Home Forschungsportal Schnellsuche Forschungsportal Kontakt
Sie sind hier: Startseite » Geschichte » Projektanzeige » Struktur im Detail » Projektleitersuche » Projektanzeige

Suchergebnisse für: Land » Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg


Bedienhinweise
Sie sehen eine Beschreibung zum ausgewählten Projekt mit weiteren verlinkten Informationen.
Um die Beschreibung zu drucken, klicken Sie bitte auf das Symbol für die Druckansicht: Druckansicht

Druckansicht
Projekt
Projekttitel Einfluß des hypothalamo-neurohypophysären Systems auf die Regulation der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse unter Streß: Untersuchungen am Modell der Brattleboro-Ratte
Projektbearbeiter PD Dr. Mario Engelmann
Projektleiter apl. Prof. Dr. Mario Engelmann
Thementyp Drittmittelprojekt
Mittelgeber DFG
Projektlaufzeit 01.01.2005 - 31.12.2006
Projekthomepage http://www.med.uni-magdeburg.de/fme/institute/imnb/
SchlagwörterHypophyse, Regulation, Hypothalamus

Kurzbeschreibung
Das hypothalamo-neurohypophysäre System (HNS) wurde lange Zeit als Hormonsystem betrachtet, das fast ausschließlich für die Kontrolle von Plasmaosmolalität und Reproduktion verantwortlich ist. Neuere Untersuchungen legen jedoch nahe, dass das HNS maßgeblich in die Regulation der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-(HPA-) Achse und damit in die hormonelle Streßreaktion einbezogen ist. Ziel des vorliegenden Projektes ist die Analyse, wie das chronische Fehlen des Neuropeptids Vasopressin (AVP), das von Somata und Dendriten im Hypothalamus von HNS-Neuronen unter Streßbedingungen freigesetzt wird, die Aktivität der HPA-Achse beeinflußt. Die Untersuchungen sollen an Brattleboro-Ratten durchgeführt werden, die nicht in der Lage sind, AVP zu synthetisieren und - wie jüngste Studien zeigen - zugleich eine veränderte Reaktivität der HPA-Achse aufweisen. Mit Hilfe von ethologisch und physiologisch relevanten Stressoren soll an diesen Tieren untersucht werden: (1) inwieweit, die fehlende intrahypothalamische Freisetzung von AVP kompensiert werden kann (z.B. durch Urocortin, Oxytocin, Stickstoffmonoxid, Aminosäuren); (2) welche Konsequenzen eine Simulation der endogenen AVP-Freisetzung durch das synthetische Nonapeptid im Hypothalamus auf die Stressor-induzierte Aktivierung der HPA-Achse hat und (3) ob die beobachteten Effekte durch adenovirale Einschleusung des intakten AVP-Genes geheilt werden können. Die vorgesehenen Untersuchungen sollen arbeitsteilig in Budapest und Magdeburg durchgeführt werden (Budapest: Stressorexposition, Plasma- undMikrodialyse-Proben Sammlung; Magdeburg: Immunhistochemie, In-situ-Hybridisierung; Probenanalyse).

Kooperationspartner
Extern
  • Prof. Dr. Gábor Makara, Institut für Experimentelle Medizin, Budapest, Ungarn

Kontakt
mehr zu ::
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Medizinische Fakultät
Institut für Biochemie und Zellbiologie

apl. Prof. Dr. Mario Engelmann
Leipziger Str. 44
39120 Magdeburg

Tel.: +49 (0)391 67-14363
Fax: +49 (0)391 67-14365
mario.engelmann@med.ovgu.de


www.forschung-sachsen-anhalt.de   ·   Webdesign: w.media   ·   Impressum   ·   Technologie-Transfer-Zentrum ©2010