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Forschungsprojekt zur wissenschaftlichen und anwendungsbezo-genen Entwicklung eines Grundkonzepts für eine religionspädagogisch-theologisch fundierte Konzeption des Museums Alte Pfarrstelle zu Blüthen
Projektbearbeiter:
Uta Siebricht, Stephan Pohl
Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
Bis zum Jahresende 2009 wird vom Arbeitsbereich Religionspädagogik des Instituts für Kath. Theologie und ihre Didaktik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg das Grundkonzept der Ausstellung zu Geschichte und Bedeutung der evangelischen Landpfarrstelle Blüthen entwickelt, die beispielhaft für andere Landpfarrstellen steht. Eine derartige museale Erschließung dieses speziellen kirchlichen Ortes ist bislang so nicht vorhanden. Leitgedanke ist die Verhinderung einer reinen Musealisierung des Themas. Dies hat zweierlei Gründe: zum einen sollen die Museums -Räume weiterhin auch für andere Aktivitäten wie Lesungen, Konzerte, Religionsunterricht etc. nutzbar sein, zum anderen ist es wichtig, insbesondere kirchlich nicht gebundenen Besucherinnen und Besuchern vor Augen zu führen, dass Christentum und Kirchengemeindeleben nicht ein Aspekt der Vergangenheit sind, die heute keine Bedeutung mehr hätten. Gerade die Umbrüche im Selbstverständnis dessen, was das Evangelische Pfarrhaus heute auszeichnet, gehören hier unabdingbar hinzu. Die Konzeptionierung beginnt mit der Entwicklung einer Story , die die einzelnen Ausstellungsbereiche verbindet und zugleich offen ist für eine Fortsetzung im Rahmen weiterer Projekte in Garten, Nebengebäuden und Kirche. Um einen möglichst personalen Zugang zum Thema Landpfarrstelle zu gestalten, bietet es sich an, Menschen in den Blick zu nehmen, die hier lebten und wirkten. Dies kann beispielsweise über die Person des jahrzehntelang in Blüthen wirkenden Pfarrers Dr. Karl Groß oder aus der Perspektive der Pfarrfrau als Institution heraus geschehen. Für die Umsetzung stehen vier Räume und die Küche im Pfarrhaus zur Verfügung. Für sie ist ein die einzelnen Themen bündelndes inhaltliches Gesamtkonzept zu entwickeln. Dabei könnten in den vier Räumen folgende Themen erzählt werden:
  • Grünes Zimmer: allgemeine Einführung
  • Roter Salon (Gute Stube): das Pfarrhaus als kulturelles Zentrum und Ort der Repräsentation von Kirche, Öffentlichkeit und Kultur vor Ort
  • Preußenzimmer: die Pfarrfamilie
  • Amtszimmer: geistliches und geistiges Leben im Pfarrhaus; das Gedächtnis des Orts
Von diesen Räumen sollen 2010 zunächst zwei inhaltlich und gestalterisch fertiggestellt werden. Hierfür bieten sich insbesondere das Grüne Zimmer und der Rote Salon an, da beide für die Besucherinnen und Besucher zentrale Aspekte des Themas eröffnen und so schon in einem frühen Stadium der Fertigstellung der musealen Gesamtinszenierung eine gewisse Rundung und Erschließung des Themas Evangelische Landpfarrstelle ermöglichen.  

Schlagworte

Christentum, Kirchengemeindeleben, Landpfarrstelle, Museum, Religionsunterricht
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