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SFB 762: Funktionalität Oxidischer Grenzflächen

Portraitbild

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

SFB 762: Funktionalität Oxidischer Grenzflächen

Universitätsplatz 10

06108 Halle (Saale)

Der SFB 762 ist eine gemeinschaftliche Initiative der Universitäten Halle-Wittenberg, Leipzig und Magdeburg sowie des Max-Planck-Instituts für Mikrostrukturphysik Halle.

Es ist ein Nachfolgeprojekt der Forschergruppe 404 "Oxidische Grenzflächen". 

Im Mittelpunkt des Sonderforschungsbereichs (SFB) 762 steht die Herstellung und Charakterisierung von oxidischen Heterostrukturen mit Komponenten, die ferroelektrische, magnetische, halbleitende und isolierende Eigenschaften aufweisen und damit zusätzliche Freiheitsgrade für das Design von Funktionselementen bieten. Die untersuchten Materialien und Strukturen sind multifunktional, das heißt, neben magnetischen und ferroelektrischen Eigenschaften sind für die Funktionalität auch zusätzlich noch elektrische und/oder optische Eigenschaften von Bedeutung. An zentraler Stelle für die Funktionalität steht die Kopplung über die oxidischen Grenzflächen, deren atomare Struktur sowie deren Ladungs- und Spinordnung durch äußere elektrische und magnetische Felder beeinflusst werden kann und somit die jeweiligen funktionalen Effekte bewirkt. Die Kopplungen können verschiedener Natur sein wie beispielsweise elektro-optisch, elektrisch, piezoelektrisch, magnetoelastisch oder magnetoelektrisch.

Der Erfolg des SFB basiert auf der Kombination der Expertise in der Forschung zu Oberflächen, Magnetismus, Halbleiterphysik, Festkörperchemie, Materialwissenschaft und theoretischer Physik in Halle und Leipzig. Eine große Vielfalt innovativer Wachstums- und Charakterisierungstechniken steht zur Verfügung. Die theoretische Beschreibung erfolgt materialspezifisch im Rahmen der Dichtefunktionaltheorie. Neben Grundzustandseigenschaften untersuchen wir Effekte bei endlichen Temperaturen, Transport und zeitabhängige Effekte im Nichtgleichgewichtszustand.

Laufzeit: ab 2008

1. Förderperiode: 01.01.2008-31.12.2011
2. Förderperiode: 01.01.2012-31.12.2015

Sprechereinrichtung: Martin-Luther-Universität Halle

Sprecher: Prof.  Dr. Ingrid Mertig

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