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Akkuratheit von Fremdurteilen über Personen als Funktion schriftlich mitgeteilter Informatio¬nen
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Das Projekt hat das Ziel, Bedingungen akkurater Persönlichkeitseindrücke von vormals fremden Per­sonen zu identifizieren. Beurteiler sollen Abschriften von Berichten von 200 Ziel­personen über fünf Lebensbereiche (ihre Hobbies, ihren Freundeskreis, ihre Familie, Schule und Studium sowie Zu­kunftspläne) erhalten, und auf dieser Basis Persönlichkeitseinschätzungen der Zielpersonen auf 30 Adjektivskalen vornehmen. Diese werden anschließend mit Selbstbeschreibungen der Zielpersonen sowie Beschreibungen durch Bekannte verglichen. Untersucht werden soll: (a) welche Eigenschaften auf Basis solcher Berichte allgemein besser einschätzbar sind, (b) welche der untersuchten Informa­tionen allgemein zu akkurateren Persönlichkeitseinschätzungen führen, © ob je nach einge­schätztem Persönlichkeitsmerkmal verschiedene Informationen zu den akkurateren Eindrücken füh­ren, (d) wel­che Merkmale der Zielpersonen mit akkurateren Einschätzungen einhergehen, und (e) welche Merk­male der Beurteiler mit akkurateren Einschätzungen einhergehen. Dabei soll zwischen normativer und distinkter Akkuratheit unterschieden werden: Normative Akkuratheit beruht auf der Ähnlichkeit von Persönlichkeitsprofilen, welche viele Personen angemessen beschreiben. Distinkte Akkuratheit reflek­tiert hingegen Berücksichtigung der individuellen Besonderheiten der jeweiligen Zielperson. Die Befun­de haben Implikationen für die Gestaltung von Interviews, welche Persönlichkeitsdiagnosen dienen.

Schlagworte

Akkuratheit von Persönlichkeitsbeurteilungen, Beurteilerqualität, Beurteilerübereinstimmung
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