Nach mit Bravour bestandener Verteidigung ihrer Abschlussarbeiten überreichte Dipl.-Ing. (FH) Andreas Schubert, Gesellschafter-Geschäftsführer der ProfilSchleif-, Fertigungs- & Umwelttechnik GmbH (PSFU GmbH), am Donnerstag, dem 5. November 2009, den frischgebackenen Absolventen der Hochschule Harz (FH) Christian Heidenreich und Andreas Kramer keine Blumen, sondern Arbeitsverträge als Ingenieure. Deutlicher kann der Beweis der Zufriedenheit mit den Arbeitsergebnissen beider Nachwuchskräfte wohl nicht ausfallen. Heidenreich und Kramer erhielten auf Grundlage der intensiven Zusammenarbeit der Hochschule Harz mit dem langjährigen Partner PSFU GmbH die Möglichkeit, ihre Diplom- bzw. Bachelor-Arbeiten zum Thema PEM-Brennstoffzelle in dem weit über die Grenzen Wernigerodes hinaus bekannten Unternehmen anzufertigen. Die Studierenden haben den Kern der Aufgabe in einem innovativen Gebiet getroffen und die an sie gestellten Erwartungen weit übertroffen, resümiert Geschäftsführer Schubert die Leistungen der Absolventen und freute sich, dass sowohl Hochschul-Rektor Prof. Dr. Armin Willingmann als auch der Dekan des Fachbereichs Automatisierung und Informatik, Prof. Dr. Bernhard Zimmermann, seiner Einladung zur Verteidigung der Abschlussarbeiten gefolgt waren.

Eine PEM-Brennstoffzelle ist eine Vorrichtung zur Umwandlung chemischer in elektrischer Energie und stellt den geeignetsten Brennstoffzellentyp für mobile Anwendungen dar. Andreas Kramer, Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen, beschäftigte sich in seiner Arbeit mit dem Titel Regelung und Konditionierung der Luftzufuhr einer PEM-Brennstoffzelle für elektrische Kleinfahrzeuge mit eben dieser Anwendung für Brennstoffzellen. Sein Kommilitone Christian Heidenreich konnte in seiner Arbeit Konzipierung und prototypische Realisierung eines Multi-Kanal-Spannungserfassungsgerätes für Brennstoffzellen-Stacks mit mehr als 32 Einzelzellen die im Studiengang Automatisierungs- und Antriebstechnik erworbenen Kenntnisse praktisch anwenden. Betreut wurden die Arbeiten von den Professoren Dr. Rudolf Mecke, Dr. Hartmut Hensel und Dr. Gerd Wöstenkühler sowie Geschäftsführer Andreas Schubert selbst.

Die erstklassige Zusammenarbeit der PSFU GmbH mit der Hochschule Harz ist für beide Seiten von Nutzen und beispielhaft für eine erfolgreiche Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft, werden so doch Ingenieuraufgaben in Zukunftsfeldern durch anwendungsorientierte, auf die Unternehmen zugeschnittene Forschung gelöst. Dies erhöht die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft vor Ort, sichert hier Arbeitsplätze und hält Nachwuchskräfte im Lande, so Rektor Prof. Dr. Armin Willingmann, der sich zugleich verwundert darüber zeigte, dass gelegentlich die Zukunft der Ingenieurausbildung in Wernigerode in Frage gestellt werde: Wer so etwas herbeiredet, kennt die Hochschule Harz nicht und schadet unser aller Anliegen der Sicherung eines zukunftsfähigen Technik-Studienangebots vor Ort.

Dekan Prof. Dr. Bernhard Zimmermann freute sich besonders darüber, dass beide Absolventen trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage direkt nach dem Studium einen sehr attraktiven Arbeitsplatz in der Region bekommen haben. Für die PSFU GmbH unterstrich Andreas Schubert, die Aktivitäten der Hochschule durch Forschungsprojekte und Personal weiter zu unterstützen.
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PSFU-Geschäftsführer Andreas Schubert (l.) überraschte die beiden Absolventen Andreas Kramer (3.v.l.) und Christian Heidenreich (5.v.l.) nach erfolgreicher Verteidigung ihrer Abschlussarbeit mit einem direkten Berufseinstieg

  EU fördert Projekt zur Herstellung neuer Biomaterialien für die Medizin

von Carsten Heckmann (06.11.2009)

Mit insgesamt 3,6 Millionen Euro finanziert die Europäische Union jetzt das interdisziplinäre und internationale Forschungsprojekt Find and Bind. Materialwissenschaftler und Biomediziner aus fünf europäischen Staaten arbeiten gemeinsam an neuen nanostrukturierten Materialien, die geschädigtes Körpergewebe ersetzen sollen. Acht universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen sind neben der koordinierenden Universität Minho, Portugal, an dem Vorhaben beteiligt, darunter auch das Institut für Pharmazie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU).

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  Ein Bakterium lässt Gold wachsen

von Carsten Heckmann (06.11.2009)

Die Entstehung von Gold hielt man bislang für einen abiotischen Vorgang. Nun liegen erstmals Forschungsergebnisse einer internationalen Arbeitsgruppe vor, die zeigen: Das Wachstum von Goldnuggets kann das Ergebnis eines aktiven biochemischen Prozesses sein. Wissenschaftler der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) haben dabei die Gene identifiziert, die möglicherweise an der Bio-Mineralisation von Gold beteiligt sind.

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  Kampf gegen Krankheitserreger: Pflanzengenetikern gelingt entscheidender Durchbruch

von Carsten Heckmann (06.11.2009)

Xanthomonas heißt der bakterielle Krankheitserreger, der in Asien, Amerika und vielen anderen warm-feuchten Klimagebieten jedes Jahr zu hohen Ernteverlusten führt. Er befällt wichtige Kulturpflanzen wie Reis, Paprika, Tomaten und Zitrusfrüchte, indem er die Gene dieser Pflanzen manipuliert. Wie der Erreger das macht, haben Biologen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) jetzt herausgefunden. In Science Express, der Onlineausgabe des renommierten Science-Magazins, lüften sie das Geheimnis um den speziellen Code, den Xanthomonas zur Genmanipulation nutzt. Die Kenntnis des Codes ist für die Züchtung resistenter Pflanzen von entscheidender Bedeutung.

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  Neue ETG/VDE Task Force "Kontaktlose Energie- und Datenübertragung" gegründet

von Sonja Kwiatkowski (23.10.2009)

Am 15.10.2009 wurde bei der Energietechnischen Gesellschaft (ETG) im VDE in Frankfurt (Main) eine Task Force "Kontaktlose Energie- und Datenübertragung" ins Leben gerufen. Mit 41 namhaften Teilnehmern und Interessenten aus Deutschland und der Schweiz konnte eine breite Expertengruppe aus Industrie und Forschung gewonnen werden.

Die kontaktlos induktive Energieübertragung ist eine Technologie, mit der neue und weitreichende Möglichkeiten zur kabellosen Versorgung beweglicher Verbraucher mit Elektroenergie erschlossen werden sollen. Bisher notwendige Stromschienen, Schleppkabel oder Schleifringe können entfallen. Mit solchen Systemen sind selbst bei Übertragungsdistanzen im Dezimeterbereich elektrische Leistungen bis zu mehreren Kilowatt bei sehr guten Wirkungsgraden von größer 90 % übertragbar. Aus vielen Anwendungsgebieten wie der induktiven Ladung bei Elektrofahrzeugen erfährt die Technologie aktuell starke Impulse, was ebenfalls für die Gründung der Task Force sprach.

Initiiert wurde das Vorhaben durch das Magdeburger Institut ifak, welches bereits langjährig auf dem Gebiet der induktiven Übertragungstechnik in Forschung und Entwicklung tätig ist und zudem über Erfahrungen in der Arbeit von Industriegremien verfügt. Das Hauptziel des neu gegründeten Fachgremiums ist es, die Branche zu stärken, indem durch den Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedern frühzeitig Marktbedürfnisse und Trends erkannt sowie Sicherheitsfragen aufgedeckt und beantwortet werden können. Darüber hinaus soll dieses zur Verbreitung und Akzeptanz der induktiven Übertragungstechnologie beitragen und die Erarbeitung von Projektierungshinweisen sowie von Normen und Richtlinien anstoßen und begleiten. Um dabei möglichst viele Interessengruppen vertreten zu können, soll der Mitgliederkreis stetig erweitert werden.

Als Leiter der Task Force wurde der Initiator, Daniel Kürschner vom ifak, gewählt. In dieser Aufgabe sieht er eine anspruchsvolle aber auch überaus spannende Herausforderung, wobei ein schnelles Erreichen der angeregten Arbeitsziele in erster Linie ein aktives Mitwirken der Mitglieder voraussetzt. Dass bei diesen dazu Bereitschaft und Interesse vorhanden ist, wurde am 15.10.2009 in Frankfurt deutlich. Im Folgenden gilt es, die diskutierten Arbeitsschwerpunkte gemeinsam und zügig zu konkretisieren, zu priorisieren und voranzubringen. Zu diesem Zweck werden regelmäßige Treffen der Task Force angestrebt, welche zur Förderung der Vernetzung vorzugsweise bei den Mitgliedsfirmen stattfinden werden.

Noch vor der nächsten Sitzung, welche für Anfang 2010 geplant ist, wird es am 03.12.2009 ab 15 Uhr eine VDE-Exkursion zum ifak in Magdeburg geben. Bei dieser für jeden offen stehenden Veranstaltung wird ein detaillierter Einblick in die Technologie gegeben und ein Querschnitt an Anwendungsmöglichkeiten der induktiven Übertragungstechnologie demonstriert.

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Bei der Gründungsveranstaltung der neuen Task Force in Frankfurt (Main)

  Neu aufgebaute Projektgruppe will Anwendungsbereiche von Schlüsselbauelementen für optische Polymerfasernetze ermitteln

von Andreas Schneider (21.10.2009)

Zum Beginn des Wintersemesters 2009/2010 hat Prof. Dr. Ulrich Fischer-Hirchert, Professor für Kommunikationstechnik am Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz (FH), im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes Forschung für den Markt im Team (ForMaT) die neue Forschergruppe SOP Schlüsselbauelemente für optische
Polymerfasernetze aufgebaut. Den technischen Bereich deckt der auf dem Gebiet ausgewiesene Experte Dipl.-Ing. Matthias Haupt vom Kompetenzzentrum für Informations- und Kommunikationstechnologien, Tourismus und Dienstleistungen der Hochschule Harz (FH) ab. Ihm zur Seite steht Dipl.-Kfm. André Zufelde, der für den betriebswirtschaftlichen Bereich zuständig ist.

Die Projektgruppe beschäftigt sich in der ersten Phase mit der Potenzialanalyse einer technologischen Systemplattform für die optische Übertragung von Polymerfasern. Ziel wird es sein, für die von Prof. Dr. Ulrich Fischer-Hirchert bereits zur Patentreife gebrachten Schlüsselelemente mögliche Anwendungsbereiche und Marktszenarien zu erschließen. Mit Hilfe der Ergebnisse der Potenzialanalyse in Phase I wird beabsichtigt, eine Markteingangsvision der neuen Schlüsseltechnologie mit POF-Funktionselementen zu entwerfen, so Fischer-Hirchert. Darauf aufbauend soll in der Phase II ein Dienstleistungsunternehmen als Ausgründung der Hochschule Harz mit Fertigungspartnern im Optonetzwerk POF-LAB entstehen.

  UNIVERSITÄT MAGDEBURG FORSCHT FÜR DAS AUTOMOBIL DES 21. JAHRHUNDERTS Land finanziert einmaliges Institut für Kompetenz in AutoMobilität IKAM mit 32, 5 Millionen Euro

Forschungsportal-News (05.10.2009)

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) wird künftig schwerpunktmäßig an der Erforschung und Entwicklung des Automobils des 21. Jahrhunderts beteiligt sein. Mit der Gründung des "Forschungsinstituts für Kompetenz in AutoMobilität" (IKAM) fließen 32,5 Millionen Euro über die nächsten Jahre in die Entwicklung zukunftsfähiger Automobiltechnolgien.
Am Freitag, dem 2. Oktober 2009, übergab Landeswirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff dem Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Prof. Dr. Klaus Erich Pollmann dafür den Zuwendungsbescheid. 10 Millionen Euro stammen dabei aus Mitteln des Konjunkturpakets II, 22,5 Millionen Euro aus Landeshaushaltsmitteln.

Das neu gegründete Forschungsinstitut IKAM gehöre zu den so genannten "Leuchtturmprojekten" der Bundesregierung, das Trends in Sachen Mobilität aufnimmt, aber auch selbst setzt, so der Minister bei der Gründungsveranstaltung. Eine vergleichbare Forschungseinrichtung suche man bundesweit vergebens, so Haseloff weiter.

"Wir werden in Zukunft das Auto neu erfinden müssen, vor allem im Antriebsbereich", formulierte Prof. Dr. Helmut Tschöke, Sprecher des Forschungsschwerpunkts Automotive der OVGU, die Aufgabe der nächsten Jahrzehnte. "Über die nächsten 30 Jahre wird die Entwicklung vom Erdöl-basierten Antrieb über einen Kraftstoffmix hin zum Elektroauto führen." Die wesentlichen Veränderungen werde es im Antriebsstrang geben, so Tschöke weiter. "Neben den konventionellen - aber weiterentwickelten - Verbrennungsmotoren werden die Hybridantriebe und später die reinen Elektroantriebe für den innerstädtischen Verkehr, ergänzt durch Range-Extender für den Überlandverkehr, die individuelle Mobilität sicherstellen. Durch einen hochmodernen so genannten Antriebsstrangprüfstand können wir künftig das Energiemanagement all dieser Antriebskonfigurationen sowohl wissenschaftlich erforschen als auch praxisnah entwickeln."

Angesiedelt an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und dem Innovations- und Gründerzentrum IGZ Magdeburg/Barleben werden Ingenieure und Wissenschaftler der Universität Magdeburg künftig alternative Antriebssysteme für Hybrid- und Elektrofahrzeuge, neuartige Werkstoffe und Materialien für den Leichtbau entwickeln. In enger Zusammenarbeit mit den 250 Zulieferbetrieben der Automobilindustrie in Sachsen-Anhalt werden so die Anforderungen aus der Wirtschaft mit den Möglichkeiten universitärer Grundlagenforschung effektiv verzahnt.

"Die Gründung von IKAM ist eines der größten Investitionsprojekte in Technologie in Sachsen-Anhalt", so der Rektor der Universität Magdeburg Professor Klaus Erich Pollmann. "Der interdisziplinäre Forschungsschwerpunkt Automotive der OVGU und damit das gesamte ingenieurwissenschaftliche Profil der OVGU werden durch IKAM für die nächsten 20 Jahre gestärkt."

IKAM wird als eigenständige GmbH Mitte 2010 seine Arbeit aufnehmen. Gemeinsam mit der Universität wird die Industrie- und Handelskammer (IHK) Magdeburg als Gesellschafter fungieren.

Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Helmut Tschöke, Institut für Mobile Systeme der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.: 0391 67-18712, E-Mail: helmut.tschoeke@ovgu.de

Katharina Vorwerk
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Abteilung Publikationen und Öffentlichkeitsarbeit Postfach 4120, 39016 Magdeburg

  PERSONALIA: Berufung Dr. Jörg Bagdahn an Hochschule Anhalt (FH)

von Jasmine Ait-Djoudi (30.09.2009)

Dr. Jörg Bagdahn wird zum 1. Oktober 2009 als Professor für das Gebiet »Werkstoffe der Photovoltaik« im Fachbereich Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschafts-ingenieurwesen an die Hochschule Anhalt (FH) in Köthen berufen. Bagdahn wird die Stelle in Personalunion mit der Leitung des Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik wahrnehmen.

Der 38jährige Ingenieur promovierte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg über das atomare Bonden von einkristallinen Siliziumwafern und forschte nachfolgend an der Johns Hopkins University in Baltimore zu Themen der Langzeitzuverlässigkeit von polykristallinen Siliziumschichten. Nach Leitungsaufgaben im Fraunhofer IWM übernahm er 2008 die Leitung des Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP in Halle. Das Fraunhofer CSP ist eine gemeinsame Einrichtung der Fraunhofer-Institute für Werkstoffmechanik IWM und Solare Energiesysteme ISE.

