Das Projekt ist als Symposienreihe vorgesehen. Auf der Basis eines umfangreichen Textkorpus, der in seiner Problemorientiertheit auf die kulturelle und politische Gemengelage in Südosteuropa (hier in der Konzentration und Fokussierung auf die Staatsgebilde Jugoslavien und Bulgarien) verweist, sollen Wandlungen und Differenzierungen in den Funktionsweisen und Wirkungspotentialen von Literatur als Konstituente von geschichtsbezogenen Sinnbildungsprozessen untersucht werden. Es handelt sich um ein interdisziplinäres und interphilologisches Projekt unter Beteiligung von WissenschaftlerInnen aus Deutschland und Südosteuropa. In besonderem Maße ist der wissenschaftliche Nachwuchs einbezogen. |