Mit seiner neuen Tätigkeit an der Hochschule Anhalt (FH) verbindet er den Wunsch, Forschung und Lehre ideal kombinieren zu können. Die bereits bestehende Kooperation zwischen der Hochschule Anhalt (FH) und der Fraunhofer-Gesellschaft wird so weiter gefestigt und bietet zukünftigem Ingenieurnachwuchs interessante Möglichkeiten praxisnaher Ausbildung. Die bisherige Zusammenarbeit trägt bereits Früchte: Der im Wintersemester 2008/2009 an der Hochschule Anhalt (FH) gestartete duale Studiengang Solartechnik zeichnet sich durch die Verknüpfung der theoretischen Grundlagen an der Hochschule und deren praktischer Anwendung im Fraunhofer CSP aus.

Mit der Berufung Bagdahns wird zwischen der Hochschule Anhalt (FH) und der Fraunhofer-Gesellschaft eine noch engere wissenschaftliche Verbindung geschaffen. »Es ist eine optimale Kombination - für uns wie für die Studenten -anwendungsorientierte Lehre mit ebensolcher Forschung durch eine gemeinsame Berufung zu verbinden«, begrüßt Professor Ralf B. Wehrspohn, Leiter des Fraunhofer IWM die Professur Bagdahns. Professor Dieter Orzessek, Präsident der Hochschule Anhalt (FH) ergänzt: »Wir freuen uns über den unmittelbaren Wissenstransfer aktueller Forschungsergebnisse direkt in die Lehre «.

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  Neu entwickeltes, knallgrünes Elektrotestfahrzeug ist im ganzen Landkreis Harz unterwegs

von Andreas Schneider (20.09.2009)

Der elektrische Fuhrpark des Forschungsprojektes Harz.ErneuerbareEnergien-mobility (Harz.EE-mobility) wurde kürzlich um einen neuen Testwagen erweitert. Dipl.-Ing. Ute Urban vom Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz (FH) fährt nun mit dem knallgrünen, in der Schweiz umgebauten Twingo durch den Landkreis Harz. Vielleicht haben Sie ihn auch schon gesehen? Auf diese Weise sollen erste praktische Erfahrungen mit rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen im ländlichen Raum gesammelt werden. Das Fahrzeug ist mit einem Hochtemperatur-Akkumulator ausgestattet und gewinnt sogar Bremsenergie zurück, so dass ein energieeffizientes Fahren möglich ist. Die Aufladung kann an einer herkömmlichen Steckdose erfolgen. Auch eine 70 km lange Testfahrt bis nach Schierke wurde bereits erfolgreich absolviert.

Ziel des innovativen Projektes Harz.EE-mobility ist es, zu erforschen, wie sich regionale Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen mit den Bedürfnissen der Benutzer von Elektrofahrzeugen in Einklang bringen lassen. Zudem sollen Elektroautos, beispielsweise von Lieferdiensten oder Carsharing-Modellen, ins Harzer Stromnetz eingebunden werden. Die Arbeitsgruppe Regionales Innovationszentrum für nachhaltiges Wirtschaften (REGIONA) der Hochschule Harz bearbeitet in dem Projekt außerdem die Bewertung der Auswirkungen durch geeignete Nachhaltigkeitsindikatoren; d.h., die ökologischen Effekte im Sinne von CO2-Emissionen, die ökonomischen Auswirkungen, insbesondere auf die regionale Wertschöpfung und die sozialen Aspekte zur Sicherstellung der Mobilität bei Verknappung von fossilen Ressourcen.

Hinter Harz.EE-mobility steht ein Konsortium, das sich aus Hochschulen, Forschungsinstituten und Unternehmen zusammensetzt. Dazu gehören die Otto-von-Guericke-Universität-Magdeburg als Projektkoordinator und regionale Partner wie die Hochschule Harz, die regionalen Stadtwerke, die Regenerativ Kraftwerke Harz und Krebs & Aulich aus Derenburg. Des Weiteren sind das Institut für Solare Energieversorgungstechnik (IWES) Kassel, die Deutsche Bahn, das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF Magdeburg, die Vodafone AG, die Siemens AG, die E.ON Avacon AG sowie die in.power GmbH in Mainz beteiligt. Insgesamt wird das Projekt mit einem Volumen von sieben Millionen Euro bis 2011 vom Bundesumweltministerium gefördert.

  MATERNA und Hochschule Harz (FH) befragen erneut Kommunen zur EG-Dienstleistungsrichtlinie

von Andreas Schneider (14.09.2009)

Der Dortmunder IT-Dienstleister MATERNA GmbH und die Hochschule Harz (FH) in Halberstadt setzen kurz vor Inkrafttreten der Umsetzungsfrist der EG-Dienstleistungsrichtlinie (EG DL-RL) zum 28. Dezember 2009 ihre im letzten Jahr begonnene empirische Studienreihe zum Umsetzungsstand der EG DL-RL fort. Die Studie soll zeigen, welche Fortschritte die Kommunen bei der informationstechnologischen Umsetzung der Dienstleistungsrichtlinie gemacht haben. Es wird hinterfragt, welche Prozesse und Strukturen in welcher Integrationstiefe bis zum Ende dieses Jahres in den Kommunen verfügbar sein werden, um so Dienstleistungsanträge einheitlich zu bearbeiten. Zur gemeinsamen Befragung der Hochschule Harz und von MATERNA sind alle Kommunen mit mehr als 10.000 Einwohnern eingeladen, sich in der Zeit vom 5. Oktober bis 2. November 2009 unter www.eu-dlr-studie.de zu beteiligen.

Mit der diesjährigen Studie zur EG-Dienstleistungsrichtlinie vertiefen beide Partner ihre im letzten Jahr begonnene Zusammenarbeit. Das Ziel ist der Austausch von verwaltungswissenschaftlichem und technologischem Know-how. Die Experten der Hochschule Harz beraten MATERNA beispielsweise bei der Entwicklung von E-Government-Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung. Im Fokus der Kooperation steht die EG-Dienstleistungsrichtlinie. MATERNA berät die Länder Sachsen und Rheinland-Pfalz bei der Umsetzung der Dienstleistungsrichtlinie und unterstützt weitere Behörden bei der Planung und Umsetzung von Online-Angeboten auf dem Weg zu einem One-Stop-Government. Der Austausch mit der Hochschule bietet einen hohen Mehrwert und fördert die Entwicklung von Lösungen, die sowohl praxisorientiert sind als auch verwaltungswissenschaftlichen Anforderungen entsprechen.

  Forschungsportal Sachsen-Anhalt gehört zu den 2 deutschen Finalisten im eGovernment-Wettbewerb der EU

Forschungsportal-News (26.08.2009)

Am 19. November will die EU in Malmö die Sieger ihres eGovernment-Wettbewerbs (1) küren. Unter den 52 Finalisten (2) und 55 "Best Practice"-Kandidaten finden sich 12 spanische und 11 niederländische Projekte. Aus Deutschland haben es zwei Projekte auf die Kandidatenlisten geschafft, darunter ein Forschungsportal (3) der Magdeburger Universität und der Bürgerhaushalt (4) der Stadt Köln mit einem Umfang von 8 Millionen Euro.
Dieses Projekt gehört als einziges deutsches zu den 18 Finalisten im Bereich "eGovernment und Bürger". Aus Spanien sind dort vier Anwendungen vertreten, unter anderem die Website der Regionalregierung von Katalonien(5). Insgesamt hatten sich 259 eGovernment-Anwendungen um eine Auszeichnung beworben(6) (PDF).


URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/ix/news/meldung/144211

Links in diesem Artikel:
(1) http://www.epractice.eu/awards
(2) http://www.epractice.eu/en/awardsfinalists2009
(3) http://www.forschung-sachsen-anhalt.de/
(4) https://buergerhaushalt.stadt-koeln.de/
(5) http://www.gencat.cat/
(6) http://www.epractice.eu/files/download/mediakit/awards09-PR7.pdf
(7) mailto:ck@ix.heise.de

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  Fachbereich Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz (FH) auf der KOMCOM Ost in Leipzig

von Andreas Schneider (19.08.2009)

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Hochschule Harz (FH) erneut auf der Fachmesse KOMCOM Ost in Leipzig vertreten

Ausbildung, Forschung, Consulting, Weiterbildung und Wissenstransfer: Diese Angebote wird der Fachbereich Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz (FH) vom 15. bis 16. September 2009 auf der KOMCOM Ost in Leipzig präsentieren. Die KOMCOM ist die führende Fachmesse für den öffentlichen Sektor und bietet nicht nur einen umfassenden Marktüberblick, sondern dient auch als Treffpunkt für die Kommunen.

Das bewährte Konzept eines Gemeinschaftsstandes mit der Firma IAC mbH, einem Anbieter von Geoinformationssystemen und langjähriger Kooperationspartner des Fachbereichs Verwaltungswissenschaften, wird auch in diesem Jahr wieder umgesetzt. Am Stand F01 können sich interessierte Besucher dann über die aktuellen Studienangebote, Kooperationsmöglichkeiten und Forschungsprojekte informieren.
Besonderes Interesse dürfte auch diesmal wieder das Forschungsprojekt Digitales Wirtschaftsförderungsmanagement (DiWiMa) finden. Die im Rahmen des Projektes und in Kooperation mit der Materna GmbH durchgeführte Untersuchung zum Stand der Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie in deutschen Verwaltungen geht ab Oktober 2009 in die zweite Runde. Kommunalvertretern wird auf der Messe die Möglichkeit gegeben, sich über die Teilnahmemöglichkeiten an der Untersuchung zu informieren.

Durch die EU-Dienstleistungsrichtlinie wird den Behörden in Zukunft vorgeschrieben, wie lange die Bearbeitung von Anträgen durch Unternehmen maximal dauern darf. Ebenso wird den Unternehmen künftig die Option eines einheitlichen Ansprechpartners gegeben, sodass Unternehmer nicht von Amt zu Amt laufen müssen, sondern alles aus einer Hand erledigt bekommen, und das auf Wunsch auch komplett elektronisch. Angesichts der derzeitigen Wirtschaftskrise wird diese Form des Bürokratieabbaus die Unternehmen maßgeblich entlasten, so André Göbel vom Forschungsprojekt DiWiMa. Ob die Länder und Kommunen ihre Hausaufgaben zur Umsetzung gemacht haben, wollen die Forscher der Hochschule Harz unter der Leitung von Dekan Prof. Dr. Jürgen Stember nun erneut hinterfragen.

  Bessere Erfassung des Verkehrsgeschehens im Kröllwitz-Korridor

von Sonja Kwiatkowski (07.08.2009)

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Im Verkehrsforschungsprojekt MOSAIQUE in der Region Halle/Leipzig werden unter anderem auch Maßnahmen zur Verkehrsbeeinflussung und zur Stauvermeidung im sogenannten Kröllwitz-Korridor untersucht. Hierfür benötigen die Akteure des Verkehrsmanagements ebenso wie die verkehrstechnischen Anlagen stets hochaktuelle Verkehrsdaten. Bereits im November 2007 wurden am Hansering, in der Burgstraße und am Gimritzer Damm drei dieser Detektoren installiert, die auch als mobile Strategiedetektoren bezeichnet werden. Nach seinem erfolgreichen Einsatz in der Burgstraße wurde einer der im Institut für Automation und Kommunikation (ifak) in Magdeburg entwickelten strategischen Detektoren am neuen Standort in der Kröllwitzer Straße in Betrieb genommen.

Die Detektoren erfassen und übertragen kontinuierlich die Anzahl und Geschwindigkeit der vorbeifahrenden Fahrzeuge. Die Messdaten des Detektors in der Kröllwitzer Straße liefern wertvolle Informationen über die Wirksamkeit der ergriffenen Maßnahmen und Strategien zur Verbesserung des Verkehrsflusses und zur Vermeidung von Staus im Kröllwitz-Korridor. Die schnelle und unkomplizierte Ergänzung dieser Maßnahmen wurde durch die ausgezeichnete und im Projekt bereits über mehrere Jahre bewährte Zusammenarbeit der Stadt Halle/Team Verkehrstechnik, der HAVAG und des Forschungsinstituts ifak möglich.

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  Hochschule Harz wird zur Flugschule Harz

von Andreas Schneider (23.07.2009)

Ein kurzes Piepen der Elektronik verrät es: Die Maschine ist bereit; die vier Rotoren beginnen sich zu drehen. Einen Wimpernschlag später erhebt sich der Quadrokopter in die Luft. Quadrokopter sind die neuen Hardware-Plattformen im Labor Mobile Systeme der Hochschule Harz (FH). Das Team um Prof. Dr. Frieder Stolzenburg, Leiter des Labors am Fachbereich Automatisierung und Informatik in Wernigerode, arbeitet seit Kurzem mit den etwa 40 x 40 cm großen Hubschrauber-Modellen. Anders als herkömmliche Helikopter besitzen die Quadrokopter vier Rotoren, jeder an einem Ende des kreuzförmigen Gerüsts, von einem kräftigen Elektromotor angetrieben. Zwar ist die Konstruktion noch unfertig, aber die großen Ziele sind bereits gesetzt: Derzeit wird der Quadrokopter noch vom Menschen ferngesteuert. In naher Zukunft jedoch wird sich die Maschine selbstständig in der Luft bewegen; sie fliegt dann autonom.

Im Forschungsgebiet Mobile Roboter wird intensiv daran gearbeitet, solchen autonomen Systemen vielfältige Aufgaben zu geben. Beispielsweise können autonome Fluggeräte Rettungskräften Bilder aus der Vogelperspektive liefern und so eine Übersicht über das Einsatzgebiet schaffen, so Stolzenburg. Denkbar sei auch, dass ein Quadrokopter per Hand gesteuert würde und andere Flugroboter darauf reagieren könnten, etwa mit einem Formationsflug oder aber mit spezieller Positionierung zur möglichst vollständigen Abdeckung eines Gebiets. Weitere Ideen werden derzeit im Labor entwickelt. Dabei helfen den Mitarbeitern, darunter auch zwei internationale Studenten, Dashdava Amarsanaa (Mongolei) und Sarabjot Singh (Indien), die gerade ihr Sommerpraktikum an der Hochschule Harz abschließen, die großen Erfahrungen aus dem jahrelangen Engagement im Roboterfußball.

Darin konnte das Laborteam Harzer Rollers mit ihren Aibo-Roboterhunden bei den offenen deutschen Roboterfußball-Meisterschaften RoboCup im vergangenen Jahr den dritten Platz erreichen. Zu einem solchen Fußballspiel treten Mannschaften, bestehend aus je fünf Robotern, gegeneinander an und müssen sich vollkommen autonom auf dem Spielfeld zurechtfinden. Dies setzt auch ein gutes Maß an Kooperation voraus und dient daher der Forschung als ideales Szenario für die Simulation und Modellierung von Mehr-Roboter-Systemen. Wenngleich das jetzige Ziel der Harzer Forscher nicht der Mond ist, sollen diese Techniken nun an der Hochschule Harz mit den neuen Flugrobotern in der Luft weiterentwickelt werden.
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Foto (v.l.n.r.): Das Quadrokopter-Team im Labor Mobile Systeme an der Hochschule Harz: Patrick Elze, Falk Schmidsberger, Dashdavaa Amarsanaa, Prof. Dr. Frieder Stolzenburg, Sarabjot Singh, Georg Richter und Florian Ruh

  Hochschule Harz und VDI informierten über Industrieroboter im Fertigungsprozess

von Andreas Schneider (15.07.2009)

Im Kolloquium Industrieroboter im Fertigungsprozess präsentierten das Kompetenzzentrum für Informations- und Kommunikationstechnologien, Tourismus und Dienstleistungen der Hochschule Harz (FH) und der Verein Deutscher Ingenieure (VDI), Magdeburger Bezirksverein, Bezirksgruppe Harz, Anfang Juli gemeinsam den interessierten Zuhörern die aktuellen Entwicklungen, neue Trends und zukünftige Technik aus dem Bereich der Industrierobotik.

Unter der Moderation des VDI-Obmanns Dr. Andreas Kleine sowie Prof. Dr. Frieder Stolzenburg, Prorektor für Forschung und Wissenstransfer, hat Prof. Dr. René Simon vom Fachbereich Automatisierung und Informatik einen eindrucksvollen Vortrag über den aktuellen Stand der Industrierobotertechnik gehalten. Prof. Simon, der auch Forschungsprojektleiter im Kompetenzzentrum der Hochschule Harz ist, hat all seine Erfahrungen aus der kontinuierlichen Betreuung von Entwicklungs- und Forschungsprojekten für verschiedene Industrieunternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen mit einbringen können. Den Auftakt seines Vortrages läutete Prof. Simon mit mechanischen Automaten wie z. B. Spieluhren als Vorläufer heutiger Roboter ein und setzte mit aktuellen Roboteranwendungen der Industrie, Medizin und Freizeit fort. Danach wurden technische Grundlagen moderner Industrieroboter, insbesondere die Vielfalt verschiedener Kinematiken (SCARA, Knickarm, Parallelkinematiken) dargestellt. Im Bereich zukünftiger Entwicklungen standen insbesondere Traglaststeigerungen, parametrisches Programmieren und intelligente Sicherheitslösungen im Mittelpunkt.

Im Anschluss an den Vortrag fand eine Laborbesichtigung statt, in deren Verlauf auch einige Industrieroboter der aktuellsten Generation in Aktion bestaunt werden konnten. Im Labor entwickelte sich zur Freude der beiden Veranstalter und des Vortragenden eine rege Diskussion zum Thema. Wer sich für die Laborausstattung der Hochschule Harz interessiert, findet im Internet die richtigen Informationen: www.hs-harz.de/labore.html.

Die gemeinsame Vortragsreihe von VDI und Kompetenzzentrum stellt die Verbindung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft her, zeigt themengebunden aktuelle Entwicklungen, Trends und Forschungsergebnisse auf und wird auch zukünftig fortgesetzt.

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  Interdisziplinäres Telemedizinprojekt "TASC" startet in die zweite Runde

von Prof. Dr. Matthias Raith (14.07.2009)

Um Schlaganfälle künftig über große Distanzen hinweg telemedizinisch zu diagnostizieren und die Behandlung zu unterstützen, arbeiten Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität ab Juni fachübergreifend an tragfähigen Geschäftsmodellen und hochmoderner Telemedizintechnik im Rahmen des Projekts TASC Telemedical Acute Stroke Care. Erste Effekte der Forschungsaktivitäten werden schon bald in Sachsen-Anhalt spürbar sein. Insgesamt fünf Kliniken des Landes werden telemedizinisch an das Universitätsklinikum Magdeburg angebunden und die Versorgung von Schlaganfallpatienten somit schon bald vor allem in ländlichen Gebieten deutlich verbessert werden.

Das Vorhaben wird gemeinsam von dem Lehrstuhl Medizinische Telematik und Medizintechnik (Prof. Dr. Georg Rose), der Klinik für Neurologie (Prof. Dr. Hans-Jochen Heinze und PD Dr. Michael Görtler) und dem Institut für Neuroradiologie (Prof. Dr. Martin Skalej) unter der Leitung von Prof. Dr. Matthias Raith vom Interaktionszentrum Entrepreneurship realisiert. Gefördert wird die TASC-Force über die nächsten zwei Jahre mit 1,47 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des neuen Programms "Forschung für den Markt im Team", kurz ForMaT.

In 2008 wurden für die nun beginnenden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in einer sechsmonatigen Screeningphase die Grundsteine gelegt. Die Forscher fanden heraus, dass der Fokus der im Markt etablierten Netzwerke auf der Verbesserung der Versorgungsqualität liegt, aber die Wirtschaftlichkeit der Netzwerke und die Effizienz der eingesetzten Telemedizintechnik vernachlässigt wurde.

Die TASC-Mitarbeiter - zwei Neurologen, vier Ingenieure und vier Wirtschaftswissenschaftler - verfolgen deshalb seit dem 1. Juni 2009 die Entwicklung einer skalierbaren und kosteneffektiven Telemedizin-Infrastrukturlösung und adressieren dabei Forschungsaspekte der Technologie- und Geschäftsmodellentwicklung sowie der Gesundheitsversorgung. Erster Schritt für die Forscher wird der Aufbau eines telemedizinischen Freifeld-Labors sein. Bereits Ende letzten Jahres wurden die Kliniken Halberstadt und Stendal durch den Lehrstuhl von Prof. Rose mit diagnosetauglicher Videokonferenztechnik ausgestattet und darüber mit dem Universitätsklinikum Magdeburg verbunden. Über 30 Patienten konnten seitdem schon telemedizinisch versorgt werden. Nun werden drei weitere Kliniken an dieses Netzwerk angeschlossen, um den Forschern eine realistische Testumgebung für ihre Entwicklungen zu schaffen.

Weltweit steht der Schlaganfall auf Platz zwei der Rangliste der Todesursachen und ist Hauptursache für Behinderungen in den westlichen Industrieländern. Allein in Deutschland gibt es ca. 160.000 Neuerkrankungen jährlich. Eine effektive Akuttherapie darf nur in einem sehr engen Zeitfenster von drei Stunden nach Krankheitsbeginn und nur bei einer bestimmten Art des Schlaganfalls angewandt werden. In diesen drei Stunden muss der Schlaganfall als solcher erkannt werden, die Rettung und der Transport zur richtigen Klinik erfolgen, eine Vielzahl von Entscheidungen getroffen sowie Anamnesen gestellt und Untersuchungsbefunde erhoben werden. Dieser Zeitrahmen lässt keinen Platz für Verzögerungen oder Fehlentscheidungen zu. In Regionen ohne Schlaganfallspezialisten in Sachsen-Anhalt ist die Einhaltung des drei Stunden Zeitfensters derzeitig fast unmöglich. Durch den Einsatz der Telemedizin kann diese Situation effektiv verbessert werden.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Matthias Raith, Interaktionszentrum Entrepreneurship, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.: 0391 67-18436, Internet: http://tasc.telestroke.net
E-Mail: raith@ovgu.de

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  Solarstrom versorgt an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Elektrofahrzeug mit Energie

von Prof. Dr.-Ing. habil. Zbigniew Antoni Styczynski (08.07.2009)

Eine in Eigenentwicklung der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg entstandene Stromtankstelle bietet erstmals die Möglichkeit, die Batterien von Elektrofahrzeugen öffentlich mit regenerativem Strom zu versorgen. Die elektrische Energie wird hierbei von der hauseigenen Photovoltaikanlage bereitgestellt.

Die feierliche Einweihung der Stromtankstelle, die gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF Magdeburg konzipiert wurde, findet am 09. Juli 2009 um 13:00 Uhr statt, zu der wir sie recht herzlich einladen.

Was: feierliche Einweihung der Stromtankstelle an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Wann: Donnerstag, 09. Juli 2009, um 13:00 Uhr
Wo: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2, "Siemens-Gebäude" (Gebäude 09)

Nähere Informationen
Prof. Dr.-Ing. habil. Z. Styczynski/Dipl.-Ing. Maik Heuer; Lehrstuhl für Elektrische Netze und Alternative Elektroenergiequellen (LENA); Tel.: 0391 67 18866; E-Mail: sty@ovgu.de

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  Otto-Hahn-Medaille für Dr.-Ing. Richard Hanke-Rauschenbach

von Gabriele Krätzer (22.06.2009)

Preis der Max-Planck-Gesellschaft für Magdeburger Wissenschaftler
Im Rahmen der Jahresversammlung der Max-Planck-Gesellschaft in Mainz wurde Richard Hanke-Rauschenbach, Wissenschaftler am Max-Planck-Institut Magdeburg, am 17. Juni 2009 die Otto-Hahn-Medaille für den wissenschaftlichen Nachwuchs der Max-Planck-Gesellschaft verliehen. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 5.000 EUR verbunden.

Richard Hanke-Rauschenbach wird damit für seine Arbeiten zur strukturierten Modellierung und nichtlinearen Analyse des systemischen Verhaltens von Wasserstoffbrennstoffzellen (PEMFC) ausgezeichnet.
Mit diesem Thema hatte er 2007 an der Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut Magdeburg promoviert.

Herr Dr.-Ing. Richard Hanke-Rauschenbach hat mit seinen wegweisenden Forschungsarbeiten wesentlich dazu beigetragen, das nichtlineare Verhalten der Wasserstoffbrennstoffzelle im Selbstbefeuchtungsmodus aufzuklären., so Prof. Dr.-Ing. Kai Sundmacher, Betreuer der Promotionsarbeit, in seinem Empfehlungsschreiben an die Max-Planck-Gesellschaft (MPG).

Über Dr.-Ing. Richard Hanke-Rauschenbach
Richard Hanke-Rauschenbach wurde 1978 in Leipzig geboren. Von 1997 bis 2001 studierte er Energietechnik an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (FH). Nach seinem Abschluss als Diplomingenieur für Energietechnik ist er seit 2001 am Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme Magdeburg in der Fachgruppe Physikalisch-Chemische Prozesstechnik (Leitung Prof. Sundmacher) tätig. 2007 schloss er seine Promotion auf dem Gebiet der Verfahrenstechnik ab.
Derzeit befasst er sich mit der Untersuchung, Gestaltung und Führung von elektrochemischen Wandlersystemen in der Energieerzeugung.
Richard Hanke Rauschenbach ist gewähltes Mitglied der Chemisch-Physikalisch-Technischen Sektion des Wissenschaftlichen Rates der Max-Planck-Gesellschaft.

Über die Otto-Hahn-Medaille
Die Otto-Hahn-Medaille wird seit 1978 einmal im Jahr von der Max-Planck-Gesellschaft an hervorragend qualifizierte junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben. Damit werden herausragende Leistungen aus ihrer ersten Schaffensperiode gewürdigt und sie ermutigt, ihre Karriere in der wissenschaftlichen Forschung fortzusetzen.
Die Institutsleitungen der Max-Planck-Institute sind von der Max-Planck-Gesellschaft aufgefordert, jährlich einen besonders befähigten Nachwuchswissenschaftler vorzuschlagen. Die dem Vorschlag zugrunde liegende Arbeit muss vor Vollendung des 30. Lebensjahres abgeschlossen sein. Die Otto-Hahn-Medaille wird jährlich an höchstens 40 Nachwuchswissenschaftler verliehen und ist mit einem Preisgeld von 5.000 EUR verbunden. Insgesamt 4.629 junge Nachwuchswissenschaftler und Wissenschaftlerinnen wurden im Jahr 2008 durch die Max-Planck-Gesellschaft gefördert.

Gabriele Krätzer M.A.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme
Sandtorstraße 1
D-39106 Magdeburg
Tel: +49-391-6110-144
Fax: +49-391-6110-518

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  Claim aus 13 regionalen Fördergebieten erfolgreich beim Landesbreitbandzentrum Sachsen-Anhalt vorgeschlagen

von Andreas Schneider (21.06.2009)

Im Rahmen der Umstrukturierung der Fördergrundsätze für die Breitbandvernetzung des Landes Sachsen-Anhalt ist es nun möglich, Fördergebiete in Form mehrerer Gemeinden zusammenzufassen und so genannte Claims zu bilden. Dies nimmt das Breitbandzentrum Harz zum Anlass, um eine zusammengefasste Ausschreibung von 13 Fördergebieten im Landkreis Harz vorzuschlagen. Diese sind bereits mit dem Landesbreitbandzentrum Sachsen-Anhalt abgestimmt.

Einerseits kann damit die Kleinteiligkeit von Anträgen aus Gemeinden mit geringer Einwohnerzahl verhindert werden, da die Telekom-Anbieter erst ab einer gewissen Untergrenze einen wirtschaftlichen Erfolg ihrer Investitionen erwarten können, betonte Prof. Dr. Ulrich Fischer-Hirchert, Experte für Kommunikationstechnik an der Hochschule Harz. Andererseits beugt es mit vorgegebenen Fördergebieten einem Rosinenpicken der besten Investitionsbereiche vor.

Die Gemeinden können sich im Internet unter www.breitbandregion-harz.de weiter zum Thema informieren oder bei beabsichtigten Förderverfahren zum Ausbau ihrer Breitbandanbindung direkt an den Breitbandmanager der Hochschule Harz, Dipl.-Ing. Hans-Martin Schulze (E-Mail: hschulze@hs-harz.de, Tel.: 03943/659-371), wenden.

  Forschungsexpedition: Pass-Station Fraunhofer IWM

von Jasmine Ait-Djoudi (19.06.2009)

Das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM beteiligt sich an der Initiative Forschungsexpedition Deutschland und ist Pass-Station für alle jungen Forscher. Im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften am 3. Juli 2009 in Halle stellen sich die Fraunhofer-Wissenschaftler den Fragen rund um die Sonnenergie. Mit dem Expeditions-Pass können Jugendliche Stempel sammeln, ihre Forschungsreise dokumentieren und sich am bundesweiten Gewinnspiel beteiligen.

Im Mittelpunkt der Langen Nacht der Wissenschaften steht die Photovoltaik: Sie nutzt die Strahlungsenergie der Sonne und wandelt sie direkt in Elektrizität um. Doch wie funktioniert das? Wie entsteht in einer Solarzelle aus Sonnenlicht Strom? Warum ist die Solarzelle blau? Diesen und anderen Fragen können Besucher auf den Grund gehen. Mit spannenden Vorträgen und anschaulichen Versuchen wird die gesamte Wertschöpfungskette - vom Silizium bis zum Modul vorgestellt.

Mehr Informationen zu Forschungspass und Teilnahmemöglichkeiten bei Jacqueline Ackermann,
Tel.: 0345 5589-214 oder presse@iwmh.fraunhofer.de.

Wissenschaftsjahr 2009
Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Wissenschaft im Dialog gGmbH. www.forschungsexpedition.de.

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  Kinder und Eltern als Kunden sehen - Städtische Kitas und Horte in Oschersleben gehen neue Wege

von Andreas Schneider (30.05.2009)

Um konkurrenzfähig zu sein, brauchen Kindereinrichtungen eine gute Betreuung und interessante Bildungsprogramme. Doch wie sieht es mit gutem Service aus? Das fragten sich jetzt die städtischen Kitas und Horte der Verwaltungsgemeinschaft Oschersleben. In einem zweitägigen Seminar (16./17. Mai) prüften die Leiterinnen der Einrichtungen gemeinsam mit Dozenten der Hochschule Harz, wie kundenfreundlich ihr Angebot eigentlich ist und was sie noch mehr für ihre Kunden tun können. Das Seminar fand im Rahmen der Initiative ServiceQualität statt, die in Sachsen-Anhalt von der Hochschule Harz und vom Tourismusverband Sachsen-Anhalt durchgeführt wird.

Dabei stellte sich zunächst heraus, dass die städtischen Kitas und Horte Oschersleben schon weitaus serviceorientierter sind als so manch anderer Dienstleister: Wir bemühen uns in vielen Fällen um individuelle Lösungen, sei es bei der Vermittlung der Kinder oder zum Beispiel beim Betreuungsgeld: In Oschersleben können die Eltern das Betreuungsgeld abbuchen lassen. Bei Elternhäusern mit finanziellen Engpässen bieten wir abweichende Zahlungstermine bzw. die Bezahlung in bar an, sagte Regina Lösche von der Stadt Oschersleben. Um ihren Service weiter zu entwickeln und zu verbessern, entschlossen sich die Oscherslebener Verwaltung und die Kindereinrichtungen, an dem Seminar- und Zertifizierungssystem ServiceQualität teilzunehmen. Kern des Qualitätsmanagements ist es, alltägliche Abläufe konsequent aus Kundensicht zu betrachten, um aus dieser Perspektive Lücken im Service oder auch Potenziale für hochwertigeren Service zu entdecken.

Erstmal in die Bedürfnisse von Eltern und Kindern hineinversetzt, lagen neue Service-Ideen auch für die Leiterinnen der Kitas und Horte Oschersleben auf der Hand: Wir könnten in unserer Einrichtung noch mehr für die Großeltern tun, ohne die viele Eltern gar nicht auskommen würden. Statt eine Muttertagsfeier zu machen, haben wir zum Beispiel mal nur die Omas eingeladen. So etwas könnte man auch für die Opas arrangieren, sagte Gabriele Preßler vom Hort an der Diesterweg-Grundschule. Wenn es heiß ist, könnten wir für die Kinder zusätzlich Getränke bereitstellen und sie dürften ausnahmsweise barfuß im Sand spielen, überlegte sich Ingrid Dedecke von der Kindertagesstätte Bodespatzen mit Blick auf den bevorstehenden Sommer.

Ob die Kitas und Horte Oschersleben auch den Schritt zur Zertifizierung gehen, wird sich in den kommenden Wochen entscheiden. Wir wollen natürlich nach außen zeigen, dass wir gut sind und dafür wäre das Q-Siegel ideal, sagt Regina Lösche von der Stadt Oschersleben.

Das Service-Q wird an Dienstleistungsunternehmen verliehen, die ihre Mitarbeiter zum Thema Servicequalität weiterbilden, in ihrem Haus ein Qualitätsmanagement einführen und sich regelmäßig von unabhängigen Prüfern kontrollieren lassen. Kunden finden das Siegel inzwischen in 15 Bundesländern in mehr als 1.400 Unternehmen. Dazu zählen Hotels, Restaurants, Museen, Touristinformationen und Freizeiteinrichtungen sowie auch Bibliotheken, Banken und Verwaltungen. Sachsen-Anhalt ist eines der ersten Bundesländer, in dem auch Kindertagesstätten und Horte an den Schulungen teilnehmen.


Hintergrund:
ServiceQualität wird in Sachsen-Anhalt gemeinsam von der Hochschule Harz und vom Tourismusverband Sachsen-Anhalt e.V. durchgeführt. Partner sind der DEHOGA Sachsen-Anhalt, IHK Magdeburg und IHK Halle-Dessau sowie die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt GmbH. Das Projekt wird im Rahmen des Operationellen Programms aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.
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Am 16. und 17. Mai ließen sich 16 Leiterinnen der Kitas und Horte Oschersleben sowie Mitarbeiter der Stadt zum Qualitäts-Coach ausbilden.


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  Dualer Studiengang Solartechnik: Fraunhofer CSP sucht Auszubildende

von Jasmine Ait-Djoudi (29.05.2009)

Sonnige Aussichten: Das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik bietet für das kommende Wintersemester noch Studienplätze im dualen Studiengang Solartechnik an. Der Studiengang dauert 6 Semester und wird mit dem Bachelor of Engineering abgeschlossen.

Um den Nachwuchs an Spezialisten für die Solarbranche in der Region zu sichern, bieten die Hochschule Anhalt (FH), das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP, die Q-Cells SE und die Sovello AG den dualen Studiengang Solartechnik an. Das Studium am Hochschulstandort Köthen besteht aus Pflicht- und Wahlpflichtmodulen und ermöglicht eine Spezialisierung in den Studienrichtungen Anlagentechnik und Technologie. Ein besonderes Merkmal ist die Verknüpfung von fachtheoretischen Grundlagen an der Hochschule Anhalt (FH) und deren praktischer Anwendung beim Fraunhofer CSP: Vermittelt werden die mathematischen und natur¬wissenschaftlichen Grundlagen der Photovoltaik ebenso wie alle Aspekte der Fertigung vom Silizium über Wafer und Zelle bis zum Solarmodul und der Anwendung der Solartechnik.

Das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP in Halle ist ein Kristallisations- und Materialanalysezentrum, in dem Forschung und Entwicklung zu Silizium-Material durchgeführt wird. Hierzu werden die Kristallisation von Silizium, die Verarbeitung und Charakterisierung von Wafern und mechanischen und elektrischen Moduleigenschaften erforscht. In einem jungen Team von Physikern, Ingenieuren und Werkstoffwissenschaftlern wird voller Energie an der marktgerechten Umsetzung technischer Innovationen gearbeitet.

Bewerbungsschluss ist der 5. Juni 2009.

Informationen zum Studiengang und zur Bewerbung unter www.csp.fraunhofer.de/solartechnik .

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  Universalwerkzeug Ionenstrahl: »Dreiländertreffen« am Fraunhofer IWM in Halle

von Jasmine Ait-Djoudi (29.05.2009)

Die fokussierende Ionenstrahltechnik steht im Mittelpunkt des 4. Focused-Ion-Beam-Workshops (FIB) der vom 29. 30.06.2009 am Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik in Halle stattfindet. Es werden mehr als 120 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erwartet.

Das Vortragsprogramm bietet theoretische und gerätetechni-sche Grundlagen der FIB-Technik, und deren Anwendung für Materialuntersuchungen und Querschnittspräparationen bis zur Mikrobearbeitung. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden eine exklusive und praxisnahe Demonstration der Hightech-FIB-Anlagen des Fraunhofer IWM und des Max-Planck-Instituts für Mikrostrukturphysik.

Der zweitägige Workshop wird vom Dreiländerarbeitskreis FIB der Deutschen Gesellschaft für Elektronenmikroskopie e.V. (DGE), der Austrian Society for Electron Microscopy (ASEM) und Swiss Society for Optics and Microscopy (SSOM) zusammen mit dem Arbeitskreis der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM) »FIB-Anwendungen in der Materialographie« orga-nisiert.

Der Workshop ist kostenfrei. Anmeldeschluss ist der 17. Juni 2008.

Informationen zu Programm und Anmeldung unter Tel.: 0345-5589214 oder www.iwmh.fraunhofer.de/fib-workshop .

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  Millionenförderung für Proteinforschung: Hallesches Projekt bei Programm zur Spitzenforschung erfolgreich

von Carsten Heckmann (18.05.2009)

In der zweiten Runde des Programms Spitzenforschung und Innovation in den Neuen Ländern hat die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) zusammen mit über 30 Partnern einen großen Erfolg erzielt. Das Protein-Kompetenznetzwerk Halle (ProNet-T³) wird in den kommenden fünf Jahren vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit elf Millionen Euro gefördert. Damit wird der biowissenschaftliche Forschungsschwerpunkt der MLU weiter gestärkt.

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  Hallesche Biologen erklären erstmals Funktionsweise von Genom-Stabilisator

von Carsten Heckmann (11.05.2009)

Wenn Genome instabil werden, können Krankheiten wie Krebs entstehen. Daher ist es wichtig, Stabilitätsfaktoren zu kennen. Einer Forschergruppe der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg um den Biologen Professor Gunter Reuter ist es nun gelungen, Prozesse aufzuklären, die in Körperzellen ein Stilllegen mobiler Elemente kontrollieren. Sie haben die Funktionsweise des DNMT2-Enzyms untersucht, das bisher ein Mysterium darstellte. Ihre Ergebnisse lassen sich jetzt im Fachmagazin Nature Genetics nachlesen.

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  Nemo-Netzwerk POF-LAB zur Anwendung optischer Polymerfasern startet in zweite Phase - 27. Fachgruppentreffen der Informationstechnischen Gesellschaft

von Andreas Schneider (27.04.2009)

Im Rahmen des 27. Fachgruppentreffens der Informationstechnischen Gesellschaft des Verbands der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e.V. (VDE) ist das Nemo-Netzwerk POF-LAB zur Anwendung optischer Polymerfasern (POF) kürzlich in die zweite Phase gestartet. Im Wernigeröder Innovations- und Gründerzentrum (IGZW) ging es für über 20 Wissenschaftler und Entwickler aus ganz Deutschland und Österreich um die Realisierung konkreter Projekte. Die zweitägige Veranstaltung fand erstmals in Sachsen-Anhalt in Kooperation des POF Application Centers Nürnberg und der Hochschule Harz statt.

Erstmals seit Jahren standen Seitenlichtfasern wieder auf der Tagesordnung des Fachgruppentreffens. Die Aufnahme dieses speziellen Themas wurde durch verschiedenartige, interessante Impulse zu Entwicklung von Seitenlichtfasern, Lichteinbringung und Design aus dem Nemo-Netzwerk POF-LAB angeregt, so POF-LAB Netzwerkmanager Peter Lösler. In Kürze werden Anwendungsbeispiele im IGZW präsentiert. Daneben widmeten sich die Tagungsteilnehmer der Standardisierung und neuen Technologietrends in der Datenübertragung per Lichtwellenleiter. Im Speziellen wurde die erweiterte Anwendung optischer Polymerfasern und der dazugehörigen elektronischen Schnittstellen sowie Lösungsansätze zur weiteren Breitbanderschließung u.a. in der Harzregion diskutiert.

Aber auch Normierung, Ausbildung und Lehre standen im wissenschaftlichen Fokus. Unter Federführung der Hochschule Harz wird unter Einbeziehung aller Partner aus dem Elektrohandwerk und der Industrie an einem bundesweit einheitlichen Konzept zur Ausbildung zum POF-Techniker gearbeitet. Den Tagungsteilnehmern konnte dazu im IGZW das neu eingerichtete POF-Technikum vorgestellt werden. Dies wird künftig für Schulungen und praktische Vorführungen zur Verfügung stehen. Zielgruppe sind Planer und Architekten sowie ausführende Betriebe, denen diese moderne Technologie der Datenübertragung nahegebracht werden soll. Parallel dazu wird im Teutloff Bildungszentrum in Wernigerode die Installation von POF-Übertragungssystemen als eigene Ausbildungseinheit in die Erstausbildung aufgenommen.
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Fachgespräch im Technikum zwischen Prof. Dr. Olaf Ziemann (r.), POF-AC FH Nürnberg, und Gunnar Böttger, Diamond GmbH aus Stuttgart

  Nachwuchswissenschaftler tagen in Merseburg zum 10. Mal - Poster der Hochschule Harz wird prämiert

von Andreas Schneider (24.04.2009)

Die Nachwuchswissenschaftler der Fachhochschulen Mitteldeutschlands tagten kürzlich auf ihrer Konferenz in Merseburg unter der Schirmherrschaft von Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz (Sachsen-Anhalt). Auftakt bildete ein Disput im Podium, der das Thema Kooperationen zwischen Fachhochschulen und Universitäten beleuchtete, insbesondere bei Doktorarbeiten (Promotionen). Zudem wurden aussichtsreiche Perspektiven für die Nachwuchswissenschaftler in und aus Mitteldeutschland als Strategie gegen Abwanderung diskutiert. Prof. Olbertz als Universitätsprofessor nahm hieraus einige Anregungen seiner Kollegin Prof. Dr. Johanna Wanka aus Brandenburg mit auf den Weg. Herr Dr. Knut Meißner, Absolvent der Hochschule Harz (FH), nahm als promovierter Fachhochschulabsolvent an der Podiumsdiskussion teil und brachte seine Erfahrungen ein.

Die vielfältigen Arbeiten der Nachwuchswissenschaftler wurden in 26 Vorträgen und 43 Postern präsentiert. Auch die Hochschule Harz war mit 7 Beiträgen aus den Bereichen Verwaltung, Informatik und Ingenieurwissenschaften vertreten. Dabei erreichte das Poster: Einfluss der Belüftungstechnik auf die Geruchs- und Korrosionsminderung in Druckleitungen von Ute Urban den 3. Platz der Publikumswertung. Dieses Projekt wird in Kooperation mit dem Abwasserverband Holtemme und WAZV Oberharz durchgeführt und leistet einen Beitrag zur kostengünstigen Reduktion von Geruchsemissionen aus Abwasserdruckleitungen.

  Berufung Prof. Auge an die Hochschule Magdeburg-Stendal

von Sonja Kwiatkowski (17.04.2009)

Prof. Dr.-Ing. Jörg Auge wurde zum 01.04.2009 auf die Professur für Elektrische Messtechnik und Grundlagen der Elektrotechnik an die Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) berufen.
Der 43-jährige Ingenieur studierte an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Technische Kybernetik und Automatisierungstechnik mit der Vertiefungsrichtung Prozessmesstechnik und promovierte 1995 auf dem Gebiet der resonanten Sensoren.
Seit 1993 war er hauptamtlich am Institut für Automation und Kommunikation (ifak) e.V. Magdeburg tätig, seit dem 01.01.2005 als Leiter des Bereiches Mechatronische Systeme.
Die Forschungsaktivitäten von Prof. Auge konzentrieren sich auf ausgewählte Gebiete der Mess- und Analysensysteme sowie der Kontaktlosen Energie- und Datenübertragung. Ergebnisse dieser Arbeiten wird das ifak demnächst auf dem Forschungsgemeinschaftsstand Mitteldeutschlands zur internationalen Fachmesse ACHEMA 2009 im Mai in Frankfurt zeigen.
Mit seiner neuen Tätigkeit am Institut für Elektrotechnik im Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Industriedesign der Hochschule verbindet er die Hoffnung, Forschung und Lehre ideal kombinieren zu können. Die bereits seit vielen Jahren bestehende Kooperation zwischen der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) und dem ifak wird so weiter gefestigt und bietet zukünftigem Ingenieurnachwuchs interessante Möglichkeiten praxisnaher Ausbildung.

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  Das Känguru-Seminar zum Wissenstransfer im Online-Marketing geht in die zweite Runde die Teilnehmer stehen fest.

von Prof. Dr. Abdolkarim Sadrieh (14.04.2009)

Im April 2009 startet die zweite Runde der Känguru-Seminare zum Wissenstransfer im Online-Marketing. Aus zahlreichen Bewerbungen von Unternehmen wurden für das zweite Seminar wieder fünf Känguru-Unternehmen ausgesucht: Brandschutz-Service Uwe Schlichtiger (Magdeburg), CAMPUS Live (Leuna), KS wet2 technology AG (Dessau), Ostprodukte-Versand (Tangermünde) und Paritätische Integral gGmbH (Magdeburg). Auch auf Seiten der Studierenden gab es einen deutlichen Zuwachs an Interessenten, alle Beteiligten freuen sich auf die zweite Runde und sind schon gespannt auf die Zusammenarbeit, sagt die Seminarleiterin Dipl.-Kff. Miriam Mezger.

Im Oktober 2008 startete am Lehrstuhl für E-Business der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg das erste Känguru-Seminar zum Wissenstransfer im Online-Marketing. Die teilnehmenden Unternehmen der ersten Runde, die Bio Mitteldeutschland GmbH (Halle), die Gollmann Kommissioniersysteme GmbH (Halle) die Carbonit Filtertechnik GmbH (Salzwedel), die Die p.A.-GmbH (Magdeburg) und die Tiedge GmbH (Groß Ammensleben) sind alle höchst zufrieden mit ihrem neuen Online-Marketing-Konzept. Das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit hat unsere Erwartungen übertroffen, so Dr. Peter Westerbarkey, Geschäftsführer der Carbonit Filtertechnik GmbH.

Der Erfolg kam dadurch zustande, dass die Studierenden der Betriebswirtschaftslehre mit Vertiefungen in E-Business oder Marketing spezifische Fragestellungen im Bereich Online-Marketing vorbereiteten und dann bei gemeinsamen Arbeitstreffen mit Unternehmensmitarbeitern die individuelle Online-Marketing-Situation des Känguru-Unternehmens analysierten. So konnten die Studierenden die Perspektive der Betriebe einnehmen und ihr erworbenes Wissen in der Praxis anwenden. Die Känguru-Teams erarbeiteten innerhalb des Seminars maßgeschneiderte Konzepte, durch deren Umsetzung die Unternehmen in die Lage versetzt werden, ihre Märkte zu schützen und auszudehnen.


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Die Tiedge GmbH ist mit der gemeinsamen Arbeit sehr zufrieden.

Die Känguru-Seminare, die von der Bundesregierung finanziell gefördert werden, zeigen eindrucksvoll, dass Wissen schnell und unkompliziert weitergegeben werden kann, wenn die Universität und die lokale Wirtschaft kooperieren. Das entscheidende Bindeglied dabei sind die Studierenden, die frische Ideen in die Unternehmen einbringen, aber zugleich viel von den erfahrenen Praktikern lernen.

Für interessierte Unternehmen und Studierende ist es weiterhin möglich, sich für die kommenden Seminare (Start im Herbst 2009 und im Frühjahr 2010) zu bewerben.
Hierzu erhalten Sie ausführliche Informationen auf der Website www.kaenguru-seminare.de oder bei Dipl.-Kff. Miriam Mezger, Lehrstuhl für E-Business, Fakultät für Wirtschaftswissenschaft, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, PF 41 20, 39016 Magdeburg, Telefon (0391/67-11689).


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  Magdeburger Forschungsinstitut ifak und peruanisches Wasserunternehmen unterzeichnen Kooperationsvertrag

von Sonja Kwiatkowski (06.04.2009)

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Bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung in Lima

Am 13. März dieses Jahres haben das gemeinnützige Magdeburger Forschungsinstitut ifak (Institut für Automation und Kommunikation e. V.) und das staatliche Wasserver- und Entsorgungsunternehmen von Lima/Peru SEDAPAL eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Diese Vereinbarung manifestiert die bereits bestehende erfolgreiche Zusammenarbeit innerhalb des deutsch-peruanischen Forschungsprojektes "Nachhaltiges Management von Wasser und Abwasser in urbanen Wachstumszentren unter Bewältigung des Klimawandels - Konzepte für Lima Metropolitana (Perú) - Lima Water (LiWa)", das vom BMBF im Zuge seines Megastädte-Forschungsprogramms gefördert wird.

Im Rahmen dieses Forschungsprojektes, in dem insgesamt zehn Partner aus Deutschland und aus Peru international und interdisziplinär zusammen arbeiten, werden Hilfsmittel und Methoden entwickelt, die die nachhaltige Bewirtschaftung der knappen Wasserressourcen der 8-Millionen-Stadt Lima, in der es praktisch nie regnet (jährliche Niederschlagsmenge: 9 mm) unter den Herausforderungen des gerade in Peru sich besonders auswirkenden Klimawandels unterstützen sollen. Das Projekt besteht aus den drei eng miteinander verzahnten Hauptkomponenten "Makromodellierung", "Partizipationsverfahren" und "universitäre Ausbildung". Die Ergebnisse des Projektes werden auch auf andere Megastädte übertragbar sein. Die Gesamtkoordination obliegt dem Magdeburger Institut ifak.

SEDAPAL versorgt den Großteil der Bevölkerung der Metropolregion Lima mit Trinkwasser und übernimmt die Abwasserentsorgung. Derzeit werden lediglich ca. 15 % des Abwassers gereinigt; der Bau von weiteren Kläranlagen ist in Vorbereitung. Aufgrund der Wasserknappheit wird in Lima zum Teil auch ungereinigtes Abwasser zur Bewässerung im Gemüseanbau verwendet.

Generalmanager Jorge Barco Martínez (SEDAPAL) und Professor Dr. Ulrich Jumar (ifak), zusammen mit den anderen Partnern des Projektes, erhoffen sich von dieser Kooperation einen gemeinsamen Beitrag zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen. Das Projekttreffen 2010 in Deutschland befindet sich bereits in Planung.

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  Prof. Dr. Ulrich Fischer-Hirchert zum Mitglied der Deutschen Forschungsgemeinschaft ernannt

von Andreas Schneider (02.04.2009)

Prof. Dr. Ing. Fischer-Hirchert vom Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz ist im März zum Mitglied des zentralen Apparateausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ernannt worden. Damit ist die Hochschule Harz erstmalig in ihrer noch jungen Geschichte in diesem hochrangigen Gremium im Bereich der Ingenieurwissenschaften als einzige Fachhochschule vertreten.

Ca. 20 renommierte Wissenschaftler und Regierungsmitglieder sind im Apparateausschuss für alle Fragen der gesamten Großgerätebeschaffung innerhalb der DFG gutachterlich tätig. Er gibt darüber hinaus Stellungnahmen zu den Anträgen auf Großgeräte der Länder ab.

Die DFG ist die wichtigste zentrale Selbstverwaltungseinrichtung der Wissenschaft zur Förderung der Forschung an Hochschulen und öffentlich finanzierten Forschungsinstitutionen in Deutschland und fördert Forschungsvorhaben in allen Wissenschaftsgebieten. Dies umfasst die Förderung von Einzelvorhaben und Forschungskooperationen, Auszeichnung für herausragende Forschungsleistungen sowie Förderung wissenschaftlicher Infrastruktur und wissenschaftlicher Kontakte. Dabei lagen die Ausgaben der DFG 2007 bei etwas mehr als 2,2 Milliarden Euro.

  Eröffnung des Center for Digital Engineering

von Prof. Dr. Gunter Saake (27.03.2009)

In Magdeburg wird die Forschung und Entwicklung der virtuellen Technologien weiter ausgebaut. Unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gründen dazu die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und das Fraunhofer Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung (IFF) gemeinsam das Center for Digital Engineering (CDE).

Am 30.03.2009 wird um 15 Uhr in der Experimentellen Fabrik in Magdeburg das Center for Digital Engineering eröffnet. Die Wissenschaftler in diesem Hochschulzentrum werden die Erforschung und Entwicklung von anwendungsorientierten virtuellen Realitäten vorantreiben. Ziel des neu gegründeten Centers ist es zum Einen, weitere Projekte zu diesem bereits in Magdeburg etablierten Forschungsschwerpunkt zu gewinnen. Zum Anderen wollen die Partner gemeinsam die universitäre Ausbildung auf dem Gebiet der virtuellen Technologien voranbringen.

Mit dem Center for Digital Engineering wird in Magdeburg der bereits erfolgreich etablierte Forschungsschwerpunkt der virtuellen Techniken ausgebaut. Die Partner kombinieren Ihre Stärken: Die Grundlagenforschung der Universität und die Fraunhofer-Erfahrungen aus der angewandten Forschung gehen eine vielversprechende Symbiose ein. Interaktiv, dreidimensional und in beliebigen Maßstab werden im Cyberspace virtuelle Modelle simuliert. Die einzigartige technische Ausstattung des Virtual Development and Training Centre VDTC eröffnet den Wissenschaftlern dabei exzellente Möglichkeiten zum Planen, Testen und Betreiben technischer Systeme.

Sprecher des Hochschulzentrums sind Prof. Dr. Gunter Saake (Fakultät für Informatik) und Prof. Dr. Michael Schenk (IFF und Fakultät für Maschinenbau).


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  Breitbandgipfel des Landes Sachsen-Anhalt - Modellregion Breitband Harz als Best Practice Modell

von Andreas Schneider (22.03.2009)

Vor Kurzem wurde die Modellregion Breitband Harz im Rahmen des Breitbandgipfels des Landes Sachsen-Anhalt von zahlreichen Interessierten und Verantwortlichen, darunter viele Bürgermeister und Verwaltungsleiter, als Best Practice Modell in Magdeburg ausgezeichnet. Um die Verfügbarkeit und die Umsetzung eines schnellen und effizienten Internetzuganges für das gesamte Bundesland voranzutreiben sind gute Planung und ein durchdachtes Konzept vonnöten, so Prof. Dr. Ulrich Fischer-Hirchert, Experte für Kommunikationstechnik an der Hochschule Harz. Die fundierte Strategie der Modellregion Breitband Harz soll nun als Grundlage für den Masterplan des gesamten Landes Sachsen-Anhalt dienen. Ein toller Erfolg für Wernigerode und die Region Harz, welche frühzeitig und weitsichtig die Innovationsführerschaft hier übernommen hat.

Fischer-Hirchert dehnt nun das Kooperationsprojekt von Hochschule Harz und Breitbandzentrum Harz auf das gesamte Landesgebiet aus. Zu diesem Zweck wird in Kürze mit der Staatskanzlei Magdeburg eine Masterstrategie erstellt, um die Konzepte zusammen mit der Hochschule Magdeburg-Stendal und dem Verband der IT- und Multimediaindustrie Sachsen-Anhalt e. V. umzusetzen.

Die Modellregion Breitband Harz knüpft an den Nachtragshaushalt des Landes Sachsen-Anhalt an. Hiermit nimmt das Bundesland seine Verpflichtungen gegenüber der regionalen Wirtschaft und den Bürgern ernst und möchte die Breitbandvernetzung kontinuierlich und engagiert vorantreiben. Beispielsweise sollen mehr als 16 Millionen Euro zusätzlich in die Vernetzung der Region fließen, um wirtschaftlich attraktiv zu bleiben und für die Bürger des Landes alle Vorteile der Breitbandanbindung zugänglich und nutzbar zu machen, betont Fischer-Hirchert. Selbst zwangsverwaltete Gemeinden haben die Möglichkeit auf Förderung, wenn ein Haushaltskonsolidierungskonzept vorliegt.

Für Fragen und bei Bedarf auch für Handlungshinweise an die zuständigen Bearbeiter stehen Prof. Dr. Ulrich Fischer-Hirchert (Tel.: 03943/659-351) und Hans-Martin Schulze, Breitbandmanager der Hochschule Harz (Tel.: 03943/659-371), zur Verfügung. Weitere Informationen sind außerdem im Internet unter http://breitbandmodellregion.hs-harz.de abrufbar.

  Patagonische Gräser trotzten der letzten Eiszeit

von Roland Schnee (20.03.2009)

Patagonische Gräser trotzten der letzten Eiszeit
Wildgersten überlebten Eiszeiten ohne Auswanderung in wärmere Klimate
Charles Darwin, der Begründer der Evolutionstheorie, war tief beeindruckt von der kargen, weiten Landschaft der patagonischen Steppe. In seinem Bericht über die fast fünfjährige Weltumseglung mit der Beagle (1831-36) schrieb er, dass diese Landschaft wirkt als habe sie schon Ewigkeiten so bestanden, wie sie heute ist. Möglicherweise lag Darwin mit dieser Einschätzung richtig, vermuten Sabine Jakob und Kollegen vom Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gatersleben. Sie untersuchten drei Grasarten aus der Verwandtschaft der Gerste, die typische Vertreter der Steppen im südlichsten Südamerika sind. Molekulare Daten zusammen mit Klimamodellen für das Pleistozän zeigen, dass diese Gräser auch während der letzten Eiszeit Südpatagonien und Feuerland besiedelten.

Dies steht im Widerspruch zu der verbreiteten und für viele Arten belegten Annahme, dass Pflanzen dem sich abkühlenden Klima durch Wanderungsbewegungen in wärmere Gebiete ausgewichen sind. Im Gegensatz zu großen Teilen Europas, das während der Eiszeiten einen Teil seiner früheren Artenvielfalt durch Aussterben verlor, waren Pflanzen und Tiere in Amerika deutlich weniger von diesen Klimaänderungen betroffen, da keine West-Ost verlaufenden Gebirge die Abwanderung in wärmere Regionen behinderten. Überraschend sind daher Ergebnisse, die zeigen, dass gleich mehrere Grasarten innerhalb ihres heutigen Verbreitungsgebietes zumindest die letzte Kaltzeit (mit ihrem Höhepunkt vor 21.000 Jahren) ohne nennenswerte geographische oder genetische Einschränkung überdauerten (Jakob et al., Molecular Biology and Evolution 26(4): 907-923). Sollte dies auch für andere Arten der patagonischen Steppe zutreffen, dann könnte diese schon seit 4,5 Millionen Jahren an Ort und Stelle existieren. Zu diesem Zeitpunkt schnitt die Auffaltung der südlichen Anden die Regionen östlich davon von Niederschlägen ab und führte so zur Ausbildung der Steppenvegetation.

Im Gegensatz zu Patagonien waren die Steppen der Nordhalbkugel während der eiszeitlichen Kaltzeiten entweder unter Eis begraben oder durch Tundra ersetzt worden. Frank Blattner, einer der Autoren der Studie, meint dazu: Darwin war ein extrem guter Beobachter. Er könnte wie so oft aus Hinweisen, wie in der Steppe gefundenen Fossilien, die richtigen Folgerungen gezogen haben. Ein anderer Aspekt unserer Studie ist aber auch, dass alles, was wir heute an Pflanzen vorfinden, definitiv die Eiszeiten überlebt hat. Daher sind wohl viele Arten durch die pleistozänen Klimaschwankungen abgehärtet worden, was bedeutet, dass viele heutige Pflanzenarten deutlich toleranter gegenüber Klimaänderungen sein könnten, als wir gemeinhin annehmen.

Kontakt
Dr. Sabine Jakob
Leibniz-Institut für Pflanzengenetik
und Kulturpflanzenforschung
Tel.: 039482/ 5273
Email: jakob@ipk-gatersleben.de

Freies Bildmaterial
Die patagonische Steppe http://www.ipk-gatersleben.de/Internet/Infrastruktur/Oeffentlichkeitsarbeit
/Pressemitteilungen/2009/01/Patgonische_Steppe.jpg
(Quelle: F. Blattner/ IPK Gatersleben)

Hordeum comosum Pflanze vor dem Aconcagua http://www.ipk-gatersleben.de/Internet/Infrastruktur
/Oeffentlichkeitsarbeit/Pressemitteilungen/2009/01/H_comosum__Aconcgua.jpg
(Quelle: F. Blattner/ IPK Gatersleben)

Weitere Informationen
Jakob, S.S., Martinez-Meyer, E., & Blattner, F.R. (2009): Phylogeographic analyses and paleo­distribution modeling indicates Pleistocene in situ survival of Hordeum species (Poaceae) in southern Patagonia without genetic or spatial restriction. Molecular Biology and Evolution 26: 907-923. http://mbe.oxfordjournals.org/cgi/content/short/26/4/907

Über das IPK Gatersleben
Das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gatersleben ist eine außeruniversitäre, mit Bundes- und Ländermitteln geförderte Forschungseinrichtung und Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, einem Zusammenschluss von 86 Forschungsinstituten und Serviceeinrichtungen für die Forschung sowie drei assoziierten Mitglieder in Deutschland. Das IPK Gatersleben gehört zu den international bedeutsamen Zentren der Pflanzenforschung, in dem Fragestellungen der modernen Biologie vorrangig an Kulturpflanzen bearbeitet werden. Im Zentrum grundlagen- und anwendungsorientierter, interdisziplinärer Forschung steht die Erarbeitung neuer Erkenntnisse und Technologien mit dem Ziel einer umfassenden Nutzung pflanzlicher Vielfalt für eine optimierte Stoffproduktion und für eine umweltverträglichere Landwirtschaft. Mit der bundeszentralen ex situ-Genbank verfügt das IPK über eine einzigartige Sammlung pflanzengenetischer Ressourcen. Mit einem Gesamtbestand von 148.000 Mustern aus 3.000 Arten zählt die Genbank des IPK zu den weltweit größten Einrichtungen ihrer Art. Am IPK forschen und arbeiten etwa 500 Mitarbeiter/-innen aus 20 Nationen. Weitere Informationen unter http://www.ipk-gatersleben.de/.

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  Qualitätssiegel ging an 14 Unternehmen aus Sachsen-Anhalt - Initiative ServiceQualität zeichnet Dienstleister für besonderen Service aus

von Andreas Schneider (13.03.2009)

Anlässlich der ITB in Berlin (12. März 2009) sind 14 sachsen-anhaltische Unternehmen mit dem Siegel der Initiative ServiceQualität ausgezeichnet worden. Die Ehrung übernahm Sachsen-Anhalts Minister für Wirtschaft und Arbeit Dr. Reiner Haseloff persönlich. Die Gastronomen, Hoteliers und touristischen Dienstleister haben ihren Service im Rahmen eines umfangreichen Qualitätsmanagements verbessert. Dazu gehörte die Entwicklung neuer Service-Ideen genauso wie der richtige Umgang mit Beschwerden.

Touristen sind heute mobiler und besser informiert als früher. Sie haben viele Vergleichsmöglichkeiten, über die sie sich in Internet-Foren austauschen. Als Unternehmen kann man dabei nur mit Qualität herausstechen, sagt der Leiter des Projekts ServiceQualität an der Hochschule Harz, Prof. Dr. Georg Westermann. Wie die Unternehmen der Initiative ServiceQualität gezeigt haben, seien dabei nicht so sehr hohe finanzielle Investitionen, sondern Kreativität gefragt. Die Bandbreite der Service-Ideen reicht vom persönlichen Dankesschreiben für die bezahlte Rechnung über die Einrichtung von Kundendatenbanken bis hin zur Anschaffung eines Defibrillators für den medizinischen Ernstfall, so Prof. Westermann weiter.

Erstmals hat die Initiative auch das Qualitätssiegel in der Stufe II vergeben. Diese höhere Kategorie setzt eine umfangreiche Beurteilung der Servicequalität durch Kunden, Mitarbeiter und Unternehmensführung selbst sowie durch einen anonymen Tester voraus. Als Erste in Sachsen-Anhalt stellten sich dieser Herausforderung das Reisecenter Lohf in Wernigerode und das Dorint Hotel Charlottenhof in Halle (Saale). Seit 2005 haben wir das ServiceQ der Stufe I und die Verteidigung des Siegels war für uns jedes Jahr ein Energieschub. Wir sind sehr stolz, dass wir auch die zweite Stufe geschafft haben und mit 91 von 100 Punkten deutschlandweit zu den besten Unternehmen der Initiative gehören, so der Hoteldirektor des Dorint Charlottenhof, Dr. Bertram Thieme.

Das ServiceQ der Stufe I erhielten anlässlich der ITB: Gasthof Zu den Linden (Immekath), Hotel Harzhaus (Benneckenstein), Seminar- und Tagungshotel Spiegelsberge Sennhütte (Halberstadt), Hotel Konsul (Halle/Leipzig), Hotel sleep & go (Magdeburg), Ferienhotel und Reisedienst Forelle (Treseburg), Touristinformation Magdeburg, Bildungszentrum für das Hotel- und Gaststättengewerbe (BZG) Ostharz (Quedlinburg), Tourismusverband Colbitz-Letzlinger-Heide, Stadtmarketing Halle, Touristinformation Wernigerode, Magdeburger Tourismusverband Elbe-Börde-Heide e.V.

Das ServiceQ ist das führende Qualitätssymbol im touristischen Dienstleistungsbereich, um das sich deutschlandweit bereits mehr als 1.400 Unternehmen erfolgreich beworben haben. Hinter dem dreistufigen Seminar- und Zertifizierungssystem ServiceQualität steht ein praxisnahes, einfach umsetzbares Qualitätsmanagement. Bereits 15 Bundesländer haben es zur nachhaltigen Verbesserung ihrer Dienstleistungsqualität übernommen.

ServiceQualität Sachsen-Anhalt wird gemeinsam von der Hochschule Harz und vom Tourismusverband Sachsen-Anhalt e.V. durchgeführt. Weitere Partner der Landesinitiative sind der DEHOGA Sachsen-Anhalt, IHK Magdeburg und IHK Halle-Dessau sowie die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt GmbH. Das Land und die Europäische Union fördern die Initiative.


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Dr. Reiner Haseloff (r.), Minister für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt, überreichte auf der ITB in Berlin das Siegel der Initiative ServiceQualität an 14 Unternehmen aus Sachsen-Anhalt.

  Innovationslabor zur Untersuchung von Materialoberflächen eingerichtet beispielhaftes Forschungsprojekt gestartet

von Andreas Schneider (06.03.2009)

Seit Kurzem ist die Hochschule Harz deutschlandweit der erste und derzeit auch einzige Betreiber eines Messgeräts zur Bestimmung des visuellen Eindrucks von Materialoberflächen. Damit konnte ein neues Innovationslabor aufgebaut werden. Weiterhin sollen mit Hilfe des hochmodernen Geräts Imaging Sphere SA der Firma Radiant Imaging aus den USA im Forschungsprojekt Bidirektionale Reflexionsverteilungsfunktion (BRDF) Materialoberflächen in einer Computergrafik vereinfacht, aber realistisch dargestellt werden.

Die Laborausstattung ist so neu, innovativ und selten zugleich, dass das Kompetenzzentrum für Informations- und Kommunikationstechnologien, Tourismus und Dienstleistungen der Hochschule Harz gut ein Jahr weltweit nach einem Lieferanten suchen musste, der den Anforderungen entsprach und technisch in der Lage war, liefern zu können, kommentiert Prof. Dr. Jürgen K. Singer, Leiter des Forschungsprojekts BRDF und Professor für Computergrafik, Animation und virtuelle Realität am Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz. Selbst große Industrieausrüster sahen sich außer Stande, so ein Gerät zu konstruieren.

Umso mehr freut sich Prof. Dr. Frieder Stolzenburg, Prorektor für Forschung und Wissenstransfer der Hochschule Harz, dass trotz aller Hindernisse nun mit dem neu eingerichteten Innovationslabor doch einzigartige Möglichkeiten für die angewandte Forschung in Kooperation mit Partnerunternehmen geschaffen wurden. Unser Innovationslabor steht jedoch nicht nur für Forschung und Lehre zur Verfügung, so der Prorektor. Auch Industrie- und Forschungspartner nutzen das Angebot, etwa für Auftragsmessungen oder für eigenständige Forschungsvorhaben entsprechend tätiger Unternehmen.

Das gegenwärtig angelaufene Forschungsprojekt BRDF ist Teil des Forschungskompetenzzentrums der Hochschule Harz innerhalb des Kompetenznetzwerkes für Angewandte und Transferorientierte Forschung (KAT) der Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt. In enger Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung (IFF) in Magdeburg sollen die im Projekt gewonnenen Forschungsergebnisse zu einer verbesserten Darstellung der virtuellen Umgebungen im Virtual Development and Training Centre (VDTC) genutzt werden. Die hierbei für ein Material anfallenden Datenmengen sind allerdings für eine effiziente Anwendung in der Computergrafik noch viel zu groß. Daher werden im Rahmen des Forschungsprojekts BRDF an der Hochschule Harz mathematische Methoden zur möglichst genauen Modellierung der Messdaten mit wenigen Parametern gesucht. Ziel unserer Forschung ist es, Designern und Konstrukteuren zu ermöglichen, teure Prototypen durch günstigere Computersimulationen zu ersetzen, betont Singer. Dabei hilft uns das neue Gerät Imaging Sphere SA sehr, weil es die notwendigen Messungen wesentlich schneller als die klassischen Instrumente vornehmen kann.
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Christina Böhme von der SphereOptics GmbH und Ron Rykowski (r.), Geschäftsführer Radiant Imaging Inc., USA, bei der Übergabe des hochmodernen Geräts „Imaging Sphere SA“ an Prof. Dr. Jürgen K. Singer (l.) vom Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz

  Herr Dr. Schütze als einer von zwölf Mitgliedern in das Joint Committee on Urban Drainage berufen worden

von Sonja Kwiatkowski (26.02.2009)

Herr Dr. Manfred Schütze wurde kürzlich in das Joint Committee on Urban Drainage berufen. Das Joint Committee on Urban Drainage der International Water Association (IWA) und der International Association of Hydraulic Research (IAHR) ist das weltweit wichtigste Gremium im Bereich der wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Stadtentwässerung und setzt sich aus zwölf Mitgliedern aus allen fünf Erdteilen zusammen. Zu seinen Aufgaben zählen vor allem die Koordination von Aktivitäten und Konferenzen sowie die Tätigkeiten der ihm unterstellten Arbeitsgruppen (z.B. Kanalnetzsteuerung; Modelle und Daten; urbaner Niederschlag u. a.) sowie die Ausrichtung der alle drei Jahre stattfindenden "International Conference on Urban Drainage" (u. a. 1999 Sydney; 2002 Portland; 2005 Kopenhagen; 2008 Edinburgh).
Herr Dr. Manfred Schütze arbeitet seit 2001 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsschwerpunkt Umweltinformatik des Instituts für Automation und Kommunikation e.V. (ifak) in Magdeburg und beschäftigt sich u. a. mit der Simulation und Steuerung urbaner Wassersysteme, wie z. B. der integrierten Modellierung und Kanalnetzsteuerung. Zudem ist er Koordinator des interdisziplinären deutsch-peruanischen Kooperationsprojektes LiWa-Lima Water.

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   Renommierter Eurographics Medical Prize geht an Magdeburger Computervisualisten

von Prof. Dr.-Ing. Bernhard Preim (23.02.2009)

Computervisualisten der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg werden bei der Eurographics Medical Prize Ausschreibung mit dem dritten Preis ausgezeichnet. Arno Krüger, Christoph Kubisch und Prof. Bernhard Preim, nehmen den Preis Ende März auf der diesjährigen Eurographics-Konferenz entgegen, der größten europäischen Fachkonferenz für Computergrafik, die vom 30. März bis 3. April 2009 in München stattfindet.

Den Wissenschaftlern vom Institut für Simulation und Grafik der Otto-von-Guericke-Universität ist es in Zusammenarbeit mit Chirurgen der Leipziger Universitätsklinik unter Leitung von PD Dr. Gero Strauß gelungen, auf der Basis von individuellen Patientendaten ungewöhnlich scharfe, dreidimensionale Computerbilder des fein strukturierten und verzweigten Bereichs von Nase und Mittelohr zu entwickeln, die ohne weitere Vorbereitung am Bildschirm virtuell durchflogen werden können.

Das von den Magdeburgern entwickelte System basiert auf modernster Technologie aus dem Bereich der Computerspiele. Einerseits wird dadurch ein erstaunliches Maß an Realitätstreue der Darstellungen erreicht, andererseits werden Patienteninformationen derart schnell zu Bildern aus dem Körperinneren verarbeitet, dass selbst bei großen Datensätzen keine zeitlichen Verzögerungen auftreten.
Krankhafte Veränderungen können so genau lokalisiert und per elektronischer Datenbahn vor einer Operation dem Chirurgen zur Verfügung gestellt werden, zum Beispiel bei chronischen Entzündungen der Nasennebenhöhlen. Bei einer operativen Entfernung von Entzündungsherden muss in der Nähe des Sehnervs und anderer kritischer Strukturen operiert werden. Um solche endoskopisch durchgeführten Eingriffe bestmöglich zu planen und Risiken zu vermeiden, ist eine übersichtliche 3D-Visualisierung der anatomischen Strukturen der Zielregion notwendig.

  Studierende der Hochschule Harz entwickeln Schulungsmanagement für das SAP University Competence Center

von Andreas Schneider (22.02.2009)

Unter der Leitung von Prof. Dr. Hans-Jürgen Scheruhn, Professor für Wirtschaftsinformatik am Fachbereich Automatisierung und Informatik, übergaben Studierende der Wirtschaftsinformatik der Hochschule Harz im Rahmen des University Alliances (UA) Programm kürzlich ein Schulungsmanagement für das SAP University Competence Center (UCC) in Magdeburg. Gefördert wurde dieses Projekt durch die Stadtwerkestiftung Wernigerode.

Die Implementierung des UA Schulungsmanagements in die SAP-Systeme haben die Studierenden der Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Harz im Rahmen der dort angebotenen Berufsfeldorientierung vor circa vier Jahren angenommen. Seitdem haben angehende Wirtschaftinformatiker der letzten vier Jahrgänge den kompletten UA-Schulungsprozess im Rahmen von vier Teilprojekten umsetzt. Ist-Prozesse wurden analysiert, in Soll-Modellen verbessert sowie adäquate Lösungen erarbeitet, um Medienbrüche und Organisationswechsel zu verhindern als auch statischen An- und Abmeldevorgänge zu dynamisieren, kommentiert Scheruhn. Die neue Webanwendung ermöglicht nun die Integration von Kundendaten beider deutschen SAP University Competence Center und die Abstimmung des Schulungsangebots im SAP University Alliances Programm.
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Unter der Leitung von Prof. Dr. Hans-Jürgen Scheruhn (6.v.l.) und Brita Thielert (7.v.l.) entwickelten Studierende der Wirtschaftsinformatik ein Schulungsmanagement für das SAP University Competence Center

Stefan Weidner, Leiter des UCC in Magdeburg, und Heino Schrader, SAP UA in Europe, Middle East und Africa (EMEA), zeigten sich von der professionellen Lösung der Studierenden sehr angetan. Ich möchte mich herzlich für die professionelle Arbeit, welche von den Studierenden geleistet wurde, bedanken, so Weidner bei der Projekt-Abschlusspräsentation im Januar 2009. Die Projektergebnisse stellen eine enorme Erleichterung für die Arbeit des UCC dar.

Damit unterstreicht ein weiteres erfolgreiches Studierenden-Projekt einmal mehr die praxisnahe und innovative Lehre an der Hochschule Harz. Die Elemente eines realitätsnahen Praxisprojektes waren besonders durch die gelungene Kooperation mit dem UCC gegeben. Auf diese Weise konnte das theoretisch erlangte Wissen im Lehrfach IT-Projektmanagement von den Studierenden der Wirtschaftinformatik in hervorragender Weise in die Praxis umgesetzt werden. Da die Anwendungen im globalen UA Program mehrsprachig entwickelt sein müssen, konnten sie zudem ihre Englischkenntnisse intensiv erproben, ist Scheruhn stolz. Jedoch war auch das Expertenwissen und die Unterstützung bei der technischen Umsetzung der Laboringenieurin Brita Thielert an der Hochschule Harz ein unverzichtbarer Garant für den Projekterfolg.

  Studie veröffentlicht: EU-Dienstleistungsrichtlinie Umsetzungsstand in der deutschen Verwaltung

von André Göbel (16.02.2009)

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Abschlussbericht zur EU-DLR-Studie

Die deutschen Kommunen holen bei der Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie (EU-DLR) Schritt für Schritt auf. Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen Studie EU-Dienstleistungsrichtlinie Umsetzungsstand in der deutschen Verwaltung. Der Fachbereich Verwaltungswissenschaften und das Forschungskompetenzzentrum der Hochschule Harz (FH), gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt, und der IT-Dienstleister MATERNA GmbH haben im vergangenen Herbst über 200 Kommunen mit jeweils über 10.000 Einwohnern in Deutschland befragt. Das Ergebnis: Bis auf wenige Ausnahmen ist die kommunale Ebene noch nicht ausreichend auf die EU-Dienstleistungsrichtlinie (EU-DLR) vorbereitet.

Bis Ende 2009 muss die Dienstleistungsrichtlinie per Gesetz umgesetzt werden. Trotzdem ist die EU-Dienstleistungsrichtlinie laut Studie in den meisten befragten Kommunalverwaltungen im Befragungszeitraum kein zentrales Thema. Entsprechend selten findet die EU-DLR auch im Haushalt Berücksichtigung. So gaben 83 Prozent der Befragten an, für 2009 keine Haushaltsmittel für die Umsetzung der EU-DLR ausgewiesen zu haben. Die Studie zeigt außerdem, dass sich die öffentliche Verwaltung noch nicht im Klaren darüber ist, welche Chancen und Möglichkeiten sich für die eigene Verwaltung durch die Umsetzung und weitergehende Integration der geforderten Maßnahmen eröffnen. Interessenten können die Studienergebnisse unter www.eu-dlr-studie.de anfordern.

Kontakt
André Göbel
Hochschule Harz - Forschungskompetenzzentrum
Forschungsprojekt "DiWiMa - Digitales Wirtschaftsförderungsmanagement"
Web: http://egov.hs-harz.de

weiterführende Links:
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  Energiesparschiffe - GANaS entwickelt umweltfreundliches Antifoulingsystem für Schiffe

von Jasmine Ait-Djoudi (12.02.2009)

Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderte Projekt Gesteuertes Antifoulingschichtsystem aus Nanokompositen für die Schifffahrt kurz GANaS - wird heute in der Schiffswerft Barth GmbH aus der Taufe gehoben. Ziel ist, dem Biofouling, der zerstörenden Ablagerung von Bakterien, Algen und Muscheln an Schiffsrümpfen, durch eine umweltverträgliche Beschichtung entgegenzuwirken.

Das Biofouling ist älter als die Seefahrt selbst und war von Beginn an ein Störfaktor, dem Schiffbauer und Seefahrer mit ausgeklügelten Methoden zu Leibe rückten. Noch heute stellen die kostenintensiven wirtschaftlichen und öko¬logischen Folgen, wie Korrosionsschäden oder der höhere Energieverbrauch für den Schiffsbetrieb ein Problem dar. Bislang genutzte, Bewuchs abweisende Beschichtungen für Schiffe sind umweltgefährdend und dürfen nicht mehr eingesetzt werden. »Das Problem bleibt jedoch bestehen - da muss eine umweltfreundliche Lösung her«, erklärt Sebastian Kunsch, Geschäftsführer der Schiffswerft Barth GmbH sein Engagement im GANaS- Projekt. Die interdisziplinäre Projektgruppe startet in der Schiffswerft Barth mit dem ersten Aufstrich ihres neu entwickelten Nanokompositlacks. »Wir sind sehr stolz darauf, dass sich hier kleinere Firmen zusammengefunden haben, die mit spezieller Kompetenz und viel Engagement zur Tat schreiten und ein ökologisch vertretbares Antifoulingsystem entwickeln«, freut sich Projektkoordinator Dr. Manfred Füting vom Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik Halle über die fruchtbare Zusammenarbeit.

Der Prototyp der Antifoulingbeschichtung hat die Vorversuche bereits bestanden. Die weitere Entwicklung zielt darauf, einen variablen Selbstreinigungseffekt des Beschichtungssystems zu erzeugen. Die projektbeteiligten Unternehmen wollen ihre angestrebten technischen Lösungen auch in andere Produkte einfließen lassen, denn Antifoulingsysteme spielen nicht nur in der Schifffahrt, sondern auch in der Kühl- und Klimatechnik und der Trinkwasseraufbereitung eine wesentliche Rolle.

Im GANaS-Konsortium finden sich die Beschichtungsspezialisten wie NTC Nano Tech Coatings GmbH aus dem Saarland, Spezialchemikalienentwickler wie ASV - innovative Chemie GmbH und HMC GmbH aus dem Raum Halle-Bitterfeld sowie Fachleute für biologischen Bewuchs aus dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Magdeburg. Ferner sind die bioplan GmbH aus dem Ostseebad Nienhagen, die BEC GmbH BIOTECHNIC aus Halle wie auch die umweltschutzorientierte Solar-Firma Sovello AG vertreten.

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  Innovatives Projekt Modellregion Breitband Harz geht 2009 in die nächste Runde

von Andreas Schneider (03.02.2009)

Das Projekt Modellregion Breitband Harz, welches schon im Jahr 2006/ 2007 von Prof. Dr. Ulrich Fischer-Hirchert, Experte für Kommunikationstechnik an der Hochschule Harz, zusammen mit der Stadt Wernigerode und dem Kultus- und Wirtschaftsministerium des Landes Sachsen-Anhalt initiiert wurde, findet nun über das Jahr 2009 hinaus Verlängerung. Neben der Deutschen Telekom und der Firma BCC aus Braunschweig haben sich weitere regionale Breitbandanbieter sehr positiv zu dem Projekt geäußert und versicherten ihre Unterstützung als neue Partner der Modellregion Breitband Harz. Damit sieht die finanzielle Zukunft des innovativen Breitbandprojektes gut aus.

Wernigerode und der Landkreis Harz werden mit der Welt vernetzt. Schritt für Schritt steigt die Internetanbindung und damit die touristische und industrielle Attraktivität unseres Standortes, ist Fischer-Hirchert erfreut. So können beispielsweise industrielle Neuansiedlungen, bestehende Industrie und Tourismus durch einen besseren Datenaustausch mit öffentlichen Verkehrsmitteln verstärkt gefördert werden. Besonders dem Tourismus, einem wichtigen Standbein der Harz-Region, öffnet die Breitbandanbindung die Türen zur Schaffung von Multimedia-Hotel-Infotainment und zur Nutzung von GPS-Wanderkarten. Aber auch mittelständische und große Unternehmen, die unter anderem moderne Firmenmanagement-Software wie SAP nutzen, profitieren von der schnelleren Internetanbindung.

Doch auch die Forschung im Bereich Telemedizin ist ein neuer wichtiger Baustein bei den innovativen Breitbanddiensten. Da die Bevölkerung des Landes Sachsen-Anhalt auf Grund von Abwanderung und zu geringer Geburtenrate in den nächsten 15 Jahren um bis zu 20% zurückgehen wird, ist die medizinische und pflegerische Qualität der Versorgung der ländlichen Bevölkerung nur mit innovativen telemedizinischen Methoden erreichbar, kommentiert Fischer-Hirchert.

Neben Prof. Dr. Ulrich Fischer-Hirchert, steht seit Kurzem Hans-Martin Schulze als neuer Breitbandmanager der Hochschule Harz für Fragen und bei Bedarf auch für Handlungshinweise an die zuständigen Bearbeiter zur Verfügung. Interessierte Unternehmen und Verwaltungen sind herzlich eingeladen, sich zu informieren (Tel.: 03943/659-371, E-Mail: hschulze@hs-harz.de).

  Schönfelder neuer Leiter bei BMBF-Projekt SiThinSolar

von Jasmine Ait-Djoudi (03.02.2009)

Halle, 3. Februar 2009 Stephan Schönfelder (28) leitet seit Jahresbeginn das BMBF-Projekt »Entwicklung von Fertigungstechnologien für die effizientere und wirtschaftlichere Herstellung von siliziumbasierten Solarzellen und -modulen« - kurz SiThinSolar. Schönfelder folgt auf Dr. Jörg Bagdahn, der die Leitung des Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP in Halle übernommen hat.

Schönfelder ist seit 2006 Doktorand im Projekt SiThinSolar und arbeitet an seiner Promotion zum Thema »Festigkeitsverhalten dünner Halbleitermaterialien«. In 2008 ging Schönfelder an das Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge, wo er während eines sechsmonatigen Aufenthalts in der Photovoltaikgruppe von Prof. Buonassisi seine Forschungsarbeiten abschloss.

Der gebürtige Thüringer studierte Maschinenbau an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (FH) Leipzig und war Diplomand am Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in Halle. Für seine Diplomarbeit »Bewertung des mechanischen Verformungsverhaltens von Filamenten von Zahnbürsten unterschiedlicher Geometrien« wurde er 2004 vom Verband Deutscher Ingenieure ausgezeichnet.
SiThinSolar: Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte InnoProfile-Vorhaben SiThinSolar ist am Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik in Halle angesiedelt. Es werden - in enger Kooperation mit den regionalen Partnern der Photovoltaik - Verfahren zur Charakterisierung kostengünstigerer siliziumbasierter Solarzellen und -module entwickelt und optimiert. Der Förderzeitraum endet in 2012.

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Neues im Forschungsportal

  Top5 Publikationen im Forschungsportal auswählbar: Klasse vor Masse

    von Sylvia Springer (12.04.2010)

Die neuen Regelungen der DFG bei der Einreichung von Förderanträgen (Pressemitteilung Nr. 7, 23.2.2010) stellen zukünftig härtere Kriterien für die Nennung von Publikationen und verlangen vom Antragsteller eine Auswahl seiner in der Regel 5 wichtigsten Arbeiten.
Um dies zu unterstützen, wurde im Forschungsportal die Selektion der Top5 eingebaut. Jeder Projektleiter kann nun 5 seiner Arbeiten auswählen und sortieren. Diese Auswahl kann jederzeit verändert werden.
Sie finden diesen neuen Menüpunkt nach dem Login als Projektleiter unter Eigene Publikationen.
Die Auswahl wird im Projektleiterportrait mit angezeigt.
Anregungen zur neuen Funktion nehmen wir wie immer gern entgegen.

  Wer finanziert das Forschungsportal? Ein Appell in eigener Sache

    von Sylvia Springer (30.03.2010)

Ärgern Sie sich öfter über das Portal, Dinge, die zu langsam sind oder nicht funktionieren? Dann sind Sie damit nicht alleine, denn wir als derzeitige Betreiber sind auch nicht zufrieden und möchten vieles besser machen.
Leider gibt es landesweit keine Unterstützung für das Forschungsportal, Betrieb und Programmierung geht zu Lasten der Universität Magdeburg. Wir würden gern mehr für Sie tun und brauchen Ihre Unterstützung dazu. Nutzen Sie Ihre Kanäle, um die Politik auf unsere Situation aufmerksam zu machen. Ein Portal in der Größenordnung wie dieses kann nicht nur nebenher betrieben, entwickelt und betreut werden, das muss auch in den Ministerien immer wieder durchgestellt werden.
Danke, wenn Sie dies mit uns kommunizieren können und auch für Ihr Verständnis, wenn es mal Probleme gibt. Wir bemühen uns trotzdem immer, diese zu lösen, im Rahmen unserer Möglichkeiten, versteht sich.

Ihr Team des Forschungsportals Sachsen-Anhalt
Dr. Sylvia Springer
Leiterin des Technologie-Transfer-Zentrums

  Elektronische Meldung von Publikationen: Nur Uni Magdeburg

    von Sylvia Springer (02.09.2009)

Das elektronische Meldeverfahren für Publikationen steht inzwischen zum Testen bereit. Die Meldungen erfolgen direkt an die Bibliothek und werden langfristig das alte Forumlarverfahren ablösen.
Die Eingabe und Verwaltung im Forschungsportal unter dem Link Eigene Publikatione- Publikationen melden erlaubt auch eine Übersicht, welche Publikationen bereits gemeldet wurden.
Die Bearbeitung erfolgt weiterhin nur durch die Bibliothek. Nach der Aufnahme in den OPAC stehen die gemeldeten Publikationen für den Import zur Verfügung und werden erst dann für Suchen und Berichte verwendet.

  Neuer Projekteditor fertiggestellt

    von Sylvia Springer (02.09.2009)

Inzwischen ist der neue Editor für die Erstellung der Projektbeschreibungen fertiggestellt und kann getestet werden. Er erlaubt Word-ähnliche Formatierungen und sollte eigentlich einfacher sein ;-)

Eventuelle Fehler oder Schwierigkeiten bitte melden. Nutzen Sie dazu immer den online-Chat unterhalb der Schnellsuche.

  Ältere

  Projektleiterprofil mit XING verlinken

    von Sylvia Springer (27.04.2009)

Im Menü Eigene Daten-Profil bearbeiten kann man jetzt sein Nutzerprofil mit dem Kontaktnetzwerk XING verlinken. Hierzu muss der XING-Profilname eingetragen werden, der normalerweise aus Vorname_Nachname besteht. Sollte es diese Namenskombination bei XING mehrfach geben, wird noch eine Ziffer dahintergesetzt. Die eingene Nutzerkennung schlägt man bei XING nach.
Im Profil erscheint dann neben dem Namen ein kleines XING-Logo mit der Verlinkung.

  Eigene Projekte Top 20 verfolgen

    von Sylvia Springer (02.04.2009)

Wir haben einen Nutzerwunsch umgesetzt, so dass nun jeder Projektleiter bei seinen eigenen Projekten auch nachvollziehen kann, welche Projekte zu welcher Zeit nachgefragt wurden. Angezeigt werden die Aufrufe der Projekte im aktuellen Monat, im letzten Monat und die gesamten Zugriffe. Die Zahlen sind nach dem Login im Bereich Projektleiter - Eigene Projekte - ProjekteTop20 zu finden.

  Schlagwortsuche überarbeitet

    von Sylvia Springer (17.03.2009)

Zusätzlich zur bisherigen Schlagwortsuche gibt es nun die Möglichkeit, über den Schlagwortindex direkt zu den Schlagworten zu verzweigen. Damit gibt es einen besseren Überblick als zuvor. Alle Schlagwörter sind mit den Projekten verbunden, in denen sie verwendet werden.

  Eigenen Account löschen

    von Sylvia Springer (05.12.2008)

Porjektleiter, die an andere Einrichtungen wechseln oder in den Ruhestand gehen, haben nun die Möglichkeit, selbst ihre Daten im Forschungsportal zum Löschen anzuweisen. Hierzu wird ein Termin eingegeben, zu dem gelöscht werden soll. Dieser Löschtermin kann auch geändert oder wieder aufgehoben werden. Das eigentliche Löschen wird durch den Administrator vorgenommen, wenn dieser Termin erreicht ist. Es ist zu beachten, dass eventuelle Forschungsberichtsgenerierungen das Löschen eines Zugangs verschieben können, weil sonst die Personen und die Projekte im Bericht fehlen. Probieren Sie neue Funktionen aus. Wir sind Ihnen für ein Feedback dankbar, um Ihre Wünsche für weitere Entwicklungen zu berücksichtigen. Danke für Ihre Mitarbeit Ihr Team des Forschungsportals Sachsen-Anhalt

  Zentren werden nun wirklich interdisziplinär

    von Sylvia Springer (14.11.2008)

Zentren und Forschungsverbünde können nun auch mehreren Einrichtungen, die am Forschungsportal Sachsen-Anhalt beteiligt sind, zugeordnet werden. Damit wird den komplexen Forschungsverbünden noch besser Rechnung getragen.

  KAT-Transferatlas und XML-Schnittstelle fertiggestellt

    von Sylvia Springer (14.11.2008)

Unter der Rubrik Experten ist der KAT-Transferatlas implementiert, der den Unternehmen einen thematischen Einstieg in die Angebote des Portals gestatten soll. Der Transferatlas bezieht sich auf das Angebot der 4 KAT-Hochschulen. Den jeweiligen Themenfeldern sind Projekte zugeordnet, über die man sich weiter informieren kann. Außerdem wurde eine XML-Schnittstelle geschaffen, die den Transferatlas für die KAT-Seiten ausgibt. Ebenfalls neu ist eine XML-Schnittstelle zur Ausgabe der Projekte mit allen Details, um sie in anderen Web-Seiten mit anderer Formatierung auszugeben.

  Schneller Login als Projektleiter für Einrichtungsadmins

    von Sylvia Springer (05.11.2008)

Einrichtungsadmins haben jetzt in der Verwaltung ihrer Projektleiter ein neues Symbol (zum Projektleiterprofil wechseln) mit dem sie sich sofort unter dem Zugang des jeweiligen Projektleiters einloggen können, um dort etwas nachzuschlagen oder zu helfen. Das Eingeben vom Mailadresse und Passwort entfällt damit.

  Projektvorbereitungen für mehrere Bearbeiter sichtbar machen

    von Sylvia Springer (05.11.2008)

Jetzt ist es auch für vorbereitetet Projekte möglich, mehrere Projektbearbeiter einzutragen und damit diese vorbereiteten Projekte bei allen eingetragenen Personen des gleichen Instituts mit anzuzeigen.
Vorbereitete Projekte stehen noch nicht für die Suchen zur Verfügung und sind nach außen nicht sichtbar. Sie können auch unvollständig angelegt werden.
Die neuen Möglichkeiten unterstützen die interne Information über beabsichtigte Projekte oder Projekteinreichungen innerhalb eines Institutes.

  Top 20 Projekte und Projektleiter monatsaktuell

    von Sylvia Springer (07.10.2008)

Auf Wunsch unserer Projektleiter gibt es jetzt für die Top 20 Projektleiter und Projekte eine Sicht auf den aktuellen Monat und den Vormonat zusätzlich zu der bisher üblichen Anzeige der gesamten Zugriffe. Damit geben wir auch neuen Projektleitern und Projekten eine bessere Chance, mit unter die Top 20 zu kommen.
Sie erreichen die Top 20 über das linke Menü Projekte bzw. Projektleiter. Die Bilderübersicht der Projektleiter ist in gleicher Weise nach Vormonat, Monat und Gesamtansicht entsprechend der Zugriffe sortiert.

  Maillisten zu Geld und Förderung wahlweise als PDF oder TXT zusenden lassen

    von Sylvia Springer (13.08.2008)

Da die neue Form des Versendens als PDF-Dokument nicht überall auf Zustimmung gestoßen ist, haben wir eine Wahlmöglickkeit für die Benutzer eingebaut. Eingeloggt kann man über den Menüpunkt Maillisten auswählen entscheiden, ob man die Maillisten als Textfassung oder als PDF-Datei beziehen will. Über das Internet sind beide Fassungen abfrufbar.

  Gerätezuordnung flexibilisiert

    von Sylvia Springer (13.08.2008)

Administratoren können Geräte innerhalb ihrer Struktur zentralisieren oder dezentralisieren. Wird ein Gerät von einem Projektleiter erstellt, gehört es zum Bereich dieses Projektleiters. Es steht damit allen anderen Projektleitern des Bereiches auch zur Verfügung. Verschiebt es der Adminstirator eine Sturkturebene höher (z.B. Fakultät), so steht es danach allen darunterliegenden Strukturen zur Verfügung. Ein Einrichutngsadministrator kann damit Geräte erstellen, die allen Projektleitern seiner Einrichtung für die Zuordnung zu Projekten zur Verfügung stehen. Dadurch werden Mehrfacheintragungen vermieden.

  Geräte sind jetzt mit Beschreibung und Bild noch anschaulicher

    von Sylvia Springer (11.06.2008)

Die Geräteverwaltung ist komplett überarbeitet worden. Sowohl Projektleiter als auch Administratoren können Geräte erstellen und bearbeiten. Bilder und Beschreibungen sind zusätzlich eingebbar. Alle erstellten Geräte stehen allen Projektleitern der entsprechenden Struktur zur Verfügung.
Administratoren steht darüber hinaus noch eine Gesamtliste der Geräte Ihrer Struktur zur Verfügung. Ebenfalls überarbeitet wurde die Anzeige der Gerätedetails, die nun die Zuordnung zu den Strukturen und den Projekten übersichtlicher macht.

  Interaktive Einrichtungskarte von Sachsen-Anhalt implementiert

    von Sylvia Springer (21.04.2008)

Über den Menüpunkt Einrichtungen - Einrichtungskarte gelangt man zu einem neuen Einstieg der am Forschungsportal beteiligten Forschungseinrichtungen. Über die Karte können die Standorte der einzelen Einrichtugnen ausgewählt und von dort direkt geklickt werden. Man gelangt dann zur Strukturübersicht mit den beteiligten Projektleitern und Projekten der jeweiligen Forschungseinrichtung.

  Erweiterte Projektsuche überarbeitet

    von Sylvia Springer (08.04.2008)

Die erweiterte Projektsuche ist jetzt noch übersichtlicher, die Einrichtungen sind gruppiert, weiterhin ist es möglich, die Projekte auf einen Auswahlzeitraum einzugrenzen.

  Vorschläge senden

    von Sylvia Springer (08.04.2008)

Sie kommen mit der Bedienung nicht klar, Sie haben Ideen, wie man etwas im Forschungsportal verbessern kann? Sie vermissen Funktionen, Suchen oder Ausgaben? Teilen Sie es uns bitte mit. Hierzu gibt es für die Projektleiter den Menüpunkt Vorschläge senden. Sie bekommen von uns eine Nachricht, wann und wie Ihr Vorschlag realisiert ist. Viele Funktionen im Portal sind durch die Anregungen der Benutzer entstanden. Für Sie und unssre Besucher wollen wir es immer besser machen. Danke an alle, die bisher diesen Prozess unterstützt haben.

  Autoren der Publikationen verlinkt

    von Sylvia Springer (13.03.2008)

Sofern Autoren von Publikationen im Forschungsportal eingetragen sind, werden sie als Autoren von Publiaktionen erkannt und werden beim Klick auf den Namen des Autors mit dem Portrait angezeigt, auch wenn sie keine Projekte haben.

  Online-Support: Kooperation mit NTR-Support

    von Sylvia Springer (21.02.2008)

Haben Sie den neuen Kommunikationsbutton auf unseren Seiten in der Kopfzeile schon bemerkt? Mit der neuen Unternehmertaste bieten wir noch mehr Service. Während der Werktage sind wir für Sie sofort online erreichbar. So helfen wir Ihnen bei Anfragen oder Supportwünschen sofort weiter. Sie erreichen uns entweder im online-Chat oder können uns eine Nachricht hinterlassen und wir melden uns bei Ihnen.
Hinter diesem Button steckt die Leistung und Erfahrung der Firma NTR, dem führenden Anbieter von Supportsystemen, mit der wir einen dreimonatige Teststellung vereinbart haben.

  Projektzugriffe für Projektleiter sichtbar

    von Sylvia Springer (21.02.2008)

Unter dem Menüpunkt Eigene Projekte hat nun der Projektleiter die Möglichkeit, seine eigenen Projekte Top 20 zu sehen und damit zu verfolgen, wie oft auf die einzelnen Projekte zugegriffen wurde.

  Kooperation mit JobTV24: Noch mehr Service für Sponsoren und wissenschaftlichen Nachwuchs

    von Sylvia Springer (21.01.2008)

Die noch engere Verzahnung von Unternehmen und Forschung, die sich auch über unsere Sponsoren ausdrückt, hat ein neues Highlight. Gemeinsam mit JobTV24 bieten wir unseren Sponsoren die Möglichkeit, Jobvideos zu integrieren, um den wissenschaftlichen Nachwuchs noch besser über das entsprechende Unternehmen zu informieren.
Für bereits bestehende Sponsorenverträge ist dieser Service kostenlos. Derzeit können Filme der Sponsoren Q.Cells, e.on, SAP und Converteam angesehen werden.

  Themenangebote für Diplomarbeiten und Praktika werben überregional Nachwuchs

    von Sylvia Springer (18.01.2008)

Seit Oktober 2007 besteht die Möglichkeit, wissenschaflichen Nachwuchs über die Einstellung von eigenen Angeboten zu suchen. Inzwischen konnte die erste Diplomarbeit überregional vergeben werden an einen Studenten der Hochschule Mittweida, der an der Weiterentwicklung des Benutzerinterfaces des Forschungsportals arbeiten wird.
Leider sind die neuen Möglichkeiten bisher nur von wenigen Projekleitern genutzt worden. Es wäre schön, wenn mit noch mehr Angeboten die Palette für den Nachwuchs noch attraktiver werden würde.

  Projektzuordnung aufheben

    von Sylvia Springer (18.01.2008)

Das Forschungsportal unterscheidet zwischen Projektleitern und Projektbearbeitern. Es werden innerhalb der Struktureinheit aus den Projektbearbeitern Personen gesucht, denen dieses Projekt für die Anzeige zugeordnet wird. Bei Namensdoppelungen konnte es zu Fehlern kommen, so dass nicht die korrekte Zuordnung hergestellt wurde.
Diese fehlerhaften Zuordnungen können nun direkt in der Projektübersicht aufgehoben werden. Auch für die Administratoren wurden diese Möglichkeiten eingebaut.

  Schlagwörter im Projekt sind verlinkt

    von Sylvia Springer (18.01.2008)

Neu ist die Verlinkung der Schlagwörter mit der Schlagwortsuche, so dass man über den Klick auf ein Schlagwort in einem Projekt zur Anzeige von weiteren Projekten kommt, in denen dieses Schlagwort verwendet wurde.

  Projekte können sortiert werden

    von Sylvia Springer (10.01.2008)

Projektleiter, die viele Projekte bearbeiten, hatten bisher keine Möglichkeit, diese zu priorisieren. Ab 2008 ist es möglich, die Reihenfolge der Ausgabe der Projekte für die Anzeige und die Berichte selbst zu bestimmen. Damit können wichtigen Projekte zuerst angezeigt werden.
Das Sortieren der Reihenfolge erfolgt über die kleinen Pfeile in der Projektübersicht nach dem Einloggen als Projektleiter.

  Themenangebote für Diplomarbeiten und Promotionen können eingetragen werden

    von Sylvia Springer (02.10.2007)

Als ERgebnis unserer Umfrage haben wir die Möglichkeit geschaffen, Themen für Praktika, Diplomarbeiten und Dissertationen einzutragen. Das Eintragen selbst ist auf ein Minimum reduziert. Themenangebote sind zeitlos, können bei Bedarf deaktiviert oder aktiviert werden.
Wir bieten damit eine Möglichkeit, überregional Nachwuchs zu gewinnen, die hoffentlich rege genutzt wird.
Im Bereich der Direktsuche gibt es einen neuen Menüpunkt Diplomarbeiten mehr, über den die eingetragenen Themen von den Besuchern gefunden werden können.

  Weitere neue Sponsoren im Forschungsportal Sachsen-Anhalt

    von Sylvia Springer (04.09.2007)

Seit dem 1.9.2007 unterstützen die Unternehmen Dow Olefinverbund GmbH und die regiocom GmbH das Forschungsportal als Sponsoren. Die regiocom GmbH istnun neben unseren Premium-Sponsoren SAP, E-on Avacon, Dräger und Dow als sachsen-anhaltlinisches Unternehmen der erste Forschungssponsor.

  Online-Konferenzsystem jetzt kostenlos testen

    von Sylvia Springer (04.09.2007)

Die Firma Netviewer hat dem Forschungsportal bis zum 14.12.2007 eine kostenlose Teststellung des online-Konferenzsystems one2meet zur Verfügung gestellt. Für angemeldete Projektleiter ist es möglich, über den neuen Menüpunkt Konferenz-Tools selbst Konferenzen zu veranstalten oder daran teilzunehmen. Gleichzeitig sind 5 Konferenzen mit jeweils bis zu 15 Teilnehmern möglich.
Wir bieten damit den Projektleitern, die überregional Projekte koordinieren, eine Möglichkeit, sich mit den Projektpartnern online zu treffen, gegenseitig Bildschirminhalte auszutauschen oder gemeinsam an Dateien zu arbeiten und moderne Kommunikationsmethoden auszuprobieren.
Für Hilfen steht Ihnen der Administrator zur Verfügung. Sie können auch unter dem Menüpunkt online-Demo die Teilnahme an einer Sitzung kennenlernen. Weitere Hilfen zum Programm erhalten Sie unter den Bedienhinweisen im Menüpunkt Konferenz-Tools.

  Neue Sponsoren im Forschungsportal Sachsen-Anhalt

    von Sylvia Springer (02.08.2007)

Seit Novermber 2006 unterstützt die SAP AG neben ihrer großzügigen Förderung des HCC auch das Forschungsportal Sachsen-Anhalt als Permiumsponsor. Inzwischen konnten mit der E.ON | Avacon AG und der Dräger Safety AG zwei weitere namhafte Unternehmen gewonnen werden. Wir danken allen Sponsoren für ihr Engagement.

  Profilvollständigkeit wird angezeigt

    von Sylvia Springer (18.06.2007)

Ein vollständiges Profil eines Projektleiters besteht neben den persönlichen Daten aus einen Projektleiterbild, dem wissenschaftlichen Werdegang, dem Expertenprofil und dem Serviceangebot für die Industrie. Je vollständiger diese Angaben sind, desto bessere Ergebnisse liefern die einzelnen Suchen und die Auffindbarkeit des Projektleiters im Portal wird erhöht.
Nach den Login verdeutlicht der Vollständigkeitsbalken unter dem Projektleiterbild den Stand der Eingaben. Von dort kann man direkt zu den fehlenden Angaben springen, um Ergänzungen vorzunehmen.

  Landesweiter Veranstaltungskalender zur Forschung freigeschaltet

    von Sylvia Springer (26.04.2007)

Im Forschungsportal Sachsen-Anhalt können ab sofort auch Tagungen, Kongresse, Seminare, Kolloqien und andere Veranstaltungen eingetragen werden. Es steht eine Veranstaltungssuche mit verschiedenen Kalenderansichten zur Verfügung . Dadurch lassen sich Tagungen und Kongresse noch besser terminlich landesweit abstimmen.

  News mit Bildern noch anschaulicher machen

    von Sylvia Springer (17.04.2007)

Forschungsnews können nun auch mit Bildern hinterlegt werden. Die ersten News dieser Art sind eingestellt, so dass sich die Besucher einen noch besseren Eindruck von unseren Forschungsprojekten verschaffen können. Hierzu wurde von Marcel Genzmehr ein neuer News-Editor geschrieben, der das Einbinden von einspaltigen oder zweispaltigen Bildern und weitere Formatierungen erlaubt, die sehr intuitiv zu bedienen sind. Ebenfalls ist die Einbindung bebilderter News in den Newsletter fertiggestellt.

  Neue Informationsbroschüre zum Forschungsportal

    von Sylvia Springer (22.03.2007)

Eine neue Informationsbroschüre zu den Leistungen des Forschungsportals ist fertiggestellt, die auch das Sponsorenkonzept beschreibt.
Langfristig besteht die Zielstellung darin, das Forschungsportal über Sponsoren aus der Industrie zu finanzieren, um die beteiligten Einrichtungen nicht mit den Entwickler- und Betreiberkosten zu belasten.

Download der Informations-Broschüre zum Forschungsportal (PDF)
Bestellen von Druckexemplaren der Informationsbroschüre zum Forschungsportal

  Verlinkung mit den Seiten des Forschungsportals

    von Sylvia Springer (22.03.2007)

Viele Einrichtungen verlinken das Forschungsportal auf ihren eigenen Web-Seiten und möchten den Nutzern dann auch die eigene Ansicht des Logos zur Verfügung stellen. Nutzen Sie hierzu bitte den Link
http://www.forschung-sachsen-anhalt.de/index.php3?perform=Nummer der Einrichtung

Die Einrichtungsnummern für die Hochschulen sind:
ID NAME
1 Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
2 HS Magdeburg-Stendal
3 Hochschule Anhalt (FH)"
4 HS Harz für angewandte Wissenschaften (FH)
5 Hochschule Merseburg (FH)
6 HS für Kunst u. Design Halle-Burg Giebichenstein
7 Fachhochschule Polizei Sachsen-Anhalt
8 Theologische Hochschule Friedensau
9 Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF
10 Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik
11 Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik
12 Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme
13 Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
14 ifak Institut für Automation und Kommunikation e.V. Magdeburg

Weiter Nummern ermitteln Sie bitte über die Einrichtungssuche und den im Link angezeigten Parameter hinter perform.
An der einrichtungsbezogenen Eingrenzung der Suchergebnisse wird demnächst gearbeitet, hier gab es durch die Systemumstellung eine Reihe von Änderungen.

  Eigener Forschungsbericht

    von Sylvia Springer (22.03.2007)

Für die Projektleiter ist es jetzt auch möglich, flexible eigene Forschungberichte zu erstellen und dort auch die Publikaitonen mit einzubeziehen. Gehen Sie hierzu auf Projektleiter-Eigene Berichte-Forschungsbericht. Der Zeitraum der Berichtsgenerierung kann ebenso ausgewählt werden, wie das Hinzufügen von Bildern oder Publikationen.
Die Funktion für den eigenen Publikationsbericht wird in Kürze ebenfalls erstellt.

  Projektbeschreibungseditor fertiggestellt

    von Sylvia Springer (22.03.2007)

Um die Formatierung der Projektbeschreibung zu erleichtern, wurde in kleiner Editor eingebaut, mit dem man einfache Formatierungen, wie Fettschrift, Listen und Einrückungen über Formatierungssymbole steuern kann. Damit ist die Gestaltung der Projekte ohne HTML-Programmierkenntnisse für die Projektleiter einfacher geworden.

  Publikationen für ALLE!!

    von Sylvia Springer (27.02.2007)

Bisher wurden für die Uni Magdeburg und die Uni Halle die Publikationen vom Bibliotheksserver importiert.
Die meisten unserer beteiligten Einrichtungen haben keine Bibliographie ihrer Mitarbeiter, die in den Bibliotheken gesammelt werden.
Deshalb besteht nun für diese Einrichtungen die Möglichkeit, durch die Projektleiter oder die Administratoren eingetragene Publikationen auch für die Erstellung des Forschungsberichtes oder Publikationsberichtes zu verwenden.
Damit kann das Forschungsportal auch als Publikationsserver für alle Einrichtungen genutzt werden. Es bietet zusätzlich die Möglichkeit, Abstracts oder Volltexte hochzuladen und stellt damit den Besuchern einen guten Überblick zu den Veröffentlichungen an den einzelnen Einrichtungen bereit.
Eingetragene Publikationen werden sowohl für den jeweiligen Projektleiter als auch für den Bereich angezeigt, in dem der Projektleiter arbeitet. Damit gibt es eine Übersicht zu den Publikationen des Projektleiters und zu den Publikationen eines Fachberiches, Institutes und bietet die volle Nutzung der Einträge für die Berichte.

  Sponsorenverwaltung eingebaut

    von Sylvia Springer (20.02.2007)

Das Sponsoringkonzept für die weitere Entwicklung des Forschungsportals ist nun fertiggestellt. Forschungspartner und Unternehmen können sich als Sponsoren für den weiteren Ausbau des Forschungsportals engagieren und damit ihre Verbundenheit mit der Forschung zeigen. Bitte sprechen Sie Ihre potentiellen Partner auf die Möglichkeiten der Sponsorwerbung an. Bisher engagiert sich die Firma SAP als Premium-Sponsor für das Forschungsportal. Insgesamt werden wir 4 Plätze für Premiumsponsoren (Werbung auf der Startseite: 3000 Euro für 1 Jahr), 12 Plätze für Goldsponsoren (Werbung auf den Suchseiten des rechten Menüs: 1500 Euro für 1 Jahr) und beliebig viele Forschungssponsoren (Werbung auf den Ergebnisseiten: 500 Euro für 1 Jahr) zur Verfügung stellen.
Alle Sponsoren werden auf einer gemeinsamen Sponsorenseite gelistet, die man über den Menüpunkt Sponsoring unter Interaktiv auf der Startseite findet. Von dort aus gelangt man auch zum Anmeldeformular.
Derzeit wird noch an einer Informationsbroschüre für das Sponsoring gearbeitet, die nach der Fertigstellung als PDF zum Download zur Verfügung gestellt wird.

  XML-Ausgabe für Projektleiterportraits und Bereichsdaten

    von Sylvia Springer (25.01.2007)

Datenbankinhalte des Forschungsportals zu einer Struktur, Projektleitern, Projekten, Publikationen und allen weiteren Inhalten, die angezeigt werden, können nun von eingeloggten Projektleitern oder Administratoren als XML-Datei ausgegeben und für die weitere Verwendung gespeichert werden.
Projektleiter gehen auf den Menüpunkt Profil anzeigen und dann im Profil auf das oben dargestellt Symbol XML. Bereichsadministratoren gehen auf Struktur/Detail und dort auf das XML-Symbol. Hier besteht auch die Möglichkeit, die Ausgabejahre und Inhalte einzugrenzen, die die erzeugte XML-Datei enthalten soll.

Newsletter
06.07.2010FoPortal_Newsletter06072010.pdf84KB
01.06.2010FoPortal_Newsletter01062010.pdf105KB
03.05.2010FoPortal_Newsletter03052010.pdf93KB
31.03.2010FoPortal_Newsletter31032010.pdf103KB

  Ältere

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